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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Interview mit Dr.-Ing. Werner Weigl: Veränderte Marktbedingungen und Entwicklungen in der Vergabe
    Veränderte Marktbedingungen setzen die Planungsbranche unter Transformationsdruck. competitionline-Chefredakteur Nicolai Blank sprach mit dem 2. Vizepräsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und Vorsitzenden des Arbeitskreises „Vergabe“ der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Werner Weigl, über Referenzhürden, Totalunternehmervergaben, den Wert regionaler Resilienz und die Chancen für mittelständische Ingenieurbüros.
  • Kammerwahl 2026: Die Ergebnisse der Wahl zur IX. Vertreterversammlung
    Die Ergebnisse der Kammerwahl 2026 stehen fest! Der Wahlvorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hat in seiner Sitzung am 5. Oktober 2026 das Ergebnis der Wahl zur zur IX. Vertreterversammlung gemäß § 18 der Wahlordnung festgestellt. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für die Teilnahme an der Kammerwahl 2026 und gratulieren den gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Listen! Die IX. Vertreterversammlung tritt in der konstituierenden Sitzung am 26.11.2026 in München erstmals zusammen.
  • Neuauflage der Broschüre “Werbung für Ingenieure“ jetzt kostenfrei erhältlich
    „Es reicht nicht, gute und gefällige Bauwerke zu planen, wenn Ingenieure auf ihre Leistungen aufmerksam machen möchten. Wer potenzielle Bauherren gewinnen und Marktchancen erfolgreich nutzen will, muss mit Marketingmitteln auf sich aufmerksam machen“, sagt unser Justiziar Dr. Andreas Ebert. Welche Werbemaßnahmen und Mittel mit welchen Grenzen im Einzelnen erlaubt sind und wo eher Zurückhaltung angezeigt ist, zeigt die Neuauflage unserer kostenfreien Broschüre „Werbung für Ingenieure“.
  • Künstliche Intelligenz in der Planung: Neuer Leitfaden der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - Kostenfrei!
    Künstliche Intelligenz verändert den Planungsalltag - und stellt Ingenieurinnen und Ingenieure vor viele neue Herausforderungen. Mit dem neuen Leitfaden „Künstliche Intelligenz in der Planung“ gibt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihren Mitgliedern eine praxisnahe Orientierung an die Hand. Der Leitfaden will Mut machen, KI aktiv zu nutzen. Er zeigt, wie Planende künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetzen können, wo die Chancen liegen und welche Sorgfaltspflichten Planungsbüros unbedingt beachten sollten.
  • Partnerschaft statt Konfrontation: Ein Plädoyer für eine neue Baukultur
    Bauprojekte brauchen wieder mehr Vertrauen, Dialog und gemeinsame Verantwortung. Statt Absicherungsdenken, Konflikten und Schuldzuweisungen plädiert Vorstandsmitglied Alexander Lyssoudis in der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung für eine partnerschaftliche Baukultur mit frühzeitiger Einbindung aller Projektbeteiligten, fairer Risikoverteilung und kollaborativen Vertragsmodellen. Nur so lassen sich Infrastruktur, Wohnungsbau, Energiewende und Klimaanpassung erfolgreich voranbringen.
  • Bayerischer Denkmalpflegepreis 2026 verliehen
    Sechs bayerische Baudenkmäler und ihre Bauherrschaften wurden am Donnerstagabend, 17. September 2026, mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2026 ausgezeichnet. Zu den prämierten Bauwerken gehören eine Schlossbrücke, historische Personenaufzüge und ein internationales Mahnmal. Den Preis überreichte Prof. Dr. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, gemeinsam mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann.
  • Mehr KI braucht mehr Bildung
    Künstliche Intelligenz verändert das Ingenieurwesen rasant, doch wer setzt ihr Grenzen? In seinem Kommentar warnt Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, der Präsident der Bundesingenieurkammer, vor blindem Technikvertrauen und überbordender Regulierung. Seine zentrale Botschaft: Nur Bildung, kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein sichern unsere technologische Souveränität. Jeder in Bildung investierte Euro ist ein Investment in eine unabhängige und freie Gesellschaft.
