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Aktuelles

  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2022: Minus 16,4 % zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im April 2022 kalender- und saisonbereinigt um 16,4 % gegenüber März 2022 gesunken. Einen größeren Rückgang gegenüber dem Vormonat hatte es zuletzt im November 2012 gegeben (-20,1 %).
  • Team RoofKIT aus Karlsruhe gewinnt ersten Solar Decathlon in Deutschland
    Die Gewinnerteams des Solar Decathlon Europe in Wuppertal stehen fest: Platz 1 geht an das Team RoofKIT aus Karlsruhe (siehe Foto). Auf dem zweiten Platz folgt das Team VIRTUe aus Eindhoven. Den dritten Platz teilen sich die Teams AuRA aus Grenoble und SUM aus Delft. Insgesamt waren 16 Hochschulteams aus zehn Ländern angetreten.
  • Auftraggeber allein am Tisch
    Sollten General- und Totalunternehmervergaben das Mittel der Wahl werden? Nein, meint Dr. Werner Weigl, 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, in seiner aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung. Auftraggeber sind gut beraten, nicht allein auf ihrer Seite des Tisches zu sitzen, sondern die Planer als Treuhänder des Bauherren neben sich zu wissen.
  • Rappbodetalsperre ist neues „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“
    Sie ist 106 Meter hoch und 415 Meter lang – die Rappbodetalsperre in Sachsen-Anhalt ist nicht nur die höchste Talsperre Deutschlands, sondern auch ein beeindruckendes Bauwerk, das dem Hochwasserschutz, der Trinkwasserversorgung und der Stromerzeugung dient. Daher ehrten die Bundesingenieurkammer und die Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt die imposante Staumauer am 24. Juni 2022 mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“.
  • Instandsetzung der denkmalgeschützten Stampfbetonbrücke Illerbeuren
    Unter dem Motto "Kein Ding ohne Ing." stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig spannende Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel berichten Rainer Böhme und Norbert Nieder von der Konstruktionsgruppe Bauen AG über die Instandsetzung der denkmalgeschützten Stampfbetonbrücke Illerbeuren und wie aus der unscheinbaren und nur noch bedingt tragfähigen Brücke ein Schmuckstück des 146 km langen Iller-Radweges entstanden ist. Lesen Sie hier den Artikel oder reichen Sie gleich selbst ein Projekt ein.
  • Immobilienmarktbericht Bayern 2022 erschienen
    Seit 2016 erarbeitet der Obere Gutachterausschuss alle zwei Jahre mit dem Immobilienmarktbericht Bayern eine fundierte Übersicht über die Entwicklung des Grundstücksmarkts im Freistaat. Der Immobilienmarkt ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft, da hierbei der gesamte Bereich der Bauwirtschaft und des Wohnungsbaus abgebildet wird. Ingrid Simet, Ministerialdirektorin im Bauministerium und der Vorsitzende des Oberen Gutachterausschusses Maximilian Karl stellten jetzt die reguläre Ausgabe für das Jahr 2022 vor.
  • Bundesingenieurkammer trifft Staatssekretär Stefan Schnorr (BMDV)
    Am 20. Juni 2022 war die Bundesingenieurkammer (BIngK) zu Gast bei Staatssekretär Stefan Schnorr im Bundesministerium für Digitales und Verkehr in Berlin. Inhaltlich ging es bei dem Austausch vor allem um die Themen Digitalisierung/BIM, die Situation der Brücken in Deutschland und den Fachkräftemangel.
  • Bündnis für mehr Frauen in der Wirtschaft von BFB, Startup-Verband und VdU
    Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB), der Startup-Verband und der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) setzen sich gemeinsam für eine bessere Vereinbarkeit von Unternehmertum und Familie ein. Das Ziel: Frauen sollen eine größere Rolle in der Wirtschaft spielen und Selbstständigkeit soll gestärkt werden. Das ist laut Bündnis „gesellschaftliche Notwendigkeit und ein Gebot volkswirtschaftlicher Vernunft“. Angesichts des stetig wachsenden Fachkräftemangels könne es sich Deutschland nicht leisten, auf Talente zu verzichten.
