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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Kammerwahl 2026: Die Listen und die Kandidatinnen und Kandidaten
    Die Wahlvorschlagslisten zur Kammerwahl 2026 sind jetzt online! Die Wahl der IX. Vertreterversammlung findet zum ersten Mal digital statt. Die Wahlzeit beginnt am 21. September mit dem Versand des digitalen Zugangscodes und endet am 4. Oktober 2026. Machen Sie sich hier selbst ein Bild von den Listen und den Kandidatinnen und Kandidaten, die zur Wahl der Vertreterversammlung antreten.
  • Mit Digitalisierung, Förderung weiblicher Fachkräfte und Mut werden wir Zukunftsaufgaben meistern
    Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, ist Katharina Wolgast ein wichtiges Anliegen. Ganz gleich, ob es um die nachhaltige Transformation im Bauwesen geht oder um die Rahmenbedingungen der Branche wie z.B. den Frauenanteil. Im Job und im Ehrenamt setzt sie sich dafür ein, Menschen für Veränderungen zu begeistern und ihnen das dafür nötige Werkzeug an die Hand zu geben. Im Juli 2026 leitete sie zusammen mit Angela Feldmann und Franziska Roos den Workshop Change Management. Katharina Wolgast ist die neunte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Gebäudetyp-e geht in die zweite Runde: Bayerisches Bauministerium startet Projektaufruf
    Nach den erfolgreichen bayerischen Pilotprojekten mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden geht der Gebäudetyp-e in Bayern jetzt in die zweite Runde. Im Fokus stehen diesmal Bauten für die Bildung wie Schul- und Hochschulbauten oder ähnliche Einrichtungen für Lehre und Fortbildung. Bayern Bauminister Christian Bernreiter betont: „Unser Ziel ist Schulen einfach, klug und pragmatisch zu bauen“. Die Bewerbung ist noch bis zum 30. Oktober 2026 beim Referat 27 des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr möglich.
  • Bayerisches Bauministerium: Information über den Stundensatz nach § 31 Abs. 5 PrüfVBau
    Um eine einheitliche Anwendung sicherzustellen, informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die betroffenen Stellen bei Änderungen des Stundensatzes durch Rundschreiben über den jeweils nach § 31 Abs. 5 Satz 3 PrüfVBau zu Grunde zu legenden Stundensatz. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Bezüge 2026/2027/2028 der Beamt/innen sowie der Richter/innen wurde nun die Anpassung der Höhe der Stundensätze ab dem 1. Oktober 2026 mitgeteilt.
  • Schülerwettbewerb Junior.ING startet wieder: Skywalk - Konstruktion mit Weitblick
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt auch im Schuljahr 2026/2027 wieder Junior.ING, den größten Schülerwettbewerb für junge Ingenieurtalente in Bayern durch! Unter dem Motto "Skywalk - Konstruktion mit Weitblick" sind Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen eingeladen, eine frei auskragende Besucherplattform zu entwerfen und als Modell zu bauen. Die Konstruktion muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch einen Belastungstest bestehen und zeigen, wie Kräfte sicher in die Tragkonstruktion eingeleitet werden. Die Anmeldung ist bis zum 18. Dezember 2026 möglich.
  • Künstliche Intelligenz in der Tragwerksplanung und im Bauingenieurwesen
    Künstliche Intelligenz verändert die Tragwerksplanung - nicht als Ersatz für Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern als leistungsfähiges Assistenzsystem. Der Fachartikel von Jan Struck und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael A. Kraus zeigt, wo KI in der Tragwerksplanung bereits heute bei Variantenuntersuchung, Dokumentenmanagement, Angebotsprozessen und Qualitätssicherung unterstützt, aber auch wo ihre Grenzen liegen. Denn gerade bei sicherheitsrelevanten Nachweisen bleiben Ingenieurverstand, Plausibilität, fachliche Kontrolle und Verantwortung weiterhin unverzichtbar.
