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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Projekt CycloPlasma: Kontaminierte Holzkonstruktionen sanieren
    In Deutschland gibt es etwa drei Millionen Gebäude, die mit den giftigen Holzschutzmitteln Lindan und Pentachlorphenol (PCP) belastet sind. Bisherige Maßnahmen zur Minimierung der Schadstoffbelastung wie das Isolieren der kontaminierten Bereiche oder das Entsorgen der behandelten Holzbaustoffe als Sondermüll sind weder nachhaltig noch kostengünstig. Im Projekt CycloPlasma entwickeln Forschende des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP ein neuartiges Verfahren, das die nach Jahrzehnten noch vorhandenen Schadstoffe rückstandsfrei, nachhaltig und gesundheitlich unbedenklich entfernen soll.
  • Wirtschaftlichere und nachhaltigere Stahlkonstruktionen für Bauwesen und Maschinenbau
    Bei der Konstruktion von Bauteilen für Stahlbrücken und im Maschinenbau sind Gewichtsreduzierung und eine optimal angepasste Ausnutzung der Konstruktion an die auftretende Belastung aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen von großer Bedeutung. „Stahlkonstruktionen müssen heute leicht gebaut werden, damit Ressourcen eingespart werden“, erklärt Prof. Dr.-Ing. André Dürr, Spezialist für die Fachgebiete Stahlbau und Baustatik an der Fakultät für Bauingenieurwesen der Hochschule München. Doktorand Jakob Roth ergänzt: „Die beste CO2-Reduktion ist jede Tonne Stahl, die man nicht benötigt.“
  • Erstes vollständig dekarbonisiertes Zementwerk in Deutschland
    Das Projekt GeZero von Heidelberg Materials in Geseke, Nordrhein-Westfalen, hat die finale Förderzusage des EU-Innovationsfonds erhalten, einem der weltweit größten Förderprogramme für innovative kohlenstoffarme Technologien. Das Projekt soll eine vollständige CCS-Wertschöpfungskette für den Standort im Landesinneren aufbauen und ab 2029 jährlich 700.000 t CO2 abscheiden. Ergänzend zu signifikanten Investitionen des Unternehmens wird der Innovationsfonds Heidelberg Materials insgesamt 191 Mio € für die Umsetzung des Projekts zur Verfügung stellen.
  • Jahresbilanz zum Digitalen Bauantrag in Bayern
    Der digitale Bauantrag erfreut sich großer Beliebtheit: An den teilnehmenden Ämtern in Bayern wurden bereits etwa 14.000 digitale Anträge eingereicht! Zum 1. Januar 2024 wechseln neun weitere Behörden vom Probe- in den Regelbetrieb: Die Städte München und Bad Reichenhall sowie die Landkreise Ansbach, Bad Kissingen, Donau-Ries, Günzburg, Ostallgäu, Regen und Würzburg.
  • 32. Bayerischer Ingenieuretag: Mutig in eine neue Welt - 26.01.2024 - München - Eintritt frei!
    Der 32. Bayerische Ingenieuretag am 26. Januar 2024 in der Kongresshalle München steht unter dem Motto "Mutig in eine neue Welt". Mit Prof. Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, dem Zukunfts-, Stadt- und Mobilitätsforscher Dr. Stefan Carsten und der Geschäftsführerin von VAUDE, Dr. Antje von Dewitz, gibt es wieder hochkarätig besetzte Vorträge. Auch Bauminister Christian Bernreiter ist wieder mit einem Grußwort dabei.
  • Bayerns Bauminister Christian Bernreiter übernimmt Vorsitz der Bauministerkonferenz
    Übergabe des Staffelstabs bei der Bauministerkonferenz: Zum 1. Januar 2024 hat Bayerns Bauminister Christian Bernreiter den Vorsitz der Bauministerkonferenz von Baden-Württembergs Bauministerin Nicole Razavi MdL übernommen. Bernreiter wird der Arbeitsgemeinschaft der 16 Landesminister und Senatoren für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen für zwei Jahre vorstehen. Sein Fokus wird insbesondere darauf liegen, die Bau- und Wohnungsbranche zu stabilisieren, damit wieder mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht.