  • Kostenfreie Broschüre: BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps
    Building Information Modeling ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Teil der Realität des Planens und Bauens. Mit der Broschüre „BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps“ gibt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihren Mitgliedern eine kompakte und praxisnahe Orientierung an die Hand. Sie zeigt, welche Chancen BIM bietet, welche Anforderungen damit verbunden sind - und warum Ingenieurbüros das Thema jetzt aktiv angehen sollten. Die Broschüre ist kostenfrei zum Download und in gedruckter Form erhältlich.
  • Schülerwettbewerb Junior.ING: Skywalk - Konstruktion mit Weitblick - Bis 18.12.2026 anmelden!
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt auch im Schuljahr 2026/2027 wieder Junior.ING, den größten Schülerwettbewerb für junge Ingenieurtalente in Bayern durch! Unter dem Motto "Skywalk - Konstruktion mit Weitblick" sind Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen eingeladen, eine frei auskragende Besucherplattform zu entwerfen und als Modell zu bauen. Die Konstruktion muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch einen Belastungstest bestehen und zeigen, wie Kräfte sicher in die Tragkonstruktion eingeleitet werden. Die Anmeldung ist bis zum 18. Dezember 2026 möglich.
  • Künstliche Intelligenz in der Tragwerksplanung und im Bauingenieurwesen
    Künstliche Intelligenz verändert die Tragwerksplanung - nicht als Ersatz für Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern als leistungsfähiges Assistenzsystem. Der Fachartikel von Jan Struck und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael A. Kraus zeigt, wo KI in der Tragwerksplanung bereits heute bei Variantenuntersuchung, Dokumentenmanagement, Angebotsprozessen und Qualitätssicherung unterstützt, aber auch wo ihre Grenzen liegen. Denn gerade bei sicherheitsrelevanten Nachweisen bleiben Ingenieurverstand, Plausibilität, fachliche Kontrolle und Verantwortung weiterhin unverzichtbar.
  • Gläserne Brücken: Unsichtbare Schäden erkennen, bevor Brücken einstürzen
    11. September 2024: Wie aus heiterem Himmel bricht die Carolabrücke in Dresden zusammen und stürzt in die Elbe, nur wenige Minuten, nachdem eine Straßenbahn darüber gerollt ist. Äußerlich hatte man der Brücke, gebaut in den 1970er-Jahren, zuvor nichts angemerkt. Wie konnte es dazu kommen? Und wie lässt sich rechtzeitig erkennen, wann Brücken zu versagen drohen? Viele Brücken in Deutschland sind in einem kritischen Alter. Würde man Schäden rechtzeitig erkennen, könnte man die Nutzungsdauer sicher optimieren und Neubauten rechtzeitig planen, bevor die Brücke gesperrt werden muss.
  • Baupreise für Wohngebäude im August 2026: Plus 5,5 Prozent gegenüber August 2025
    Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im August 2026 gegenüber August 2025 um 5,5 % gestiegen. Im Mai 2026, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 5,0 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im August 2026 gegenüber Mai 2026 um 1,0 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
  • Schlank wie Stahlbeton, aber deutlich nachhaltiger: Holzbasierte Geschossdecke überzeugt im Belastungstest
    Eine neuartige Holz-Beton-Verbunddecke der Universität Stuttgart könnte den mehrgeschossigen Holzbau deutlich nachhaltiger, flexibler und wirtschaftlicher machen. Der „UniversalTimberSlab“ ist ähnlich schlank und leistungsfähig wie eine Stahlbetondecke, benötigt jedoch rund zwei Drittel weniger Stahlbeton. Dank digitaler Planung, materialeffizienter Konstruktion und einer innovativen Segmentierung ermöglicht das punktgestützte System große Spannweiten, flexible Grundrisse und spätere Umnutzungen. Bei einem öffentlichen Praxistest hielt das System einer zusätzlichen Belastung von 20 Tonnen stand.
  • BIngK-Stellungnahme zur EU-Vergabereform: Gegen eine starre Verordnung und für den Erhalt sinnvoller nationaler Spielräume
    Die Bundesingenieurkammer hat am 29. September 2026 eine umfassende Stellungnahme zum Entwurf des neuen europäischen Public Procurement Act abgegeben, den die EU-Kommission am 9. September 2026 vorgelegt hatte. Zwar begrüßt die BIngK grundsätzlich die geplanten Ansätze zur Digitalisierung, Entbürokratisierung sowie erste Vereinfachungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Allerdings sieht die Kammer erheblichen Nachbesserungsbedarf, um den spezifischen Strukturen der deutschen Ingenieur- und Planungswirtschaft gerecht zu werden.