  • Ingenieurkammern zeichnen Nachwuchstalente bei bundesweitem Schülerwettbewerb aus
    Am 17. Juni 2022 würdigten die Ingenieurkammern im Deutschen Technikmuseum in Berlin die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbes „Junior.ING“. Die ersten Preise beider Alterskategorien gehen in diesem Jahr nach Rheinland-Pfalz. Die Teams aus Bayern landeten auf den Plätzen 4 und 5. Aufgabe war es, eine funktionstüchtige Schanze zu planen und als Modell zu bauen.
  • Fast 60.000 Wohnungen mehr im Bestand in Bayern zum Jahresende 2021
    Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, beläuft sich der Bestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Bayern zum Stichtag 31. Dezember 2021 auf knapp 6,61 Millionen Wohnungen. Die Wohnfläche hierzu beträgt rund 646,11 Millionen Quadratmeter. Damit ist der Wohnungsbestand Ende 2021 im Freistaat um 58 638 Wohnungen beziehungsweise 0,9 Prozent höher als zum Jahresende 2020.
  • Podcast Baustelle Bauwesen mit Maike Grünberg und Nikolaus Graf vom Arbeitskreis Junge Ingenieure
    Im Podcast Baustelle Bauwesen geht es oft um ehrenamtliches Engagement in der Baubranche. In der neuen Folge sprechen Philip Kalkbrenner und Angela Feldmann mit Maike Grünberg und Nikolaus Graf vom Arbeitskreis Junge Ingenieure der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau über ihr ehrenamtliches Engagement in der Kammer.
  • Software verbindet Ökobilanz und Betriebswirtschaft beim Hausbau
    Die Ökobilanz von Gebäuden soll nach dem Willen der Europäischen Union in Zukunft noch mehr Gewicht bekommen. Die EU-Taxonomie schafft hierfür systematische Grundlagen, indem sie Kriterien für die Bewertung von Investitionen definiert, u.a. für das Taxonomie-Ziel „Klimaschutz“. Forschende vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP haben gemeinsam mit einem Geschäftspartner eine Software-Suite entwickelt, die ökologische Kennzahlen und die ökonomische Kalkulation für Investitionen kombiniert.
  • Positive Zwischenbilanz: Jobportal des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB)
    Seit über einem Monat, mit Start am 9. Mai 2022, bietet der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) auf seinem Jobportal Angebote für Festanstellungen, Praktika und Ausbildung. Inzwischen können sich geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer auf fast 1.800 Jobanzeigen auf Vakanzen in den Freien Berufen bewerben.
  • Strategie für mehr Qualität und Effizienz im Glasfaserausbau gefordert
    Schnelles Internet muss Standard in ganz Deutschland werden. Dies ist Grundvoraussetzung für eine moderne Gigabit-Gesellschaft und einen konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort. Dafür ist ein beschleunigter Breitbandausbau nötig, der auf Grundlage eines allgemeingültigen Qualitätsstandards schonende Eingriffe in das Gemeingut Straße sicherstellt.
  • BASt-Bericht B170: Feuerverzinken ist dauerhafter Korrosionsschutz für Stahlverbundbrücken
    2021 ist der Bericht B170 der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) erschienen. Er trägt den Titel „Feuerverzinken als dauerhafter Korrosionsschutz für Stahlverbundbrücken“ und kommt zu dem Ergebnis, dass die Feuerverzinkung „eine praxistaugliche, dauerhafte, kostengünstige und robuste Korrosionsschutzlösung für Stahlverbundbrücken“ darstellt.