  • Start von Pilotprojekten zum "Gebäudetyp-e" in Bayern
    Mehr Spielräume beim Bauen: Die Bayerische Staatsregierung hat mit einer Änderung der Bayerischen Bauordnung (BayBO) im Sommer 2023 einen Grundgedanken des „Gebäudetyps-e“ im öffentlichen Recht umgesetzt. Nun starten in fast allen Regierungsbezirken Pilotprojekte. „Mit dem Erproben des ‚Gebäudetyps-e‘ stärken wir das innovative Bauen“, erklärt Bauminister Christian Bernreiter. Bei der Auftaktveranstaltung am 15.12.2023 im Bauministerium war die Architektenkammer mit Präsidentin Prof. Lydia Haack und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken vertreten.
  • Neuer Lehrgang: Planungsingenieur:in des konstruktiven Ingenieurbaus im Eisenbahnwesen
    Am 9. Februar 2024 startet die Ingenieurakademie Bayern den neuen Lehrgang "Planungsingenieur:in des Konstruktiven Ingenieurbaus im Eisenbahnwesen". Damit eröffnet sich für Ingenieurbüros, die für die Deutsche Bahn tätig werden, ein wichtiges Tätigkeitsfeld - denn von den über 25.000 Eisenbahnbrücken in Deutschland sind etwa ein Drittel sanierungsbedürftig. Verteilt über sechs Monate wird in vier Präsenz- sowie mehreren virtuellen Unterrichtsblöcken spezielles Eisenbahnwissen vermittelt. Ausgebucht!
  • Baukosten senken - DIN-Normen bauvertraglich vereinfachen
    Ein aktuelles Rechtsgutachten von Prof. Stefan Leupertz, Richter am Bundesgerichtshof a. D., zeigt auf, wie es im Bauvertragsrecht gelingen kann, günstiger mit einfacheren Standards zu bauen, um so zu mehr bezahlbarem Wohnraum zu gelangen – und wie dies rechtssicher zu vereinbaren ist. Denn: Auch einfachere Standards schützen Verbraucher und sichern gute Wohnqualität. Dabei geht das Gutachten auch auf den Gebäudetyp E ein.
  • Umfrage zum Stand der Transformation der Bauwirtschaft
    Die Baubranche als Ganzes steht vor großen Herausforderungen: Aber wo stehen die Unternehmen aktuell, wenn es um die Realisierung konkreter Maßnahmen geht? Welche Anforderungen treiben sie besonders um - und welche Konsequenzen sehen sie angesichts des Innovationsdrucks mittelfristig für ihr Unternehmen voraus? Geben Sie bei der Umfrage des Fraunhofer IRB Ihre Einschätzung mit, wo die Branche in der Transformation aktuell tatsächlich steht: Ihre Stimme ist gefragt!
  • Tagung: Holzbau 24 - MORGEN.HOLZ - einfach - verfügbar - zirkulär - 23.02.2024 - Augsburg
    Am 23. Februar 2024 lädt die Hochschule Augsburg zur Tagung Holzbau 24 „MORGEN.HOLZ - einfach - verfügbar - zirkulär“ ein. Die Referent:innen berichten über den Wald im Wandel, Kreislaufwirtschaft im Holzbau, Bestandssanierung mit seriellem Holzbau und einfaches Bauen anhand von Forschungsprojekten, umgesetzten oder geplanten Objekten. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner der Tagung.
  • Energiewende in Kommunen: Strom, Wärme und Verkehr gemeinsam denken
    Als kleinste Verwaltungseinheiten können Kommunen wesentlich zur Umsetzung der Energiewende beitragen. Etwa, indem sie Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, die Wärme aus Abwässern besser zu nutzen. Oder indem sie mit einer „Solarpflicht bei Neubauten“ den Ausbau erneuerbarer Energien ankurbeln. Expertinnen und Experten für Technikfolgenabschätzung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben im Projekt ZuSkE nach Wegen gesucht, wie die Kopplung von Strom-, Wärme- und Verkehrsinfrastrukturen konzipiert und umgesetzt werden kann.