  • Zögern bei Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung erhöht Risiko für Deutschland
    Seit 20 Jahren bringt der ExtremWetterKongress in Deutschland Expertinnen und Experten aus Wetter- und Klimaforschung, Stadtplanung und Klimamanagement, Medien und Medizin zusammen. Gemeinsam mit dem 16. ExtremWetterKongress findet die 3. Deutsche KlimaManagementTagung statt - seit Beginn unter Beteiligung der Bundesingenieurkammer. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit einer Keynote von Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken dabei.
  • Mit Digitalisierung, Förderung weiblicher Fachkräfte und Mut werden wir Zukunftsaufgaben meistern
    Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, ist Katharina Wolgast ein wichtiges Anliegen. Ganz gleich, ob es um die nachhaltige Transformation im Bauwesen geht oder um die Rahmenbedingungen der Branche wie z.B. den Frauenanteil. Im Job und im Ehrenamt setzt sie sich dafür ein, Menschen für Veränderungen zu begeistern und ihnen das dafür nötige Werkzeug an die Hand zu geben. Im Juli 2026 leitete sie zusammen mit Angela Feldmann und Franziska Roos den Workshop Change Management. Katharina Wolgast ist die neunte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Neue Arbeitshilfe zum Bau-Turbo
    Gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag und dem Bayerischen Städtetag hat die Bayerische Architektenkammer eine neue Arbeitshilfe veröffentlicht, um Kommunen dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten des Bau-Turbo verantwortungsvoll zu nutzen. Die praxisorientierte Handreichung erläutert die rechtlichen Grundlagen und zeigt, wie schneller Wohnraum geschaffen werden kann, ohne städtebauliche Qualität, Nachhaltigkeit und Ortsbild aus dem Blick zu verlieren.
  • Klimawandel und Extremwetterereignisse: Potenziell jedes Gebäude von Naturgefahren betroffen
    Wie verändern Extremwetterereignisse die Rahmenbedingungen für Gebäude? In der VHV und IFB-Studie „Klimawandel und Extremwetterereignisse - Schadenentwicklung und Anforderungen an Wohngebäude“ wird auf Basis langjähriger Versicherungsdaten der VHV Allgemeine deutlich, wie sich Extremwetterschäden entwickeln und bereits in der Schadenrealität widerspiegeln. Die Studie zeigt zudem, welche Regionen in Deutschland besonders betroffen sind und welche Anforderungen daraus für widerstandsfähigere Gebäude entstehen.
  • Frauennetzwerk-Mitglied über nachhaltige Trends
    Bauen im Wandel: nachhaltige Trends für eine stabile Zukunft. Zu diesem Thema war Tragwerksplanerin Malgorzata Adamek Lopez, die auch Mitglied im BayIka-Frauennetzwerk ist, zu Gast im Dlubal Podcast. Die Podcast-Folge mit ihr ist seit dem 24. Sptember 2026 überall dort, wo es Podcasts gibt, zu hören.
  • Höhenwindturm erreicht Weltrekordhöhe von 365 Metern
    Der Gicon-Höhenwindturm in Schipkau hat am 28. September 2026 seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Mit einer Nabenhöhe von 300 Metern ist die Anlage die höchste Windenergieanlage der Welt und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands. Die Teleskopierung des Innenturms markiert den entscheidenden Meilenstein bei der Realisierung des von der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND beauftragten Pilotprojekts.
  • Autobahn GmbH: VBI begrüßt neues Finanzierungsgesetz und fordert deutlich mehr Mittel
    Der Verband Beratender Ingenieure bewertet das geplante Drei-Säulen-Modell für die Autobahn GmbH grundsätzlich positiv. Kreditfähigkeit, eigene Mauteinnahmen und Bundesmittel können langfristige Planung erleichtern. Entscheidend ist für den VBI, dass der Autobahn GmbH dadurch insgesamt deutlich mehr Geld für ihre Aufgaben zur Verfügung steht.
  • Bröckelnde Brücken mit Simulation schneller warten und sanieren
    Über 16.000 Brücken in Deutschland sind Schätzungen zufolge in ihrer Stabilität gefährdet. Gerade bei historischen Brücken wird eine Sanierung oft dem Abriss und Neubau vorgezogen. Wie sich mit numerischer Simulation (Digital Engineering) eine Sanierung beschleunigen und Überlastung oder Schäden viel früher erkennen und vorbeugen lassen, zeigen Fachleute am Beispiel von Gewölbebrücken über den Main. Ziel ihrer Computer-gestützten Simulation ist, die Lebensdauer bestehender Brücken zu verlängern, die aufwändige und kostenintensive Wartung zu vereinfachen und Brückensperrungen, Abriss und Neubau zu vermeiden.