  • Die Lebensdauer von Bauwerken verlängern
    Der Bausektor spielt eine entscheidende Rolle auf der Nachhaltigkeitsagenda. Die Verlängerung der Lebensdauer von Windenergieanlagen, Brücken und anderen Bauwerken sowie ressourcenschonendere Konstruktionen sind derzeit die größten Herausforderungen im Bauwesen und Maschinenbau. Forschende der Hochschule München entwickeln dazu ein Ingenieurmodell, durch das sich die Haltbarkeit für geschweißte Stahlkonstruktionen besser einschätzen lässt.
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im April 2022: Plus 5,1 % gegenüber Vorjahresmonat
    Im April 2022 wurde in Deutschland der Bau von 31.152 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 5,1 % oder 1.515 Baugenehmigungen mehr als im April 2021. Von Januar bis April 2022 wurden damit insgesamt 123.659 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt - dies waren 1,5 % weniger als im Vorjahreszeitraum (Januar bis April 2021: 125.553 Baugenehmigungen).
  • Hochbauprognose 2022
    Krieg, Post-Pandemie, Lieferketten-Probleme, Rohstoff- und Fachkräftemangel: Trotz zahlreicher Unsicherheiten und Herausforderungen rechnet EY-Parthenon für den Hochbausektor in Deutschland mit moderatem Wachstum. Maßgeblicher Treiber ist hier neben der fortschreitenden Urbanisierung und dem aktuellen Wohnraummangel v.a. die energetische Sanierung im Zuge des Klimaschutzes, so der neue Hochbauprognose 2022-Report.
  • Neues VBI-Merkblatt zur EU-Taxonomie
    Mit der Taxonomie-Verordnung verfolgt die Europäische Union das Ziel, Kapitalströme auf nachhaltige Investitionen zu lenken und Nachhaltigkeit als Bestandteil des Risikomanagements zu etablieren. Welche Kriterien liegen dem zugrunde und inwieweit tangiert die EU-Verordnung die Planungsunternehmen in Deutschland? Auf diese Fragen hält ein neues VBI-Merkblatt zur EU-Taxonomie Antworten bereit.
  • Balthasar-Neumann-Preis 2023 ausgelobt
    Der BDB Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e. V. und die DBZ Deutsche Bauzeitschrift loben gemeinsam den europäischen Preis für Architektur und Ingenieurleistungen, den Balthasar Neumann Preis 2023, aus. Bis zum 31. Oktober können Projekte für den mit 10.000 Euro dotierten Preis eingereicht werden.
  • Deutscher Brückenbaupreis 2023 ausgelobt
    Bereits zum 9. Mal rufen die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI zur Beteiligung am Deutschen Brückenbaupreis auf. Gesucht werden Deutschlands beste Bauingenieurleistungen im Brückenbau. Einsendeschluss ist der 2. Januar 2023.
  • Klimagerechte Stadtentwicklung: Neue Planungshilfe unterstützt Kommunen
    Kommunen müssen möglichst schnell Infrastrukturmaßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung umsetzen. Ergebnisse der Forschungsinstitute Difu und ISOE aus dem Forschungsprojekt netWORKS4 zeigen praxisnah, wie klimagerechte Infrastrukturentwicklung umgesetzt werden kann.
  • Noch nie fehlte so viel Material auf dem Bau
    Die Materialknappheit auf deutschen Baustellen hat ihren Höchststand seit 1991 erreicht. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben sich die Lieferprobleme bei Baustoffen drastisch verschärft. Die Materialpreise legen infolge der Knappheit und höheren Energiekosten weiter zu. Aufgrund der steigenden Baukosten und der höheren Zinsen kommt es nun besonders im Wohnungsbau vermehrt zu Auftragsstornierungen“, sagt ifo Forscher Felix Leiss.
  • Digitaltour: ESO-Supernova in Garching - Video jetzt online!