  • Digitale Sprechstunde: Gut versorgt ins Alter - 06.03.2024 - Online - Kostenfrei
    Informieren Sie sich bei der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel am 6. März 2024 über die Altersversorgung in der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen für den Eintritt in die Ingenieurversorgung erfüllt sein sollten und welche Vorsorgemöglichkeiten diese eröffnet - für Freiwillige Mitglieder wie für Beratende Ingenieure. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei!
  • EU einigt sich auf Sanierung von Gebäuden
    Die Europäische Union hat eine Einigung zur Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie erzielt. Zu den Hauptstreitpunkten der europäischen Gebäude-Richtlinie gehören die Sanierungsziele, die vorschreiben, wie viele ineffiziente Gebäude in den Mitgliedsstaaten saniert werden müssen. Die nun gefundene Einigung sieht eine Abkehr von der individuellen Sanierungspflicht vor und zeichnet einen Pfad vor, wie durch Quartiers- und Portfolioansätze ein effizienterer Gebäudebestand geschaffen werden kann.
  • Internationaler Workshop zur Integrierten Projektabwicklung (IPA) im Bayerischen Bauministerium
    Auf Initiative des Bayerischen Bauministeriums, der Universität der Bundeswehr München und des europäischen Netzwerks NETLIPSE fand in München ein internationaler Workshop über Optimierungsmöglichkeiten bei der Abwicklung von komplexen Infrastrukturprojekten statt. Im Mittelpunkt der eineinhalbtägigen Veranstaltung standen Erfahrungen bei der Entwicklung partnerschaftlicher Vertragsformen für Verkehrsinfrastrukturen in der EU und deren Umsetzung in Deutschland.
  • Fast 30 % Steuern und Abgaben: Wohnungsbau in Deutschland teurer als in vielen anderen europäischen Ländern
    Neubauwohnungen kosten in Deutschland 5.150 Euro pro Quadratmeter – und sind damit teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. Fast ein Drittel dieser Kosten, etwa 1.500 Euro, werden direkt durch Steuern und öffentliche Abgaben verursacht. Das zeigt eine aktuelle Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE, für die neben Deutschland auch die Wohnbaukosten in Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Polen und Schweden untersucht wurden.
  • Bauhaus Participation Lab: Verbundprojekt zu Stadtentwicklung und Virtual Reality
    In den kommenden drei Jahren forschen die Professuren Informatik in der Architektur, Sozialwissenschaftliche Stadtforschung sowie Virtuelle Realität und Visualisierung der Fakultäten Architektur und Urbanistik sowie Medien an der Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit Kooperationspartnern in Weimar und Berlin zu Möglichkeiten der Teilhabe durch Bürger/innen an Stadtentwicklungsprozessen durch Virtual Reality.
  • Bayerischer Klimaschutzpreis 2024 ausgelobt
    Für besondere Verdienste um den Schutz des Klimas oder die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zeichnet die Bayerische Staatsregierung zum vierten Mal Projekte mit dem Bayerischen Klimaschutzpreis aus. Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Vorschläge können ab sofort bis einschließlich 28. Februar 2024 eingereicht werden.
  • Selbstheilender Beton: Betonsanierung mit Bakterien
    Sporosarcina pasteurii: So heißt das Bakterium, welches durch seinen Stoffwechsel Calciumcarbonat, also Kalk, auf Oberflächen ablagern kann. Mischt man die Mikroorganismen direkt in den Beton, können sie Risse wieder schließen. Dieser „selbstheilende Beton” für Bauwerke ist bereits erfolgreich erprobt. Doch um ihn kommerziell einzusetzen, muss man große Mengen der Bakterien produzieren und das war bisher aufwendig und teuer. Dr. des. Frédéric Lapierre hat im Rahmen seiner Promotion an der Hochschule München ein effektive Kultivierungsverfahren entwickelt, um das Problem zu lösen.