  • Zirkuläres Bauen: Vom Pilotprojekt zum wirtschaftlichen Standard
    Zirkuläres Bauen gilt als zentraler Schlüssel für eine ressourcenschonende, klimafreundliche und zukunftsfähige Baubranche. Zahlreiche Pilot- und Leuchtturmprojekte zeigen längst, dass zirkuläre Prinzipien technisch umsetzbar sind. Dennoch ist das Konzept in der Breite noch nicht angekommen. Häufig genannte Vorbehalte betreffen Qualität, zusätzlichen Aufwand und vermeintlich höhere Kosten. Die sechste Veranstaltung des Augsburger Netzwerks Zirkuläres Bauen nahm diese Einwände am 22. September 2026 unter die Lupe.
  • Denkmalschutz wirtschaftlich denken: BiB veröffentlicht Leitfaden zur Denkmal-AfA
    Denkmalschutz bewahrt bedeutende Beispiele der Baukultur, stellt Eigentümer und Projektentwickler jedoch häufig auch vor besondere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie steuerliche Vergünstigungen dazu beitragen können, Erhalt und Sanierung von Baudenkmalen wirtschaftlich tragfähig zu gestalten, zeigt der neue kostenfreie „BiB-Leitfaden zur Erlangung von Steuervergünstigungen für Denkmale“ des Verbands für Bauen im Bestand (BiB).
  • Tausende Jobs in Gefahr: Baugewerbe kritisiert Regierungspläne zur Westbalkanregelung
    Mit der Westbalkanregelung erlaubt der Bund Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien, in Deutschland zu arbeiten, wenn sie einen Arbeitsvertrag haben. Knapp 100 Tage vor der geplanten Kürzung des Kontingents zum 1. Januar 2027 warnt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe vor Jobverlusten und den Folgen für viele Infrastrukturprojekte.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2026: Minus 9,2 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 9,2 % gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 8,4 % und im Tiefbau um 10,0 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Mai 2026 bis Juli 2026 um 2,7 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -2,7 %; Tiefbau: +7,6 %).
  • Greenwashing: Unlauteren Wettbewerb vermeiden - Empfehlungen für Ingenieurbüros
    Die Richtlinie (EU) 2024/825 („Empowering Consumers for the Green Transition“, kurz EmpCo-Richtlinie) verschärft das Verbraucher- und Wettbewerbsrecht, um sog. „Greenwashing“ zu bekämpfen. Die Richtlinie ist für Ingenieurbüros von erheblicher Bedeutung, da sie die Anforderungen an Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimaaussagen in der Außendarstellung deutlich verschärft. Verstöße können durch Abmahnungen, Unterlassungsklagen, einstweilige Verfügungen und Vertragsstrafen verfolgt werden. In Deutschland sind die Vorschriften im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) umgesetzt und gelten seit dem 27.09.2026.
  • 50.000. Wohnung mit EH-55-Plus-Förderung erreicht
    Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Durch seine EH-55 Plus Förderung hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nun die 50.000ste Wohnung gefördert. Dies zeigt die große Wirkung und den Erfolg der Förderstufe, die in der kurzen Zeit seit ihrem Start im Dezember 2025 viele Vorhaben aus dem Bauüberhang aktiviert hat.
  • Rückblick auf die 6. Bad Aiblinger Baukulturtage
    Die große Praxisnähe und Innovationskraft der Modellvorhaben des Forschungsquartiers in Bad Aibling beeindruckte die 130 Teilnehmenden der Baukulturtage. Der Fokus lag auf dem Umbau des Bestands. In Impulsvorträgen und moderierten Gesprächen mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten wurden die notwendigen baulichen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert und vorgestellt.