  • Kostenfreie Broschüre: BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps
    Building Information Modeling ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Teil der Realität des Planens und Bauens. Mit der Broschüre „BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps“ gibt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihren Mitgliedern eine kompakte und praxisnahe Orientierung an die Hand. Sie zeigt, welche Chancen BIM bietet, welche Anforderungen damit verbunden sind - und warum Ingenieurbüros das Thema jetzt aktiv angehen sollten. Die Broschüre ist kostenfrei zum Download und in gedruckter Form erhältlich.
  • Investitionen erreichen die Ingenieurbüros nicht: Konjunkturumfrage 2026
    Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur, neue Finanzierungsmöglichkeiten und Reformen im Planungs- und Vergaberecht sollen das Planen und Bauen beschleunigen und den Investitionsstau lösen. Die aktuelle Konjunkturbefragung 2026 von BIngK, BAK, VBI und AHO zeigt jedoch, dass viele Ingenieur- und Architekturbüros weiterhin unter wirtschaftlichem Druck stehen. Vor allem kleinere Büros profitieren bislang nur eingeschränkt von den angekündigten Investitionsprogrammen.
  • EU-Vergabereform: Mittelstand braucht echte Zugangschancen
    Die Europäische Kommission will das Vergaberecht in der Europäischen Union (EU) grundlegend vereinheitlichen und die bisherigen Richtlinien durch eine unmittelbar geltende Verordnung ersetzen. Aus Sicht der planenden Berufe ist dieser Systemwechsel kritisch zu sehen. Zudem enthält der Entwurf wenig Ansätze für mehr Mittelstandsfreundlichkeit bei der Vergabe. „Wer den Mittelstand stärken will, muss die losweise Vergabe als echten Grundsatz auf der EU-Ebene verankern“, sagt unser 2. Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl, Vorsitzender des Arbeitskreises „Vergabe“ der Bundesingenieurkammer.
  • Reform der Unterschwellenvergabeordnung: Mehr Spielraum, aber klare Regeln für Planungsleistungen
    Die geplante Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung soll öffentliche Vergaben einfacher und schneller machen. Für Ingenieur- und Planungsbüros kommt es dabei vor allem auf fairen Wettbewerb, Qualität und einen verlässlichen Zugang zu öffentlichen Aufträgen an. In ihrer Stellungnahme bewertet die Bundesingenieurkammer den Entwurf grundsätzlich positiv, warnt aber davor, dass Fördermittelrecht, übergroße Vergabeeinheiten oder eine zu starke Preisorientierung den Qualitäts- und Mittelstandswettbewerb nicht wieder einschränken dürfen.
  • Bundesingenieurkammer zur Autobahn-Finanzierung: Mehr Spielraum, klare öffentliche Verantwortung
    Die geplante Reform der Finanzierung der Autobahn GmbH kann aus Sicht der Bundesingenieurkammer ein wichtiger Schritt zu mehr Planungssicherheit sein. Zugleich muss die öffentliche Verantwortung für die Verkehrsinfrastruktur gewahrt bleiben und eine Finanzierung zu Lasten der Allgemeinheit zugunsten privater Renditeinteressen verhindert werden.
  • 199 Meter Nabenhöhe und 285 Meter Gesamthöhe: Höchster Serien-Turm für Windenergieanlagen fertiggestellt
    Die weltweit höchste Serien-Windenergieanlage steht: Gemeinsam mit Vestas hat die Max Bögl Wind AG ein Windenergieprojekt in Winnberg bei Sengenthal abgeschlossen und damit die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien für ihren Firmensitz weiter ausgebaut. Das Projekt umfasst eine V172-7,2 MW mit einer Nabenhöhe von 199 Metern auf einem Hybridturm Bögl mit einer Gesamthöhe von 285 Metern. In wenigen Wochen folgt die Inbetriebnahme.