  • Busspuren aus Ultrahochleistungsbeton
    Fahrspuren von Bushaltestellen sind großer Belastung ausgesetzt und benötigen eine regelmäßige Neuasphaltierung aufgrund von Schäden und Abnutzung. Ein Forschungsteam der Hochschule München hat nun in Zusammenarbeit mit der Stadt München eine Bushaltestelle am Olympia-Einkaufszentrum mit Ultra-Hochleistungs-Faser-Beton (UHFB) hergestellt, um die Vorteile des Materials für diese Anwendung zu nutzen.
  • Düstere Aussichten für den Wohnungsbau in Bayern
    Die derzeitigen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sorgen für Zurückhaltung bei der bayerischen Wohnungswirtschaft. Im Jahr 2024 werden die Mitglieder des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen 12 Prozent weniger bezahlbare Wohnungen errichten als ursprünglich geplant. Beim geförderten Wohnungsbau fällt jede achte Wohnung weg. Auch die Modernisierungsvorhaben sind betroffen.
  • Neuer DIN-Länder-Vertrag: DIN und Bundesländer stärken Baunormung
    Anlässlich der Bauministerkonferenz haben das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN) und die 16 deutschen Bundesländer ihren Vertrag zur Zusammenarbeit im Bereich der bauaufsichtlich genutzten Normen erneuert. Daniel Schmidt, Mitglied des Vorstands bei DIN, erläutert: „Baurecht ist in Deutschland Ländersache. Für eine starke und effiziente Baunormung ist eine enge Kooperation zwischen DIN und den Bundesländern daher besonders wichtig. Mit dem neuen DIN-Länder-Vertrag adressieren wir die aktuellen Herausforderungen im Bauwesen und festigen so die gute Zusammenarbeit.“
  • „Architektur. Im Kreis.“ - Transferprojekt der TH Augsburg und des Staatlichen Bauamtes Augsburg ausgezeichnet
    Die Technische Hochschule Augsburg (THA) erhält zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg (StBAA) den „Augsburger Zukunftspreis für nachhaltiges Wirtschaften 2023“ für das Transferprojekt „Architektur. Im Kreis.“ Architektin Prof. Mikala Holme Samsøe (THA) und Baudirektorin Kathrin Fändrich (StBAA) haben das bayernweit erste staatliche Pilotprojekt zum Zirkulären Bauen initiiert und im Rahmen des Transferprojekts „Architektur. Im Kreis.“ realisiert.
  • Blitzumfrage „Infrastrukturen“ zum Baukulturbericht 2024/25
    Sind Sie Ingenieurin oder Ingenieur, Architektin oder Architekt, Planerin oder Planer? Dann unterstützen Sie die Arbeit am kommenden Baukulturbericht 2024/25 zum Thema „Infrastrukturen“ und beantworten die kurze Umfrage bei den planenden Berufen. Wir möchten unter anderem wissen: Welche Planungsaufgaben bearbeiten Sie und wo sehen Sie Schwerpunkte in der Zukunft?
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Vergaberecht: Was Bieter, Bewerber und Auftraggeber wissen sollten
    Auf dem Weg bis zum Zuschlag können oft viele Fallen und Hindernisse lauern. Jeder, der an Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber teilnimmt, weiß das nur zu gut. Maurice Iarusso vom Referat "Recht - Honorarfragen - Vergabe" der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, hat aktuelle Entscheidungen von Vergabekammern zu wesentlichen Praxisfragen des Vergaberechts zusammengetragen.
  • Bayerische Ingenieurversorgung-Bau: Aktuelle Informationen
    Wesentliche Tagesordnungspunkte der zweiten Sitzung des Verwaltungsrates der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau im Geschäftsjahr 2023 am 27. September 2023 in München waren die Geschäftsergebnisse des Berichtsjahres 2022, die Entscheidung über die Dynamisierung zum 1. Januar 2024, die Beschlussfassung über die 21. Änderungssatzung sowie die langfristige Steuerung des Finanzierungssystems.
  • Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnt: Wir befinden uns an einem gefährlichen Kipppunkt
    „Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort. Der Umsatz wird in diesem Jahr real um 5,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr gehen wir von weiteren minus 3 % aus. Verantwortlich für das Minus bleibt der Wohnungsbau, der in diesem Jahr real um 11 % einbricht und 2024 mit -13 % seinen Sinkflug fortsetzt“, kommentiert Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Konjunkturzahlen der Bauwirtschaft 2023/2024.
  • Ingenieure in Bayern: Dezember-Ausgabe jetzt online!
    Die Dezember-Ausgabe unseres Mitgliedermagazins „Ingenieure in Bayern“ ist jetzt online! Im Heft finden Sie interessante Artikel zur Regionalplanung in Bayern und zu Klimaschutz und -anpassung in Städten, einen Überblick zur Rechtsprechung der Vergabekammern und Gerichte im Vergaberecht, einen Bericht über die 5. Sitzung der Vertreterversammlung, ein Interview mit der Bauzeichnerin Yvonne Patermann über ihre Teilmahme am Lehrgang "Konstrukteur:in im konstruktiven Ingenieurbau" und vieles mehr. Lesen Sie hier die Ausgabe als PDF!
  • EU-Städtebauförderung in Bayern erfolgreich
    Zum Ende der Europäischen Förderperiode zieht Bayerns Bauminister Christian Bernreiter ein positives Fazit: „77 bayerische Gemeinden haben rund 104 Mio. Euro von EU und Freistaat in vorbildliche Projekte der nachhaltigen Stadtentwicklung investiert. Ich gratuliere zu diesem großen Erfolg!“ Das Bauministerium hatte die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Damit konnten städtebauliche Investitionen in fünf Schwerpunktbereichen umgesetzt werden.
  • Prof. Messari-Becker in Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich gewählt
    Verantwortungsvolle Aufgabe für Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker: Die Gesellschafterversammlung des Forschungszentrums Jülich hat die Bauingenieurin von der Universität Siegen (Lehrgebiet Gebäudetechnologie und Bauphysik) mit sofortiger Wirkung in den Aufsichtsrat gewählt. Zuvor hatte das Bundeskabinett der Wahl zugestimmt.
  • Whitepaper der buildingSMART-Fachgruppe BIM-basierte Baulogistik
    Für eine erfolgreiche Anwendung der BIM-Methode ist die Nutzung von Standards und Normen, die den Austausch von Modellen und Informationen innerhalb strukturierter Prozesse zum Gegenstand haben, wesentlich. Genau hier setzt das Whitepaper der buildingSMART-Fachgruppe BIM-basierte Baulogistik an.
  • Tagung: Fassade 24 - Fassade im Stoffkreislauf - 22.02.2024 - Augsburg
    Am 22. Februar 2024 lädt die Hochschule Augsburg zur Tagung Fassade 24 „Fassade im Stoffkreislauf“ ein. Bei der Tagung geht es darum, das Bauteil Fassade als Rohstoff zu begreifen, Materialien wieder zu verwenden, dem Recycling zuzuführen oder zu ertüchtigen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner der Tagung.
  • Expertenhinweise zur Schneelast auf Dächern
    Der Statiker Prof. Norbert Gebbeken, Exzellenter Emeritus der Universität der Bundeswehr München und Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, weist zum Thema Schneefall auf Folgendes hin: „Fällt Schnee in größeren Mengen, dann sollten Hausbesitzer vorbereitet sein. Denn die Standsicherheit von Dachkonstruktionen könnte gefährdet sein. Die Hausbesitzer müssen daher wissen, wie viel Schnee die Konstruktion tragen kann.“
  • Bau Kolloquium 2023/2024 an der UniBw München - Kostenfrei!
    Das neue Programm der Veranstaltungsreihe "Bau Kolloquium", das die Universität der Bundeswehr in Kooperation mit der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau durchführt, ist erschienen. Die Vorträge werden von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit jeweils 1,5 Fortbildungspunkten anerkannt. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.