  • Verbändeallianz fordert praxistaugliche Regeln für mehr Kreislaufwirtschaft am Bau
    Sekundärbaustoffe leisten einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Bauwirtschaft. Rund ein Sechstel des Bedarfs an mineralischen Baustoffen wird bereits durch Sekundärbaustoffe gedeckt. Dennoch verhindern rechtliche, vergaberechtliche und technische Hemmnisse weiterhin, dass geeignete, technisch erprobte und umweltverträgliche Materialien überall dort eingesetzt werden können, wo dies technisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Verbändeallianz „Kreislaufwirtschaft durch Sekundärbaustoffe“ hat ihre Vorschläge für praxistauglichere Rahmenbedingungen im Hoch- und Tiefbau vorgestellt.
  • 24 Verbände fordern von Abgeordneten Planungssicherheit für Investitionen
    Eine breite Verbändeallianz aus Eigentümervertretern, Immobilienwirtschaft, Handwerk und Bauindustrie, die die ganze Wertschöpfungskette der Bau- und Gebäudewirtschaft vertritt, fordert in einem offenen Brief vom 21.09.2026 an die Abgeordneten des deutschen Bundestags: Die Emissions-Einnahmen sollen im Klima- und Transformationsfonds (KTF) verbleiben, damit Eigentümer und Unternehmen sicher langfristig planen können. Der Verbändeallianz gehören u. a. die Bundesingenieurkammer, die Bundesarchitektenkammer sowie Haus und Grund an.
  • Gebäudetyp-e geht in die zweite Runde: Bayerisches Bauministerium startet Projektaufruf
    Nach den erfolgreichen bayerischen Pilotprojekten mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden geht der Gebäudetyp-e in Bayern jetzt in die zweite Runde. Im Fokus stehen diesmal Bauten für die Bildung wie Schul- und Hochschulbauten oder ähnliche Einrichtungen für Lehre und Fortbildung. Bayern Bauminister Christian Bernreiter betont: „Unser Ziel ist Schulen einfach, klug und pragmatisch zu bauen“. Die Bewerbung ist noch bis zum 30. Oktober 2026 beim Referat 27 des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr möglich.
  • Bericht aus der Kabinettssitzung des bayerischen Ministerrats vom 21. September 2026
    Starke Ortskerne, lebendige Dorfmitten und schnellere Verfahren: Der bayerische Ministerrat hat in der virtuellen Kabinettssitzung am 21. September 2026 die Bedeutung von Städtebauförderung und Dorferneuerung für Bayern betont. Beide Programme stärken Kommunen, sichern Lebensqualität und unterstützen nachhaltige Entwicklung - von bezahlbarem Wohnraum über Klimaanpassung bis zur Belebung leerstehender Gebäude.
  • BIMWeeks Bayern vom 1. bis 30. November 2026
    Im November 2026 finden zum fünften Mal die BIM Weeks Bayern statt. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr lädt gemeinsam mit den Mitgliedern des BIM-Clusters Bayern zu der bayernweiten Veranstaltungsreihe zur Digitalisierung im Bauwesen ein. Interessierte können an praxisnahen Veranstaltungen teilnehmen oder selbst eine Veranstaltung ausrichten. Unter dem Thema „Günstiger, schneller und effizienter Planen und (Um)bauen“ richtet die Bayerische Ingenieurekammer-Bau die kostenfreie Eröffnungsveranstaltung am 05.11.2026 in München aus.
  • Ingenieurarbeitsmarkt 2040: Bis zu 194.100 zusätzliche Fachkräfte und 24,1 Milliarden Euro Wertschöpfungspotenzial
    Die Zahlen sind eindeutig und betreffen viele Menschen: Im vierten Quartal 2025 waren laut aktuellem VDI-/IW-Ingenieurmonitor 96.760 Stellen in Ingenieur- und Informatikberufen offen, also 18,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Arbeitslosen in diesen Berufsfeldern stieg auf 58.392 – den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Der VDI e.V. nimmt diese Entwicklung ernst und ordnet sie ein.
  • BMDS hat KI-Lösung SPARK Workflow als Open Source veröffentlicht
    Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat die KI-Lösung SPARK Workflow vollständig Open Source gestellt. Das Projekt SPARK zielt darauf ab, Planungs- und Genehmigungsverfahren durch den Einsatz von KI zu beschleunigen und die Verwaltung zu modernisieren. Die Lösung steht ab sofort auf der Plattform Open Code bereit und umfasst Module für die Extraktion relevanter Informationen, formale und materielle Vollständigkeitsprüfung sowie rechtliche Prüfung.