  • Schiefer als der Turm von Pisa: Vom Abrisskandidaten zum Besuchermagneten
    Der Schiefe Turm der Oberkirche in Bad Frankenhausen gehört zu den schiefsten historischen Kirchtürmen der Welt. Mit einer Neigung von rund 4,86 Metern ist er sogar stärker geneigt als der berühmte Schiefe Turm von Pisa. Mit der Kombination aus ingenieurtechnischer Sicherung und denkmalgerechter Sanierung sowie einer zeitgemäßen Ausstellungskonzeption wurde eines der markantesten Baudenkmäler Thüringens langfristig für Besucher erlebbar gemacht.
  • Bundeshaushalt 2027: Etat des Bauministeriums sinkt auf 7,51 Milliarden Euro
    Der Haushalt des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen soll nach dem Etatentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr ein Ausgabenvolumen von 7,51 Milliarden Euro aufweisen. Im Jahr 2026 sind noch Ausgaben in Höhe von 7,75 Milliarden Euro vorgesehen. Die Gesamteinnahmen sollen von 183,2 auf 142,9 Millionen Euro sinken. Für Investitionen sind rund 5,17 Milliarden Euro vorgesehen, rund 374,4 Millionen Euro mehr als 2026. Die Verpflichtungsermächtigungen - also Ausgaben, die erst in künftigen Haushaltsjahren wirksam werden - belaufen sich auf rund 6,77 Milliarden Euro.
  • BIngK-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp: Unsere Normensetzung braucht ein Update
    „Die deutsche Normensetzung braucht ein Update und nicht immer mehr neue Seiten“, sagt Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, der Präsident der Bundesingenieurkammer. In seinem Kommentar kritisiert er, dass immer umfangreichere Regelwerke das Bauen verteuern, Innovationen erschweren und unabhängige Planerinnen und Planer in den Normungsgremien zu wenig vertreten sind. Was wir jetzt brauchen, ist eine praxistaugliche Normsetzung, die sich stärker am Gemeinwohl orientiert.
  • Erstes Modulhaus aus Normbeton mit neuem mobilem 7-Achs-Drucksystem realisiert
    Mit einem innovativen Pilotprojekt wird die Entwicklung des 3D-Gebäudedrucks weiter vorangetrieben. Erstmals haben die Rupp Gebäudedruck GmbH und ihre Partner ein Modulhaus seiner Architekturserie „Ready4Space“ mit einem neuen mobilen 7-Achs-Drucksystem hergestellt. Gedruckt wurde das Modell „Pluto“, ein modernes Wohnmodul mit 23 Quadratmetern Wohnfläche, Satteldach und charakteristischer 3D-gedruckter Fassadenstruktur. Das Gebäude soll künftig Teil eines Modulhaus-Parks in der Region Weißenhorn werden.
  • VOB/A 2026 veröffentlicht: Änderungen für EU-Bauvergaben 
    Am 24. August 2026 wurden die neuen Fassungen der Abschnitte 2 und 3 der VOB/A im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Neufassung berücksichtigt insbesondere die Änderungen durch das zum 1. Juli 2026 in Kraft getretene Vergabebeschleunigungsgesetz. Damit hat nun auch die VOB/A mit dem neuen § 5a EU VOB/A eine eigene Regelung zur Fach- und Teillosvergabe erhalten.
  • Serielles Sanieren soll Standard werden: GdW startet europaweite Rahmenausschreibung
    Energetische Sanierungen sollen künftig schneller, planbarer, digitaler und bezahlbar umgesetzt werden können. Dafür haben Wohnungswirtschaft und Bauindustrie die europaweite Ausschreibung für die neue GdW-Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ gestartet. Die Bekanntmachung wurde auf TED, der zentralen EU-Plattform für öffentliche Ausschreibungen, veröffentlicht. Langfristig könnte das Marktvolumen für serielles Sanieren bis zum Jahr 2045 auf 500 Milliarden Euro steigen und neue Aufträge entlang der gesamten Bau- und Zulieferkette schaffen.