    Bei der Digitaltour der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau am 11.11.2021 ging es zur ESO Supernova in Garching. Aufgrund der hohen geometrischen Komplexität des Projektes wurde das Bauwerk innerhalb des Planungsprozesses anhand eines parametrischen 3D-Modells entwickelt und koordiniert. Alexander Hofbeck M. Sc. und Moritz Heimrath Mag. arch. von Bollinger und Grohmann Ingenieure stellten in ihrem Praxisbaricht den hochkomplexen Planungsprozess vor. Sehen Sie sich hier das Video an - kostenfrei!
  • Interview mit drei Teilnehmern des Traineeprogramms
    62 Ingenieurinnen und Ingenieure haben bereits das Traineeprogramm der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau durchlaufen, das es seit Oktober 2015 gibt. Weitere 20 Berufseinsteiger sind gerade mittendrin und werden Ende Juli 2020 diese bundesweit einzigartige, berufsbegleitende Weiterbildung beendet haben. Drei ehemalige Trainees erzählen darüber, wie sie das im Traineeprogramm erworbene Wissen bereits seit einiger Zeit in der Praxis einsetzen. Und ob sich ihre Erwartungen erfüllt haben.
  • HOAI-Mindestsätze bei Altverträgen: BGH entscheidet zugunsten der Planenden
    Mit Urteil vom 18. Januar 2022 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass die von ihm selbst festgestellte Unionsrechtswidrigkeit der verbindlichen HOAI-Mindestsätze sogenannten Aufstockungsklagen bei solchen Verträgen nicht entgegensteht, die vor Inkrafttreten der HOAI 2021 abgeschlossen wurden. Am 2. Juni 2022 hat der Bundesgerichtshof (BGH) vor diesem Hintergrund im Ergebnis der Klage eines Planungsbüros stattgegeben, das eine auf Grundlage der Mindestsätze errechnete Restforderung aus einem 2016 abgeschlossenen Vertrag geltend gemacht hat.
  • Stellungnahme der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zum Klimaschutz-Sofortprogramm
    Klimaschutzziele können erreicht werden, wenn Forderungen und Förderungen angemessen zusammenwirken. In dem Klimaschutz-Sofortprogramm vom 4. April 2022 werden Forderungen zum Erreichen der Klimaschutzziele formuliert und mit der Perspektive auf angemessene Förderungen verknüpft. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterstützt das Klimaschutz-Sofortprogramm, in dem die Klimaschutzziele Niederschlag gefunden haben, und fordert die schnelle Umsetzung des Programms.
  • 13. Bayerisches Energieforum - 02.06.2022 - Garching
    Die Zukunft unserer Dörfer, Städte und Landkreise hängt auch davon ab, wie wir die Energieerzeugung und Energiebeschaffung gestalten. Die Entscheidungen, die heute in den bayerischen Kommunen gefällt werden, sind richtungweisend für kommende Generationen. Am 2. Juni veranstaltet die Bayerische Gemeindezeitung bereits zum 13. Mal das Bayerische Energieforum. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit einem Vortrag von Vorstandsmitglied Klaus-Jürgen Edelhäuser vertreten.
  • Digitalforum: Kulturelles Erbe und der Umgang mit Brandgefahren - Video jetzt online
    Kommt es in Baudenkmalen, Museen oder anderen Gebäuden von kulturellem Wert zu einem Brand, besteht die Gefahr, dass kulturelle Erinnerungen, und damit ein Teil unserer gesellschaftlichen Identität, unwiederbringlich verloren gehen. In unserem Digitalforum erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, unser kulturelles Erbe vor Zerstörungen durch Brände zu schützen und zu den Herausforderungen, vor denen die Feuerwehr bei der Vorbeugung in der heißen Phase steht. Sehen Sie hier die Video-Aufzeichnung!