  • Bayerisches Bauministerium: Information über den Stundensatz nach § 31 Abs. 5 PrüfVBau
    Um eine einheitliche Anwendung sicherzustellen, informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die betroffenen Stellen bei Änderungen des Stundensatzes durch Rundschreiben über den jeweils nach § 31 Abs. 5 Satz 3 PrüfVBau zu Grunde zu legenden Stundensatz. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Bezüge 2026/2027/2028 der Beamt/innen sowie der Richter/innen wurde nun die Anpassung der Höhe der Stundensätze ab dem 1. Oktober 2026 mitgeteilt.
  • 1.000+ Projektwoche der TU München bringt Studierende und Unternehmen zusammen
    Das Offboarding Format "Projektwoche 1.000+" der Technischen Universität München (TUM) findet wieder vom 19 bis 23. April 2027 statt. Ziel der TUM-weiten Projektwoche ist es einerseits, Master-Studierenden Industriekultur - vor allem der Hidden Champions - näherzubringen und andererseits Firmen einen Zugang zu den TUM-Talenten und dessen Netzwerk zu eröffnen. Unternehmen können sich ab dem 1. Oktober 2026 anmelden!
  • Investitionen erreichen die Ingenieurbüros nicht: Konjunkturumfrage 2026
    Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur, neue Finanzierungsmöglichkeiten und Reformen im Planungs- und Vergaberecht sollen das Planen und Bauen beschleunigen und den Investitionsstau lösen. Die aktuelle Konjunkturbefragung 2026 von BIngK, BAK, VBI und AHO zeigt jedoch, dass viele Ingenieur- und Architekturbüros weiterhin unter wirtschaftlichem Druck stehen. Vor allem kleinere Büros profitieren bislang nur eingeschränkt von den angekündigten Investitionsprogrammen.
  • EU-Vergabereform: Mittelstand braucht echte Zugangschancen
    Die Europäische Kommission will das Vergaberecht in der Europäischen Union (EU) grundlegend vereinheitlichen und die bisherigen Richtlinien durch eine unmittelbar geltende Verordnung ersetzen. Aus Sicht der planenden Berufe ist dieser Systemwechsel kritisch zu sehen. Zudem enthält der Entwurf wenig Ansätze für mehr Mittelstandsfreundlichkeit bei der Vergabe. „Wer den Mittelstand stärken will, muss die losweise Vergabe als echten Grundsatz auf der EU-Ebene verankern“, sagt unser 2. Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl, Vorsitzender des Arbeitskreises „Vergabe“ der Bundesingenieurkammer.
  • Bayerisches Bauministerium: Fortschreibung Technische Lieferbedingungen und Technische Prüfvorschriften für Ingenieurbauten (TL/TP-ING)
    Mit Bekanntmachung vom 12. August 2026 informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr über die Fortschreibung der Technischen Lieferbedingungen und Technischen Prüfvorschriften für Ingenieurbauwerke (TL/TP-ING). Die neuen TL/TP-ING mit der Ausgabe Januar 2026 ersetzen die mit Bekanntmachung des StMB vom 28. August 2025 eingeführten TL/TP-ING, Ausgabe Februar 2025. Die Bekanntmachung ist am 16. September 2026 in Kraft getreten.
  • Reform der Unterschwellenvergabeordnung: Mehr Spielraum, aber klare Regeln für Planungsleistungen
    Die geplante Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung soll öffentliche Vergaben einfacher und schneller machen. Für Ingenieur- und Planungsbüros kommt es dabei vor allem auf fairen Wettbewerb, Qualität und einen verlässlichen Zugang zu öffentlichen Aufträgen an. In ihrer Stellungnahme bewertet die Bundesingenieurkammer den Entwurf grundsätzlich positiv, warnt aber davor, dass Fördermittelrecht, übergroße Vergabeeinheiten oder eine zu starke Preisorientierung den Qualitäts- und Mittelstandswettbewerb nicht wieder einschränken dürfen.
  • Bayerisches Bauministerium: Fortschreibung der RE-ING Ausgabe 2025/12
    Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr informiert über die Fortschreibung der Richtlinien für den Entwurf, die konstruktive Ausbildung und Ausstattung von Ingenieurbauten (RE-ING) und gibt die neuen RE-ING (Ausgabe 2025/12) bekannt. Sie sind bei allen neuen Vorhaben an Bundesfernstraßen, Staatsstraßen und Kreisstraßen, die von den Staatlichen Bauämtern verwaltet werden, anzuwenden. Die Bekanntmachung ist am 16. September 2026 in Kraft getreten.
