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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Die digitale Transformation ist kein Hype, sondern zwingend
    "Für den Bau ist es zwingend notwendig, dass die öffentliche Hand, die als Auftraggeberin oder Genehmigungsbehörde auftritt, sich in bundesweit einheitliche digitale Prozesse einbindet. Das umfasst nicht nur Planung, sondern auch Genehmigung, Ausschreibung, Abrechnung oder Dokumentation", sagt Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Markus Hennecke in unserer aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung.
  • BIM für Bundesbauten: Neue Arbeitshilfen zu Vergabekriterien, Vertragsgestaltung und Vergütung
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) haben in der Reihe Fachinformation Bundesbau (FIB) drei neue BIM-Handbücher veröffentlicht – eine Arbeitshilfe für Vergabekriterien, eine Arbeitshilfe zur Vertragsgestaltung sowie eine ergänzende Handreichung zur Vergütung. Die drei neuen BIM-Handbücher sind kostenfrei zum Download erhältlich.
  • Bauakademie. JETZT! - Wenn gestern die Zukunft sein soll, was ist dann morgen…? - 22.07.2023 - Berlin - Kostenfrei
    Im Rahmen der Jahresausstellung veranstaltet das Fachgebiet „Architecture for Health/Architecture for Future” am Institut für Architektur der TU Berlin am 22. Juli 2023 die Podiumsdiskussion „Bauakademie. JETZT!“. Im Zentrum steht die Frage, wie eine neue Bauakademie inhaltlich wie baulich zum Demonstrationsprojekt für nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen werden kann. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ist mit ihrem Präsidenten Prof. Dr. Norbert Gebbeken bei der Podiumsdiskussion vertreten.
  • Sustainable Bavaria: CO2-Bilanz muss verpflichtende Grundlage für Bauentscheidungen sein
    Bei der Planung eines Neubaus und bei der Abwägung eines Abrisses müssen stets die Klimaauswirkungen systemisch bewertet und eingepreist werden – das fordert das Bündnis Sustainable Bavaria, ein breiter Zusammenschluss wichtigster Player der bayerischen Baubranche. „Derzeit kann jeder, der das möchte, sein Haus abreißen und damit Graue Energie vernichten und Sondermüll erzeugen. Das kann so nicht weitergehen!“, sagt Prof. Dr. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und Initiator von Sustainable Bavaria.
  • Parlamentarischer Abend des Verbandes Freier Berufe in Bayern
    Bürokratiebelastung, Fachkräftemangel, Gefährdung ihrer kleinteiligen Strukturen, fehlende Digitalisierung und die fehlende Angleichung ihrer Honorierung an die Inflation sind die Themen, die die Freien Berufe vor der Landtagswahl im Herbst umtreiben. Beim Parlamentarischen Abend des Verbandes Freier Berufe in Bayern (VFB) im Münchner Künstlerhaus diskutierten Präsidium und Gäste des VFB mit Vertretern von fünf politischen Parteien über die Bedeutung der Freien Berufe für die bayerische Wirtschaft und die Probleme der Freien Berufe im gesamtgesellschaftlichen Kontext.
  • Sustainable Bavaria: Die Digitalisierung der Baubranche duldet keinen Aufschub
    Eine Digitalisierung, die alle Projektbeteiligten vernetzt, ist der Schlüssel zur dringend nötigen Transformation der Bauwirtschaft. Digitales Planen und die digitale Verfügbarkeit aller Informationen über ein Bauwerk über dessen gesamte Nutzungsdauer hinweg – das ist die Grundlage für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und ihre Bündnispartner von ‚Sustainable Bavaria‘ mahnen daher die Optimierung digitaler Prozesse im Baubereich an.
  • Sonderregelungen zu Stoffpreisgleitklauseln laufen am 30. Juni 2023 aus
    Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) haben die wegen der Preissteigerung vieler Baustoffe in Folge der Kriegsereignisse in der Ukraine eingeführten Sonderregelungen zur Vereinbarung von Stoffpreisklauseln auslaufen lassen. Ab dem 1. Juli 2023 gelten insoweit wieder die allgemeinen Bestimmungen.