  • Vergabeerleichterungen werden nicht genutzt
    „Die Ausweitung der Direktvergabe bringt in der Praxis große Vorteile, die Vergabestellen berichten durchweg positiv. Gerade hier besteht ein hoher Anreiz, gute Qualität zu fairen Preisen zu liefern - andernfalls droht, künftig nicht mehr angefragt zu werden. Direktvergabe ist damit Leistungs- und Qualitätswettbewerb par excellence. Umso bedauerlicher ist, dass viele Vergabestellen die Chancen der Erleichterungen noch nicht ausreichend nutzen“, sagt Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl in der aktuellen Kolumne in der Staatszeitung.
  • Neue Studie: Zukunftsbranche Bau: Wahrnehmung und Perspektiven
    Das Vertrauen schwindet: Die abgeschwächte wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland im Allgemeinen, aber auch die Baukonjunktur im Besonderen hat Spuren bei der Wahrnehmung aller Wirtschaftsbereiche in der Bevölkerung hinterlassen. Davon ist auch die Baubranche betroffen. Das ist das Ergebnis der vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie beauftragten Allensbach-Studie „Zukunftsbranche Bau: Wahrnehmung und Perspektiven“.
  • Anhaltend angespannte Lage bei den Ingenieur- und Architekturbüros
    Die Ergebnisse der diesjährigen bundesweiten Konjunkturbefragung unter Ingenieur- und Architekturbüros zeichnen weiterhin ein angespanntes Bild der Konjunktur. Bislang zeigen weder die Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren noch neue Finanzierungsmittel wie das Sondervermögen Infrastruktur erkennbare Wirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Büros. Im Auftrag von Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer, VBI und AHO haben die Marktforscher von IW Consult sowie Reiß und Hommerich bundesweit die konjunkturelle Lage der Branche vermessen.
  • 500 Mrd. Euro Sondervermögen und trotzdem kein Geld für den Straßenbau?
    Deutschlands Infrastruktur bröckelt – und die Politik steht schon wieder auf der Bremse. Während Bund und Länder milliardenschwere Investitionsprogramme ankündigen, stehen zahlreiche baureife Bundesfernstraßenprojekte weiter auf der Kippe. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) warnt deshalb eindringlich vor einem erneuten Ausschreibungsstopp und fordert, baureife Infrastrukturprojekte unverzüglich auf den Weg zu bringen.
  • Stadtentwicklungsminister/innen aus fünf Ländern fordern Sonder-Stadtentwicklungsprogramm "Cooles Land"
    Die für Stadt- und Gemeindeentwicklung zuständigen Landesministerinnen und Landesminister aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein positionieren sich in der laufenden Debatte über Maßnahmen in Sachen Hitzeschutz. Statt einer aufgeregten Grundgesetzdiskussion schlagen sie ein neues Sonderentwicklungsprogramm „Cooles Land“ in Höhe von 500 Millionen Euro durch die Bundesregierung vor.
  • NDR-Interview mit Dr. Markus Hennecke: Abriss des einsturzgefährdeten Hauses in der Holstenstraße in Hamburg
    Dr.-Ing. Markus Hennecke, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, hat am 11. August.2026 ein Interview mit Julia-Niharika Sen vom NDR Hamburg zu dem Abriss des einsturzgefährdeten Hauses in der Holstenstraße in Hamburg geführt. Das Interview ist über den NDR Hamburg online abrufbar. Schauen Sie hier rein!
  • 40. Informationsgespräch zu Vergaberecht und -praxis im Bayerischen Bauministerium
    Wie lassen sich öffentliche Bauprojekte schneller, rechtssicherer und zugleich mittelstandsfreundlich vergeben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 40. Informationsgesprächs zu Vergaberecht und -praxis am 29. Juli 2026 im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit ihrem 2. Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl und Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Ulrich Scholz vertreten.