  • Holzbauzuschuss: Bayern zahlt Klimaprämie für Holzhäuser
    Mit der Einführung des Holzbauförderprogramms im Rahmen der Klimaoffensive „Klimaland Bayern“ will der Freistaat Bayern neue Impulse in der Klimastrategie setzen und dem Ziel, bis 2040 klima-neutral zu sein, näherkommen. Der Freistaat will damit eine Vorreiterrolle übernehmen, da nicht direkt der Baustoff Holz, sondern seine Klimawirksamkeit, die Speicherung von CO2, gefördert wird. Davon sollen Privatleute, aber auch Unternehmen und insbesondere Gemeinden profitieren.
  • Stadtbegrünung: Nicht nur Bäume sind wichtig
    Welche Auswirkungen Bäume auf die Temperatur in der Stadt haben, untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) im Rahmen einer mehrjährigen empirischen Studie. Am Beispiel der Stadt Würzburg zeigen die Forschenden, dass ein Grünflächenanteil von rund 40 Prozent nötig ist, um im Sommer für kühlere Temperaturen zu sorgen.
  • Leichter Bauen mit Beton?
    Beton ist der meistgenutzte Baustoff der Welt. Er lässt sich vielseitig einsetzen, lokal produzieren und ist sehr beständig. Seine Umweltbilanz wird hingegen kritisch diskutiert. Gerade die Herstellung des integralen Betonbestandteils Zement emittiert viel CO2. Der Betonbau muss also nachhaltiger und CO2-ärmer werden. Der Beton-3D-Druck kann erheblich zur Materialreduktion beitragen. Die TU Graz will diese junge Technologie in die Praxis tragen.
  • Bauaufsichtliche Einführung der Bayerischen Technischen Baubestimmungen (BayTB) zum 1. Juni 2022
    Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr führt aufgrund Art. 81a Abs. 1 Satz 1 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) die Bayerischen Technischen Baubestimmungen (BayTB) - Ausgabe Juni 2022 - bauaufsichtlich ein. Die Bekanntmachung tritt am 1. Juni 2022 in Kraft.
  • Nachhaltiger Bauen mit Ingenieurinnen und Ingenieuren
    Beim Wohnungsneubau hat sich der EH-55-Standard aus Sicht der Bundesingenieurkammer zwischenzeitlich als Neubaustandard etabliert. Die Entscheidung der Bundesregierung, auch die Anforderungen an die Gebäudehülle perspektivisch weiter fortzuschreiben führt jedoch z. B. zu noch höheren Dämmstärken. Wichtige Einflussfaktoren wie Nutzerverhalten, Anlagenverluste und Ausführungsqualität bleiben dabei völlig unberücksichtigt. Das ist aus Sicht der Ingenieurinnen und Ingenieure unverhältnismäßig und weder wirtschaftlich noch technisch begründbar.
  • Ingenieur-Fachkräftemangel bedroht Energiewende
    Während im letzten Quartal 2021 insgesamt 140.000 offene Stellen nicht besetzt werden konnten, verschärft sich die Lage auf dem auf Ingenieur/innen-Arbeitsmarkt im ersten Quartal 2022 dramatisch. Hier konnten 151.300 offene Stellen nicht besetzt werden. Der Bedarf wird in den kommenden Jahren durch Digitalisierung, aber vor allem auch durch Klimaschutz und Energiewende, deutlich zunehmen. Vor allem die Fachgebiete Bau, Informatik sowie Energie- und Elektrotechnik sind sehr gefragt.
  • Information über den Stundensatz nach § 31 Abs. 5 PrüfVBau
    Um eine einheitliche Anwendung sicherzustellen, informiert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die betroffenen Stellen bei Änderungen des Stundensatzes durch Rundschreiben über den jeweils nach § 31 Abs. 5 Satz 3 PrüfVBau zu Grunde zu legenden Stundensatz. Nun wurde die Anpassung der Höhe der Stundensätze ab dem 1. Dezember 2022 mitgeteilt.