  • GEG-Entwurf: Stellungnahme der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
    Grundsätzlich begrüßt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau in ihrer Stellungnahme die geplante Novellierung des GEG mit dem Ziel einer Wärmeversorgung von Gebäuden mit erneuerbaren Energien. Die Kammer weist jedoch auch auf zahlreiche Kritikpunkte hin und fordert Verbesserungen im GEG 2023 bei den geplanten Regelungen für Neubauten sowie Bestandsanlagen und Bestandsgebäuden und den Förderprogrammen.
  • Erstes Solardach über deutscher Autobahn
    Deutschland ist Vorreiter bei Solaranlagen über der Autobahn: Auf der Rastanlage Hegau-Ost an der A 81 steht ein Pilotprojekt kurz vor der Fertigstellung. Bundesminister Dr. Volker Wissing hat sich jetzt vor Ort davon überzeugt, dass die Arbeiten am Demonstrator zügig vorankommen. Zusammen mit Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes, und Prof. Dr. Markus Oeser, Präsident der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), besuchte er die Versuchsanlage, die in einem gemeinsam finanzierten Forschungsprojekt der drei Nachbarländer Deutschland, Österreich und Schweiz (D-A-CH) entwickelt wurde.
  • Wasserstrategien unentbehrlich für Klimaanpassung im urbanen Raum
    Hitzesommer und Unwetter mit starken Niederschlägen haben in den vergangenen Jahren zugenommen und großen Schaden in zahlreichen Städten verursacht. Die Versicherungswirtschaft verzeichnete laut Gesamtverband der Versicherer (GDV) für Deutschland 2021 Kosten durch Extremwetterereignisse in Höhe von 12,5 Milliarden Euro. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) fordern, Städte und Gemeinden klimabewusster zu gestalten und künftig nach dem Leitbild der sogenannten Schwammstadt zu planen.
  • Digitaltour: Neubau TU Campus Straubing - Video jetzt online
    Die Technische Universität München ließ am Campus Straubing ein neues Lehr- und Forschungsgebäude für Nachhaltige Chemie bauen. Dieses Bauprojekt wurde auf einer nicht mehr genutzten Mülldeponie errichtet und befindet sich zudem im Überflutungsbereich der Donau. Es ist ein Musterbeispiel für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen in anspruchsvollem Gebiet und wurde mit dem 2. Platz beim Bayerischen Ingenieurpreis 2023 ausgezeichnet. Preisträger Dipl.-Ing.(FH) Thomas Fitzenreiter hat das Projekt im Rahmen unserer Digitaltour am 21. Juni 2023 vorgestellt. Sehen Sie hier das Video!
  • Digitalisierungsnovelle im Baugesetzbuch beschlossen
    Beim Bauen und Planen von Gebäuden kann es künftig schneller gehen. Am 15. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Stärkung der Digitalisierung im Bauleitplanverfahren und zur Änderung weiterer Vorschriften, die sog. "BauGB-Digitalisierungsnovelle", verabschiedet. Damit sollen Verwaltungs-, Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller werden, so dass private und staatliche Investitionen unkomplizierter umgesetzt werden können. So soll das Bauleitplanverfahren weiter gestrafft und die Digitalisierung bei der Bauplanung gestärkt werden.
  • Verleihung BIM-Preis Bayern - 03.07.2023 - TH Augsburg - Kostenfrei!
    Für innovative Projekte in Bayern, die die Digitalisierung im Bauwesen unterstreichen, hat das BIM-Cluster Bayern erstmals den BIM-Preis Bayern 2023 ausgelobt. Der Preis wird anlässlich der Eröffnung der BIM Weeks Bayern von Bauminister Christian Bernreiter am 3. Juli 2023 in der Technischen Hochschule Augsburg verliehen. Die Teilnahme ist kostenlos!
  • Leitlinien für resiliente Städte im digitalen Zeitalter
    Die Nationale Dialogplattform Smart Cities hat am 20./21. Juni 2023 in Berlin die Ergebnisse ihrer Arbeiten zum Thema "Beschleunigter Wandel und Resilienz." vorgelegt. Entgegengenommen wurden die "Leitlinien für resiliente Städte im digitalen Zeitalter" vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sören Bartol, und der Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Petra Wesseler.