  • Beinahe 12.000 Hitzetote in Deutschland: Bayerische Ingenieurekammer-Bau ruft zum Handeln auf
    Das RKI Robert Koch-Institut geht laut Mitteilung vom 6. August 2026 von rund 11.900 hitzebedingten Sterbefällen aus. Damit ist eine neue Stufe der Risikobewertung im Hinblick auf das Schutzgut Mensch erreicht, nämlich die höchste Stufe: das Schadenausmaß ‘E: katastrophal‘ mit mehr als 10.000 Toten. Das heißt, dass sofortiges Handeln erforderlich ist. Nach der Schweizer Risikoquantifizierung müssten umgehend mindestens 120 Milliarden Euro in Hitzeschutzmaßnahmen in Deutschland investiert werden.
  • Bauminister Bernreiter: Keine EU-weite Vereinheitlichung von Transportbeton!
    Beton ist weltweit der meistverwendete Baustoff. Mehr als die Hälfte davon wird als Transportbeton regional hergestellt und im Radius von weniger als 20 Kilometer ausgeliefert. Nun plant die EU-Kommission, europaweit in die Betonnormen einzugreifen. Diese europaweite Vereinheitlichung aus Brüssel - auch als „Harmonisierung“ bezeichnet - kommt bei Wirtschaft und Politik in Bayern als Missklang an. Bayern warnt: Eine solche Harmonisierung könnte ein gut funktionierendes System unnötig verkomplizieren und das Bauen verteuern.
  • Bau-Monitor 2026: Aktuell fehlen 1,35 Mio. Wohnungen in Deutschland
    Noch nie steckte Deutschland beim Bauen und Wohnen in einer so tiefen Krise: Das Wohnungsdefizit verharrt auf einem Rekordhoch. Aktuell fehlen bundesweit 1,35 Millionen Wohnungen. Gleichzeitig lässt die Bundesregierung den Wohnungsbau weiter abstürzen. Dadurch geht ein erhebliches Wirtschaftswachstum verloren: Das kostet Deutschland unmittelbar 0,6 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) und in der Folge einen Wohlstandsverlust von insgesamt mindestens 1 Prozent. Das geht aus dem „Bau-Monitor 2026“ hervor, den das Pestel-Institut am 26.08.2026 auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt hat.
  • Neuer VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2025/26
    Welche innovativen Materialien brauchen wir im Zusammenhang mit Klimawandel und Zukunftsfähigkeit? Und wie kann belastbares Praxiswissen aus Schäden und kluge Schadenprävention dazu beitragen, dass Innovationen am Bau sicher gelingen? Der VHV-Bauschadenbericht Hochbau 2025/26 mit dem Titel „Innovation Material“ gibt einen Einblick in reale Schadenfälle von einer Vielzahl an wegweisenden, neuen Baumaterialien, die mittlerweile am Bau im Einsatz sind und enthält Beiträge von Experten rund um verantwortungsbewusstes, nachhaltiges und schadenfreies Bauen.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juni 2026: Plus 6,0 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 kalender- und saisonbereinigt um 6,0 % gestiegen. Mehrere Großaufträge trugen zu diesem Ergebnis bei. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 8,5 % und im Tiefbau um 4,0 % zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von April 2026 bis Juni 2026 um 5,7 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +1,5 %; Tiefbau: +9,3 %).
  • Bayerisches Bauhauptgewerbe: 25 Prozent mehr Auftragseingänge im Juni 2026
    Im Juni 2026 erzielte das bayerische Bauhauptgewerbe einen baugewerblichen Umsatz von rund 2,14 Milliarden Euro und somit 11,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Einzig im öffentlichen Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen ging der baugewerbliche Umsatz gegenüber dem Vorjahresmonat leicht zurück. Der Gesamtwert der Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe lag im Juni 2026 bei 2,32 Milliarden Euro und damit gegenüber Juni 2025 um 25,0 Prozent höher.