  • Neues Fortbildungsprogramm für 2. Halbjahr 2022 online
    Die Ingenieurakademie Bayern hat das neue Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2022 veröffentlicht. Unter den rund 100 Seminaren sind neben allgemeinen Themen, Recht, Honorar, Technische Ausrüstung, Konstruktiver Ingenieurbau, Vermessung, Geoinformatik, Projekt- und Objektmanagement und Baubetrieb auch wieder zahlreiche Online-Seminare im Programm. Planen Sie jetzt Ihre Weiterbildungen!
  • Recycling von Gips vorantreiben
    Gips ist im Bauwesen kaum wegzudenken, denn der Sektor verbraucht davon jährlich rund zehn Millionen Tonnen. In Zukunft kommen jedoch große Versorgungslücken auf die Branche zu. Eine Rohstoffquelle ist das Recycling, das bisher kaum Anwendung findet. Wojciech Walica untersucht daher in seiner Promotion die Recyclingfähigkeit von Gipskartonplatten am Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster im Institut für Infrastruktur – Wasser – Ressourcen – Umwelt (IWARU).
  • „Von Utopien träumen – und handeln!“ Werner Sobek erhält Bundeverdienstkreuz am Bande
    „Was ist Architektur anderes als der Versuch, eine menschliche Heimat zu schaffen“? Dieses von Werner Sobek immer wieder angeführte Zitat des Philosophen Ernst Bloch gibt einen tiefen Einblick in die Haltung und umfassende Sichtweise des weltweit bekannten und vielfach ausgezeichneten Ingenieurs und Architekten. Sein jahrzehntelanger, nicht nachlassender Einsatz für Forschung und Innovation wurde am 17. Mai 2022 mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet.
  • Wohnungsbau-Barometer zeigt: Das Ziel „400.000 neue Wohnungen pro Jahr“ erfordert jetzt doppelten Kraftakt
    Die aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, was für viele Menschen im Alltag mit Händen zu greifen ist: Deutschland kommt nicht schnell genug nach beim Wohnungsbau. Für das Jahr 2021 waren 350.000 neue Wohnungen geplant. Tatsächlich gebaut wurden 293.393. Die „Ampel“-Regierung hat ein höheres Tempo beim Wohnungsbau als Schüsselanliegen benannt: 400.000 neue Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich geförderte, lautet das ambitionierte Ziel dieser Koalition. Mit der Ankunft flüchtender Menschen aus der Ukraine hat sich der Bedarf noch einmal deutlich erhöht.
  • Mit neuen Arbeitsmodellen gegen den Fachkräftemangel
    Der Fachkräftemangel ist schlimmer denn je. Der Anteil weiblicher Beschäftigter im Baugewerbe ist mit rund 13 Prozent extrem gering. Unter den am Bau planenden Ingenieuren sieht es nicht viel besser aus - nur knapp ein Viertel sind Frauen. Hier ist dringend eine Veränderung nötig, so die Vorstandmitglieder Ralf Wulf und Alexander Lyssoudis in der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung.
  • Bayerisches Bauministerium: Leistungsbeschreibung für den Straßen- und Brückenbau in Bayern
    Das Bayerische Bauministerium informiert, dass die Leistungsbeschreibung für den Straßen- und Brückenbau in Bayern jetzt auf den Standardleistungskatalog des Bundes (STLK) umgestellt und im Regionalleistungskatalog Bayern (RLK StB-By 21) zusammengefasst wurden. Diese sollen ab sofort bei der Aufstellung von neuen Bauvertragsunterlagen im Straßen- und Brückenbau angewendet werden.
  • GEG-Änderungsentwurf: Ein erster Schritt in die richtige Richtung
    Noch in diesem Sommer will die Bundesregierung das Gebäudeenergiegesetz (GEG) modernisieren. Der BDB hat nun zum vorliegenden Änderungsentwurf des Gesetzes Stellung genommen. Schnelles Handeln sei jetzt erforderlich, gleichzeitig dürfen Eigentümer und Hausbauwillige nicht wieder im Unklaren gelassen werden, welche Förderung zu welchem Zeitpunkt ausläuft, damit sie planen können.