  • Stellungnahmen von BIngK und BayIka-Bau zum Gesetzesvorschlag zur kommunalen Wärmeplanung
    Die Bundesingenieurkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau begrüßen den Gesetzesvorschlag zur kommunalen Wärmeplanung, da hiermit die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um die nationalen Beschlüsse zum Klimaschutz nun auch auf kommunaler Ebene realisieren zu können. Beide Kammern haben in ihren Stellungnahmen jedoch auch einige Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge geäußert.
  • Bundesministerien legen Strategie für den Holzbau vor
    Das Bundeskabinett hat am 21. Juni 2023 den von Bundesbauministerin Klara Geywitz und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir vorgelegten Entwurf einer Holzbauinitiative beschlossen. Diese Strategie der Bundesregierung soll den Einsatz des nachhaltigen Rohstoffes Holz im Bausektor stärken und für mehr Klimaschutz, Ressourceneffizienz und schnelleres Bauen sorgen.
  • Bayerische Ingenieurversorgung-Bau: Aktuelle Informationen
    Am 29. März 2023 trat der für die Amtsperiode 2023/2026 neuberufene Verwaltungsrat der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung (BIngPPV) erstmals zusammen und wählte erneut Dr.-Ing. Werner Weigl, 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, zu seinem Vorsitzenden. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden seine beiden Stellvertreter: Dipl.-Soz. päd. Peter Lehndorfer als erster Stellvertreter sowie Dr.-Ing. Frank Rogmann als zweiter Stellvertreter.
  • Bayerisches Bauministerium lobt BIM-Preis Bayern aus - Bis 20.06.2023 bewerben!
    Effizient, ortsunabhängig und insgesamt deutlich schneller: Auch das Bauwesen macht sich die fortschreitende Digitalisierung zu Nutze. Building Information Modeling (BIM) basiert auf einer vollständig digitalen Arbeitsweise, die Planung, Bau und Betrieb von Baumaßnahmen optimiert und koordiniert. BIM soll zum Standard in Bayern werden - dieses Ziel hat sich das BIM-Cluster aus Politik, Wirtschaft und Verbänden gesetzt. Um herausragende Projekte auszuzeichnen, hat Bayerns Bauminister Christian Bernreiter jetzt den BIM-Preis Bayern 2023 ausgelobt.
  • Änderungen des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes treten zum 1. Juli 2023 in Kraft
    Der Bayerische Landtag hat am 14. Juni 2023 die Änderung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes beschlossen. Die Änderungen gelten ab 1. Juli 2023. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen die stärkere Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes im Bereich des Denkmalschutzes, die Einführung eines Schatzregals für archäologische Funde und die Änderung der zuständigen Behörde für die Einreichung denkmalrechtlicher Erlaubnisanträge. Weiterhin wird die Bayerische Ingenieurekammer-Bau jetzt festes Mitglied im Landesdenkmalrat.
  • Bauen und Gesellschaft in der Transformation: Vier Handlungsempfehlungen
    In der Tagung "Wie viel ökologischen Umbau schaffen wir überhaupt?" haben die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und die Akademie für Politische Bildung Tutzing gemeinsam mit Fachleuten aus den Ingenieurswissenschaften und anderen Disziplinen in vier Workshops nach neuen Ideen für ein nachhaltiges, ökologisches, bezahlbares und generationengerechtes Bauen gesucht und vier Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für das Planen und Bauen der Zukunft entwickelt.
  • Neubau von Eigenheimen: Mit guter Planung und geeigneter Förderung langfristig nachhaltig
    Mit verschiedenen Programmen fördert die Bundesregierung seit dem Frühjahr die Schaffung von Wohneigentum. Auch der Neubau von ressourcen- und flächenintensiven Einfamilienhäusern bekommt damit wieder Aufschwung. Strenge ökologische Vorgaben sollen dafür sorgen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele im Gebäudesektor dennoch erreicht. Forschende des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) weisen darauf hin, dass Bauherrinnen und Bauherren auch mit vorausschauender Planung dafür sorgen können, dass sich Eigenheime lange und damit nachhaltig nutzen lassen.