  • Infrastruktur wird zum zentralen Wachstumsmotor für Deutschland
    Über 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen - und bereit, in die Zukunft des Standortes zu investieren. Das zeigt die neue Studie „Vom Wachstumshemmnis zum Wachstumstreiber“.44 Prozent der Unternehmen rechnen bei einer erfolgreichen Modernisierung der Infrastruktur mit steigenden eigenen Investitionen in Deutschland. Kurzfristig wirkt zudem der Konjunkturimpuls: Jeder zielgerichtet eingesetzte Euro steigert das Bruttoinlandsprodukt um bis zu 1,20 Euro.
  • Studie zur Lebenszyklusanalyse im seriellen Sanieren
    Serielle Sanierung kann die Treibhausgasemissionen von Wohngebäuden über den gesamten Lebenszyklus deutlich reduzieren und bietet zugleich Potenzial für die Kohlenstoffspeicherung. Das zeigt die neue dena-Studie des Kompetenzzentrums Serielles Sanieren zur Lebenszyklusanalyse (LCA): Im untersuchten Modellprojekt sinken die Treibhausgasemissionen je nach Sanierungsvariante zwischen 74 und 81 Prozent, biobasierte Materialien in der Konstruktion erhöhen die Kohlenstoffspeicherfähigkeit.
  • Resilienz braucht ein modernes Vergaberecht
    Im Rahmen eines Arbeitsfrühstücks tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments sowie der planenden Freien Berufe in Brüssel über die Zukunft des öffentlichen Beschaffungswesens aus. Im Fokus stand dabei die EU-Vergabeverordnung, deren Entwurf in Kürze vorgestellt werden soll. Dabei sind der Bundesingenieurkammer faire Wettbewerbschancen für kleine und mittelständische Ingenieurbüros wichtig.
  • Neue BBSR-Studie: Digitale Lösungen zur Hochwasservorsorge bei Starkregen
    Die neue BBSR-Studie „Digitale Lösungen zur Hochwasservorsorge bei Starkregen“ zeigt, wie digitale Technologien Kommunen dabei unterstützen können, Risiken frühzeitig zu erkennen, Vorsorgemaßnahmen gezielt zu planen und im Ernstfall schneller zu handeln. Anhand von fünf Praxisbeispielen aus den Modellprojekten Smart Cities wird gezeigt, wie Sensoren, Datenplattformen, digitale Zwillinge und KI-basierte Anwendungen entlang des gesamten Vorsorgezyklus eingesetzt werden – von der Analyse möglicher Gefahrenbereiche über die Planung von Schutzmaßnahmen bis zur Information der Bevölkerung.
  • Wie kann Asphalt länger halten? Praxistest auf Teststrecke auf der A99
    Die Autobahn GmbH testet gemeinsam mit der OTH Regensburg auf der A99 bei München einen innovativen Asphaltzusatz aus Acrylfaserpellets. Die Fasern sollen die Dauerhaftigkeit offenporiger Asphaltdeckschichten verbessern und den Verschleiß reduzieren. Auf einer 280 Meter langen Teststrecke wird die neue Technologie nun unter realen Verkehrsbedingungen getestet und der Prozess wissenschaftlich begleitet.
  • Bis zu vier Grad kühler: Mit begrünter Ziegelfassade gegen die Hitze
    Besonders dicht besiedelte Gegenden kühlen in der gegenwärtigen Hitzewelle kaum mehr ab. Linderung verschaffen da Grünflächen. Wo der Platz dafür fehlt, kann eine vertikale Bepflanzung für Abhilfe sorgen. Dies muss kein üppiger Vertikalgarten sein, wie das Forschungsprojekt „GreenBrick“ der Hochschule Luzern zeigt: Eine neuartige begrünte Ziegelfassade kommt mit pflegeleichten Pflanzen aus und lässt das Trägermaterial als architektonisches Element sichtbar.