  • Bericht zum 11. Vergabetag Bayern
    Am 9. November 2023 fand der 11. Vergabetag Bayern das vierte Mal als Hybridveranstaltung statt. Rund 132 Präsenzteilnehmer im Forum der IHK-Akademie München sowie 194 Onlineteilnehmer via Livestream informierten sich über die aktuellen Entwicklungen im Vergaberecht. Die Bayerische Ingenieurkammer-Bau war Kooperationspartner und mit ihrem 2. Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl und Vorstandsmitglied Ralf Wulf bei der Podiumsdiskussion „Vergabetransformationspaket“ vertreten.
  • Planungsunternehmen haben Sorgen vor der Zukunft
    Die jüngste VBI-Blitzumfrage zeigt ein gemischtes Bild zur konjunkturellen Lage der Planungswirtschaft in Deutschland. So geben rund 40 Prozent der 466 Unternehmen an, dass sich die Anzahl neuer Aufträge gegenüber dem Herbst 2022 um 20 Prozent und mehr reduziert hat. 9 Prozent berichten gar von einem Rückgang um 50 Prozent.
  • Autonomer Bagger baut sechs Meter hohe Trockensteinmauer
    Forschende der ETH Zürich haben jetzt eine Methode entwickelt, um mit einem autonomen Bagger eine sechs Meter hohe und fünfundsechzig Meter lange Trockensteinmauer zu bauen. Die Mauer ist Teil der digital geplanten und autonom modellierten Parkanlage „Circularity Park“ in Oberglatt.
  • Bauministerkonferenz: Schaffen von Wohnraum im Bestand erleichtern und Investitionen in den Neubau fördern
    Die Bauministerkonferenz (BMK) hat sich am 24. November 2023 auf ihrer 142. Sitzung in Baden-Baden gemeinsam mit Bundesbauministerin Klara Geywitz und ihrem Staatssekretär Rolf Bösinger mit den aktuellen Problemen auf dem Wohnungsbau beschäftigt. Ein Schwerpunkt war dabei – neben den Möglichkeiten zur Forcierung des Neubaus – das Schaffen von mehr Wohnraum im Bestand.
  • Resümee zur Halbzeit der HOAI-Reform
    Die laufende Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) stand im Fokus der diesjährigen AHO-Herbsttagung, die am 23. November 2023 vor mehr als 130 Teilnehmern im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin stattfand. Außerdem wurden auch die Ergebnisses der Jahresumfrage „Wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten“ vorgestellt.
  • BDB lobt Student:innen-Förderpreis 2024 aus
    Zum insgesamt 23. Mal lobt der BDB den „Student:innen-Förderpreis“ aus, um Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen zu unterstützen. Prämiert werden Studienarbeiten, die für die Entwicklung des Bauens unserer Zeit beispielhafte und nachhaltige Lösungen aufzeigen. Der Preis ist mit insgesamt 5.200 € dotiert, Einreichungen werden bis einschließlich 29. Februar 2024 ausschließlich online entgegengenommen.
  • 3D-Druck im Bauwesen: Eine neue Ära für nachhaltiges Bauen
    Die Forschung zum 3D-Druck im Bauwesen an der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität München wird für weitere vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Dabei erschließt der Verbund „Additive Manufacturing in Construction“ (AMC) neue Zukunftsperspektiven für die Baubranche durch 3D-Druckverfahren z.B. zum Bauen mit Lehm und für den Hochwasserschutz.
  • Bayerisches Baugewerbe: Baukonjunktur auf Talfahrt - Aus Haushaltskrise darf keine Investitionskrise werden
    „Die Lage in der bayerischen Bauwirtschaft ist ernst. Wir brauchen jetzt mutige Investitionsentscheidungen der Öffentlichen Hand. Die hohe Investitionsquote Bayerns muss unbedingt auch in der aktuellen Krise beibehalten werden. Nur mit einer funktionierenden Infrastruktur werden wir die großen Herausforderungen der Wohnungsbau- und Industriepolitik, des Klimawandels und der Energiewende bewältigen können. Deshalb darf aus der aktuellen Haushaltskrise keine Investitionskrise werden“, so LBB-Präsident Wolfgang Schubert-Raab zu den Ergebnissen der Herbst-Konjunkturumfrage.