  • Wärmepumpen gehen bei Neubauten in Führung - Anteil im Bestand aber noch gering
    Elektrische Wärmepumpen werden bei deutschen Bauherren immer beliebter. Schon im Jahr 2022 lieferten sie in mehr als der Hälfte aller Wohnungen in Neubauten die primäre Heizenergie. Im 1. Quartal 2023 stieg dieser Anteil sogar auf 55%. Somit haben Wärmepumpen in kurzer Zeit die Marktführerschaft übernommen, wie eine neue Studie der Deutschen Bank zeigt. Ein wichtiger Grund für den raschen Zuwachs ihres Marktanteils sind staatliche Zuschüsse, die bis zu 40% der Gesamtkosten ausmachen können.
  • Richtzeichnungen für Ingenieurbauten (RiZ-ING), Januar 2022, zum 7. Juni 2023 in Kraft getreten
    Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat mit Schreiben vom 12. Mai 2023 die Anwendung der „Richtzeichnungen für Ingenieurbauten (RiZ-ING), Ausgabe Januar 2022“ bekannt gegeben. Die RiZ-ING, Ausgabe Januar 2022, sind künftig bei Baumaßnahmen im Zuge von Straßen in staatlicher Verwaltung anzuwenden. Die Bekanntmachung ist am 7. Juni 2023 in Kraft getreten.
  • Dem Bau gehen die Aufträge aus – Investitionsstreik macht sich breit
    „Dem Bau gehen so langsam die Aufträge aus. Der aktuelle Auftragsbestand wird von den Bauunternehmen noch sukzessive abgebaut, es kommt aber immer weniger nach. Der Auftragseingang, woraus sich künftige Umsätze und Gewinne speisen, wies im April abermals einen realen Rückgang aus. Das war mittlerweile der dreizehnte Monat in Folge. Es ist somit kein Wunder, dass nun auch der Umsatz zweistellig im Minus ist“, sagt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der Bauindustrie zu den aktuellen Konjunkturindikatoren für das Bauhauptgewerbe.
  • Fortschreibung der RE-ING, Ausgabe 2022/01, am 17. Juni 2023 in Kraft getreten
    Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr informiert über die Fortschreibung der Richtlinien für den Entwurf, die konstruktive Ausbildung und Ausstattung von Ingenieurbauten (RE-ING) und gibt die die neuen RE-ING (Ausgabe 2022/01) bekannt. Sie sind bei allen neuen Vorhaben an Bundesfernstraßen, Staatsstraßen und Kreisstraßen, die von den Staatlichen Bauämtern verwaltet werden, anzuwenden. Die Bekanntmachung ist am 14. Juni 2023 in Kraft getreten.
  • Änderungen in der VgV: Angebote für Planungsleistungen bei EU-weiten Vergabeverfahren korrekt erstellen - 18.07.2023 - Online-Seminar
    Mit der Änderung der Vergabeverordnung besteht für viele öffentliche Auftraggeber bei der Beschaffung von Planungsleistungen die Verpflichtung zur Durchführung von EU-weiten Vergabeverfahren. Die Angebotserstellung durch Architekten und Ingenieure wird dadurch aufwändiger, zeit- und kostenintensiver und muss hohen formalen Ansprüchen genügen. Im Seminar werden die Regularien der VgV für die Beschaffung von Planungsleistungen erläutert und Hinweise für die effiziente Angebotserstellung gegeben.
  • TechnikRadar 2023: 80 % der Hauseigentümer planen Sanierungsmaßnahmen
    Der Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden ist nicht erst seit den steigenden Energiepreisen für viele Deutsche ein großes Thema. Wie die Bürgerinnen und Bürger ihren Verbrauch senken wollen, welche Sanierungsmaßnahmen sie planen und wie sie über Smart Home-Geräte denken, darüber gibt das TechnikRadar 2023 Aufschluss.