  • Neue Publikationen für mehr bezahlbares Wohnen im Bestand
    Bezahlbarer Wohnraum im Bestand ist nicht nur eine Frage des Planens und Bauens, sondern bedarf einer zentralen wohnungs- und gesellschaftspolitischen Weichenstellung. Bund und Länder müssen bestehende Instrumente weiterentwickeln und zugleich neue Möglichkeiten nutzen, um sie in kohärente, langfristige Strategien zu überführen. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) hat dazu jetzt zwei neue Publikationen mit Handlungsoptionen für Bund und Länder sowie für Kommunen und Kommunale Einrichtungen veröffentlicht.
  • Sanieren statt Abreißen: Wie die Revitalisierung von Altbauten dem „Donut-Effekt“ in Innenstädten entgegenwirkt
    Verödende Fußgängerzonen und leerstehende Kaufhäuser treiben den gefürchteten „Donut-Effekt“ voran: Die Zentren bluten aus, während die Vororte wachsen. Gleichzeitig machen explodierende Baukosten und strenge ESG-Auflagen den klassischen Neubau in der Stadt oft unrentabel. Die Lösung für Investoren und Kommunen liegt in der intelligenten Revitalisierung von Bestandsgebäuden: Wer saniert statt abreißt, schont Ressourcen und trägt durch neue Nutzungskonzepte dazu bei, verwaiste Stadtzentren wiederzubeleben.
  • Alles, was baureif ist, wird gebaut? BVMB fordert Bundesregierung auf, ihr Versprechen einzulösen
    Der politische Wille schien klar: 169 Milliarden Euro wollte die Große Koalition in dieser Legislaturperiode in Straße, Schiene und Wasserstraße investieren. Der jahrelange Sanierungsstau bei der Verkehrsinfrastruktur sollte damit endlich aufgelöst werden. Die Botschaft von Kanzler Merz war eindeutig: „Alles, was baureif ist, wird gebaut.“ Umso größer ist nicht nur für die BVMB die Ernüchterung. Trotz Sondervermögen, Infrastruktur-Zukunftsgesetz und Rekordinvestitionen fehlen weiterhin die nötigen Mittel, um dringend notwendige Projekte umzusetzen.
  • Neues geoelektrisches Messverfahren im St.-Paulus-Dom in Münster erprobt
    Wie lässt sich der Baugrund unter historischen Gebäuden untersuchen, ohne Mauern aufzubrechen oder den Boden zu öffnen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster gemeinsam mit der Dr. Donié Geo-Consult GmbH und hat dafür nun ein weiterentwickeltes geoelektrisches Messsystem, das den Untergrund zerstörungsfrei untersuchen kann, im St.-Paulus-Dom erprobt.
  • Bauprognose 2027 und 2028: Mehrfamilienhäuser als Wachstumsmotor
    Die Baufertigstellungen von Wohngebäuden im Neubau werden auch im Jahr 2026 trotz der mittlerweile konstanten Erholung der Baugenehmigungen rückläufig bleiben - 2027 kann der Sektor jedoch mit einem Plus punkten. Für 2028 steht allerdings noch kein weiteres Wachstum ins Haus. Das sind die Wohngebäude-Kernergebnisse der Neubauprognose von BauInfoConsult für 400 Landkreise und kreisfreie Städte.
  • Fachkräftemangel am Bau 2026: Bei 41 Prozent der Firmen wird es richtig eng
    Dass in der Baubranche ein Gespenst umgeht - und zwar ein Gespenst namens Fachkräftemangel - das ist mittlerweile nicht einfach nur noch eine ziemlich abgedroschene Phrase, sondern schlicht falsch: Das vermeintliche Gespenst ist (leider) quicklebendig. In der Trendanalyse von BauInfoConsult für 2026 und 2027 dominiert der Fachkräftemangel mit Abstand die Liste der Themen, die Verarbeiter und Hersteller aus der Baubranche am meisten umtreiben.
  • Neues Merkblatt: Fassadenbegrünung an Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS)
    Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat erstmals ein Merkblatt zum Thema Fassadenbegrünung an Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) erstellt. Es wendet sich an Planer und Praktiker im Fassadenbau mit dem Ziel, verschiedene Arten der Begrünung und (vorhandenen) Wärmeschutz per WDVS bau- und brandschutztechnisch sicher auszuführen.