  • In Gedenken an Ing. Svatopluk Zídek
    Am 23.11.2023, im Alter von 80 Jahren, verstarb Herr Ing. Svatopluk Zídek, langjähriges Vorstandsmitglied der Tschechischen Kammer der Bauingenieure ČKAIT, langjähriger Vizepräsident der Tschechischen Union der Bauingenieure ČSSI und vor allem ein großer Mann mit einem großen Herzen und ein guter Freund. Der Vorstand und die Mitglieder der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
  • Hochschulpreis 2023 der Bayerischen Bauindustrie verliehen
    Der Hochschulpreis 2023 der Bayerischen Bauindustrie wurde am 21. November 2023 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Oskar von Miller Forum in München in drei Kategorien vergeben. Insgesamt wurden 11 innovative Arbeiten ausgezeichnet.
  • Absolventin der Hochschule München mit Ingenieurinnenpreis ausgezeichnet
    Franziska Albrecht, Absolventin der Fakultät für Bauingenieurwesen der Hochschule München, erhält für ihre Bachelorarbeit „Softwareentwicklung zur Bemessung und zum Wirtschaftlichkeitsvergleich von Fundamenten im Fertigteilbau“ aus den Händen von Wissenschaftsminister Markus Blume den Preis für hervorragende Hochschulabschlüsse von weiblichen Studierenden der Ingenieurwissenschaften.
  • EFCA-Report: Wie mache ich mein Ingenieurbüro fit für die Zukunft?
    Bereits zum dritten Mal veröffentlicht das EFCA Future Trends Committee unter dem Vorsitz von VBI-Mitglied Jeffrey Seeck den Future Trends Report. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Torsten Wulf, Leiter des Lehrstuhls für Strategisches und Internationales Management an der Universität Marburg sowie Leiter des Zentrums für Strategie und Szenario Planung an der HHL Leipzig, entstand das Playbook als Handreichung für beratende Ingenieurinnen und Ingenieure.
  • Neue EU-Schwellenwerte ab 2024 veröffentlicht
    Die EU-Schwellenwerte werden zum 01.01.2024 erneut leicht steigen, wie Vergabeblog.de berichtet. Die ab Januar 2024 geltenden Schwellenwerte wurden am 16.11.2023 im Amtsblatt der EU (OJ L – C/2023/7642) veröffentlicht.
  • Bauen mit Beton - geht das auch grüner?
    Die österreichische Forschungsstudie RCC2 (Reduced Carbon Concrete) untersuchte das Potenzial innovativer Betonrezepturen zur Dekarbonisierung von Beton. Das breit aufgestellte Konsortium präsentierte Möglichkeiten, wie es gelingen kann, CO2-reduzierten bis hin zu bilanziell klimaneutralem Beton als neuen Stand der Technik zu etablieren.
  • Städtebau muss nachhaltiger werden
    Städte müssen nachhaltiger und resilienter gebaut werden, das fordert die Bayerische Ingenieurekammer-Bau anlässlich des von der UN ausgerufenen Weltstädtetages am 31. Oktober. Dazu braucht es eine Stärkung der blau-grünen Infrastruktur und konsequente Entsiegelung. Kammerpräsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken sieht zwei zentrale Hebel für eine nachhaltige Stadtentwicklung „Wir müssen Städte nach dem Prinzip Schwammstadt errichten und wir müssen entsiegeln statt versiegeln.“
  • Mehr als 50 % der Einfamilienhäuser in Europa könnten sich vollständig selbst mit Energie versorgen
    Photovoltaikanlagen in Kombination mit Batteriespeichern ermöglichen mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. Wie groß das Potenzial für eine vollständig autarke Energieversorgung von Wohngebäuden ist, haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern untersucht. In der Fachzeitschrift Joule zeigen sie, dass bereits heute 53 Prozent der Einfamilienhäuser in Europa technisch energieautark werden könnten. Bis zum Jahr 2050 könnten durch Mehrinvestitionen von 50 Prozent mehr als zwei Millionen Gebäude das Netz verlassen.

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