  • Zukunftsstudie: Auf dem Weg zur klimaneutralen Baustelle 2045
    Zum Tag der Bauindustrie am 14. Juni 2023 hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gemeinsam mit dem „VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen“ eine Zukunftsstudie und Strategie-Roadmap für den Weg zur klimaneutralen „Baustelle 2045“ vorgelegt. Außerdem wurden neue Konjunktur-Zahlen vorgestellt.
  • Größte Autobahnbaustelle Deutschlands besichtigt
    Studierende des 6. und 7. Semesters in den Fachgebieten Straßenbau sowie Geotechnik und Studierende im Masterstudiengang der Fakultät Bauingenieurwesen an der OTH Regensburg besichtigten zusammen mit Prof. Andreas Appelt und Prof. Dr. Thomas Neidhart Straßenbauarbeiten im Zuge eines der größten ÖPP-Projekte Deutschlands an der A3 und die Bahnbaustelle zur grundlegenden Instandsetzung der Bahnstrecke Nürnberg-Würzburg auf einer Länge von 90 Kilometern.
  • Sozialverträgliche Gebäudesanierung in Europa
    Einen Tag nach Start der abschließenden Verhandlungen auf EU-Ebene zur Europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wichtige Interessenvertreter zu einer Veranstaltung in die Bayerische Vertretung in Brüssel eingeladen. Die über 120 Fachexperten diskutierten „Wege zur sozialverträglichen Sanierung von Gebäuden“.
  • Wie wohnen die Nachwuchskräfte von morgen?
    Die Verschmelzung der drei Bereiche Wohnen, Arbeiten und Leben sowie Veränderungen in Umwelt, Wirtschaft und Politik erfordert neue Rahmenbedingungen für die Standortattraktivität und Wohnangebote der Zukunft. Das Whitepaper „Future Living 2040+“ des Fraunhofer IAO bietet Orientierung und zeigt konkrete Handlungsfelder für zukunftsfähige Wohnkonzepte mit Blick auf die Bedeutung von digitalen und analogen Services.
  • Umfrage des Umweltbundesamtes: Bauen im Bestand - Hindernisse und Lösungsansätze
    Im Rahmen des Forschungsprojektes AdNEB „Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken“ führt das Umweltbundesamt (UBA) eine Umfrage bei Planenden im Baubereich durch. Das Ziel dieser Umfrage ist es, Informationen über die vorhandenen Einstellungen und Erfahrungen mit dem Bauen im Bestand zu sammeln. Bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage!
  • Neue Studie zum Fortschritt der Digitalisierung in der Baubranche
    Das Konsortialprojekt Digital Construction Management (DiCoMa) hat eine neue Studie zur Digitalisierung der Baubranche veröffentlicht. Ziel des Projekts war es, den Fortschritt der Digitalisierung in der Baubranche zu bewerten und voranzutreiben. Dafür wurden Interviews durchgeführt, um vertiefte Erkenntnisse zum den Stand der Digitalisierung und der Vernetzung in der Baubranche und im Sektor Infrastrukturmaßnahmen zu gewinnen.
  • Deutlich weniger neue Wohnungen bis 2025
    Das ifo Institut erwartet einen drastischen Rückgang beim Wohnungsbau in Deutschland. Berechnungen des Instituts zufolge werden 2023 rund 245.000 und nächstes Jahr 210.000 Wohnungen in neuen Wohngebäuden fertiggestellt, im Jahr 2025 sogar nur noch rund 175.000. Zusammen mit den übrigen Fertigstellungen werden 2025 lediglich etwa 200.000 Wohneinheiten entstehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt hingegen bei 400.000.
  • Asphaltstraßenbau benötigt Innovationen
    Rebecka Sophie Kriete hat in ihrer Masterarbeit einen innovativen und nachhaltigen Ansatz zur nutzerorientierten Anwendung von Asphalt entwickelt. Die 26-Jährige studiert an der Jade Hochschule Management und Engineering im Bauwesen und entwickelte für die Abschlussarbeit eine neue Zusammensetzung von Asphalt für Radwege. „Optimierung von Asphaltdeckschichten für Radwege hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit und Aspekten der Nachhaltigkeit“ lautet der Titel ihrer Arbeit.