  • Rückblick auf den VBI-Hauptstadt-Kongress
    Mit 260 Teilnehmenden war auch der zweite digitale VBI-Hauptstadt-Kongress am 12. Mai ein voller Erfolg. „Wir hatten alle gehofft, jetzt aus der Coronakrise herauszukommen“, so VBI-Präsident Jörg Thiele zur Eröffnung, „doch nun haben wir den Krieg in der Ukraine. Rohstoffknappheit, steigende Preise und zunehmende Ungewissheit belasten auch die Planungswirtschaft.“ Für Klimawende, Wohnungsbau und Infrastruktur sei wichtig, „dass wir kontinuierlich weiter planen und bauen können“.
  • Bauindustrie korrigiert Konjunktur-Prognose nach unten
    Die Bauindustrie kämpft mit den Auswirkungen des Ukraine-Krieges: Vor diesem Hintergrund und angesichts der hohen Unsicherheit über die weitere Entwicklung der geopolitischen Rahmenbedingungen korrigiert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zum „Tag der Bauindustrie“ am 19. Mai 2022 die Konjunktur-Prognose für das laufende Jahr nach unten.
  • Politischer Abend der Bundesingenieurkammer mit Bundesbauministerin Klara Geywitz
    Am 17. Mai 2022 fand nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder der Politische Abend der Bundesingenieurkammer in Berlin statt. Das Grußwort zur Eröffnung hielt Bundesbauministerin Klara Geywitz. Der Einladung waren rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und den Ingenieurkammern gefolgt. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Dr.-Ing. Werner Weigl, Dr.-Ing. Ulrich Scholz und Hauptgeschäftsführerin Dr. Ulrike Raczek vertreten.
  • BDB-Umfrage zu Krisenauswirkungen, HOAI, Klimaschutz und Musterbauordnung
    Anfang April richtete sich der BDB mit einer Kurzumfrage an seine Mitglieder. Abgefragt wurden die Auswirkungen der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation auf die Auftragslage der BDB-Büros. Zudem gab es Fragen zu den Folgen der HOAI-Reform, dem klimagerechten Planen und Bauen sowie zur möglichen Harmonisierung des Bauordnungsrechts. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.
  • Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten
    Das Institut für Freie Berufe (IFB) erhebt auch in diesem Jahr wieder im Auftrag des AHO, der Bundesingenieurkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure VBI Daten zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros in Deutschland. Ziel der Umfrage ist es, verlässliche Daten zur wirtschaftlichen Situation zu erheben, um so eine effiziente politische und wirtschaftliche Interessenvertretung der Ingenieure und Architekten zu gewährleisten. Bitte beteiligen Sie sich bis 14.08.2022 an der Umfrage!
  • Holzbau: Schwarze Löcher als Lärmfallen
    Wer in einem Altbau mit Holzböden lebt, kennt das Problem: Auch, wenn die Nachbarn von oben mit graziler Eleganz über den Boden gleiten, klingt es in der eigenen Wohnung als hause man unter einer Kegelbahn. Selbst für modernste Holzgebäude ist Trittschall eine Herausforderung. Wissenschaftler der Schweizer Empa tüfteln an einer Lösung und wollen in Kürze die Forschung zu einer Weltneuheit in der Schalldämmung von Holzbauten abschließen.
  • Baugewerbe fordert verlässliche und mutige Baupolitik zur Krisenbewältigung
    „Das Baugewerbe braucht in diesen krisenhaften Zeiten eine verlässliche und mutige Baupolitik, welche die Rahmenbedingungen für das Bauen der veränderten Situation anpasst. Dazu zählen eine verlässliche und verstetigte Neubauförderung und eine Verständigung auf ein bauphysikalisch und wirtschaftlich sinnvolles Niveau bei den Klimaschutzanforderungen im Wohnungsbau“, so Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Bayerischen Baugewerbes (Foto).

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