  • EU will Anerkennung von Qualifikationen vereinfachen
    Internationale Fachkräfte schneller gewinnen, Qualifikationen einfacher prüfen und bürokratische Hürden bei grenzüberschreitender Beschäftigung abbauen: Die Europäische Kommission hat ein umfassendes Paket zur fairen Arbeitskräftemobilität vorgelegt. Für Ingenieur- und Planungsunternehmen könnten die Vorschläge das internationale Recruiting und den grenzüberschreitenden Personaleinsatz deutlich erleichtern. Bauingenieurinnen und Bauingenieure zählen ausdrücklich zu den Berufsgruppen, für die künftig eine weitergehende automatische Anerkennung innerhalb Europas geprüft werden soll.
  • ifo Institut: Zuversicht im Wohnungsbau wächst
    Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im August deutlich verbessert. Das Geschäftsklima stieg von -29,0 auf -22,7 Punkte. Ausschlaggebend waren die Erwartungen der Unternehmen: Der Indikator kletterte von -35,6 auf -23,3 Punkte. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage blieb dagegen unverändert, ist aber noch von einer gewissen Unzufriedenheit gekennzeichnet.
  • Concular eröffnet neuen Standort in Bayern
    Concular, das führende Unternehmen für kreislaufgerechtes Bauen in Deutschland, wächst im süddeutschen Markt und eröffnet einen neuen Standort in München. Marlene Stechl übernimmt ab sofort den strategischen Aufbau und die regionale Marktentwicklung in Bayern. Mit dem neuen Standort in der bayerischen Landeshauptstadt ergänzt Concular die bisherigen sechs Standorte in Berlin, Düsseldorf, Dresden, Stuttgart, Hamburg und Wien.
  • Digitaler Zwilling Bundesfernstraßen: VBI fordert gemeinsamen Datenraum für die Infrastruktur
    Wie können Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung der Bundesfernstraßen besser zusammengedacht werden? Der VBI sieht im Digitalen Zwilling einen zentralen Hebel, wenn die vorhandenen Daten über Projekte und Zuständigkeiten hinweg verlässlich nutzbar gemacht werden. In einem neuen Positionspapier fordert der VBI daher einen gemeinsamen Datenraum, offene Schnittstellen, interoperable Standards sowie klare Regeln für Datenqualität, Data Governance und Verantwortlichkeiten.
  • Bundeshaushalt 2027: Etat des Bauministeriums sinkt auf 7,51 Milliarden Euro
    Der Haushalt des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen soll nach dem Etatentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr ein Ausgabenvolumen von 7,51 Milliarden Euro aufweisen. Im Jahr 2026 sind noch Ausgaben in Höhe von 7,75 Milliarden Euro vorgesehen. Die Gesamteinnahmen sollen von 183,2 auf 142,9 Millionen Euro sinken. Für Investitionen sind rund 5,17 Milliarden Euro vorgesehen, rund 374,4 Millionen Euro mehr als 2026. Die Verpflichtungsermächtigungen - also Ausgaben, die erst in künftigen Haushaltsjahren wirksam werden - belaufen sich auf rund 6,77 Milliarden Euro.
  • Bundesingenieurkammer zur Autobahn-Finanzierung: Mehr Spielraum, klare öffentliche Verantwortung
    Die geplante Reform der Finanzierung der Autobahn GmbH kann aus Sicht der Bundesingenieurkammer ein wichtiger Schritt zu mehr Planungssicherheit sein. Zugleich muss die öffentliche Verantwortung für die Verkehrsinfrastruktur gewahrt bleiben und eine Finanzierung zu Lasten der Allgemeinheit zugunsten privater Renditeinteressen verhindert werden.
  • 199 Meter Nabenhöhe und 285 Meter Gesamthöhe: Höchster Serien-Turm für Windenergieanlagen fertiggestellt
    Die weltweit höchste Serien-Windenergieanlage steht: Gemeinsam mit Vestas hat die Max Bögl Wind AG ein Windenergieprojekt in Winnberg bei Sengenthal abgeschlossen und damit die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien für ihren Firmensitz weiter ausgebaut. Das Projekt umfasst eine V172-7,2 MW mit einer Nabenhöhe von 199 Metern auf einem Hybridturm Bögl mit einer Gesamthöhe von 285 Metern. In wenigen Wochen folgt die Inbetriebnahme.

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