  • Geschäftsklima im Wohnungsbau leicht verbessert
    Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im Juli etwas verbessert. Das Geschäftsklima stieg von -30,6 auf -29,3 Punkte. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage besser. Die Erwartungen trübten sich dagegen geringfügig ein und bleiben pessimistisch. „Die gestiegenen Baugenehmigungen kommen offenbar langsam in der Branche an“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Bis daraus eine breite Erholung entsteht, ist es aber noch ein weiter Weg.“
  • VFIB: Stundensatzempfehlungen für Leistungen der Bauwerksprüfung nach DIN 1076
    In Anlehnung an die Regelung für die Prüfingenieure in der „Richtlinie zur Ermittlung der Vergütung für die statische und konstruktive Prüfung von Ingenieurbauwerken für Verkehrsanlagen (RVP)“ empfiehlt der VFIB die Stundensätze der Bauwerksprüfung nach DIN 1076 auf Grundlage des „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)“ festzulegen. Die Angaben zu den Entgeltgruppen und Entwicklungsstufen sind im TV-L, Anlage B zu finden.
  • Klimaneutrales Ingenieurbüro: Verantwortung in unsicheren Zeiten
    Klimaschutz beginnt nicht erst auf der Baustelle, sondern auch im eigenen Büroalltag. In der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung zeigt Vorstandsmitglied Klaus-Jürgen Edelhäuser, warum Klimaneutralität für Ingenieurbüros mehr ist als eine freiwillige Zusatzaufgabe - und wie die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihre Mitglieder auf dem Weg zum klimaneutralen Ingenieurbüro künftig mit einem Online-Tool bei der Analyse und Reduzierung ihrer CO₂-Emissionen unterstützt.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen in Bayern: Plus von über 12 Prozent gegenüber Vorjahr
    Im ersten Halbjahr 2026 sind in Bayern für 29.155 Wohnungen Baugenehmigungen erteilt oder Genehmigungsfreistellungsverfahren abgeschlossen worden. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 12,3 Prozent beziehungsweise 3.196 Wohnungen. In den Landkreisen erhöhen sich die Wohnungsbaugenehmigungen im Vorjahresvergleich um 19,0 Prozent (+3.428 Genehmigungen), in den kreisfreien Städten sinken sie um 2,9 Prozent (-232).
  • Klimaschutz: Neues Förderprogramm zur Unterstützung der Kommunen startet
    Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Kommunen beim Klimaschutz: Dazu tritt jetzt die Neuauflage der Förderrichtlinie Kommunaler Klimaschutz (KommKlimaFöR 2026) offiziell in Kraft. Mit dem neuen Förderprogramm sollen beispielsweise natürliche Beschattungen für öffentliche Plätze, Klimawälder, Klimaparks, Dachbegrünungen, klimafreundliche Wasseranlagen zur Kühlung der Umgebung und einfache Systeme zur Regenwassernutzung wie Zisternen gefördert werden. Die digitale Antragstellung ist ab dem 3. August 2026 möglich.
  • Novelle der Ersatzbaustoffverordnung: Bundesingenieurkammer fordert Stärkung der Kreislaufwirtschaft
    Die Bundesingenieurkammer begrüßt den Referentenentwurf zur Novelle der Ersatzbaustoffverordnung. In ihrer Stellungnahme bewertet sie die geplanten Änderungen insgesamt positiv, sieht aber zugleich weiteren Handlungsbedarf. Aus Sicht der planenden Ingenieurinnen und Ingenieure verbessert der Entwurf die Rahmenbedingungen für den Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe deutlich. Gleichzeitig mahnt die Bundesingenieurkammer an, die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen künftig umfassender zu denken und auch nicht-mineralische Baustoffe stärker in den Blick zu nehmen.

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