  • Fassaden mit Algenbiofilm für besseres Klima in Innenstädten
    Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt in einem interdisziplinären Forschungsprojekt Fassaden mit einem Algenbiofilm, um die Luftqualität und das Klima in Großstädten zu verbessern. Luftverschmutzung und innerstädtische Überhitzung durch den Klimawandel beeinträchtigen schon heute die Lebensqualität und Gesundheit. Die Biofilmfassaden können Schadstoffe absorbieren, sind kostengünstig und vollständig recycelbar.
  • Studierende bauen Modulhäuser für ukrainische Geflüchtete
    Ein ganzes Semester lang entwarfen Studierende des Fachbereichs Bauwesen der Technischen Hochschule Lübeck im Rahmen des Projektes „Unity - Drop your pencils! Unite! And Re-Build!“ Unterkünfte für Geflüchtete. Die Gewinnerentwürfe werden nun beispielhaft aufgebaut, erprobt und optimiert. Die Studierenden stellen ihre Arbeit beim Hamburger Architektursommer 2023 und bei der NORDBAU 2023 vor.
  • BEG Bonus lässt Anteil serieller Sanierungen steigen
    Die Einführung des BEG (Bundesförderung effiziente Gebäude) Bonus für serielles Sanieren im Januar 2023 gibt dem neuartigen Sanierungskonzept nach Angeben der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) deutlich Auftrieb: In den ersten vier Monaten wurden 108 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 80 Millionen Euro bewilligt. Allein im April lag der Anteil serieller Sanierungen bei den von der KfW geförderten Effizienzhaus 55 und 40 Modernisierungen bei 16 Prozent. Vor der Einführung des Bonus betrug der Anteil weniger als zwei Prozent.
  • Größter Wald-Windpark Süddeutschlands im Landkreis Altötting
    Im Landkreis Altötting entsteht der größte Wald-Windpark Süddeutschlands. Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Forstministerin Michaela Kaniber haben das Vorhaben am 12. Juni 2023 gemeinsam mit dem Projektpartner Qair Deutschland GmbH im Öttinger Forst der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Unternehmen mit Sitz in München hatte das Auswahlverfahren für den Windpark im Chemiedreieck gewonnen; am 23. Mai wurden die Verträge unterzeichnet.
  • Zusammenspiel von Drohnen, Infrastruktur und Natur
    Sie warten und reparieren Gebäude, observieren Naturphänomene und transportieren Güter: Drohnen und Roboter können in unserem Leben künftig eine große Rolle spielen. Mit dem „DroneHub“ soll im Forschungs- und Innovationsgebäude NEST auf dem Empa-Campus in Dübendorf in der Schweiz eine Art Voliere geschaffen werden, in der Empa-Forschende das Zusammenspiel von Drohnen, Infrastruktur und Natur gemeinsam mit industriellen und akademischen Partnern erforschen und weiterentwickeln.
  • Klimaneutralität für Dämmsysteme, Putz & Mörtel
    Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) hat die Roadmap „Klimaneutralität für Dämmsysteme, Putz und Mörtel“ veröffentlicht. Der wissenschaftlich fundierte Leitfaden zeigt für die Branche nachvollziehbare und realistische Wege auf, die angestrebten Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Er benennt aber zugleich auch bestehende Abhängigkeiten, auf die Mörtel- und Dämmstoffindustrie keinen direkten Einfluss haben.
  • Einführung Gebäudetyp E: Justizministerinnen und -minister der Länder bitten Bundesjustizminister um Prüfung
    Bayern und Baden-Württemberg haben bei der Frühjahrskonferenz der Justizministerinnen und -minister am 25./26. Mai 2023 in Berlin einen Antrag zur Einführung des neuen „Gebäudetyps E“ eingebracht. Die Justizministerinnen und -minister der Länder begrüßen die Initiative und bitten den Bundesminister der Justiz zu prüfen, welche zivilrechtlichen Regelungen zur Unterstützung der Einführung eines bauordnungsrechtlichen "Gebäudetyps E" geboten sind und ggf. zeitnah einen entsprechenden Regelungsvorschlag vorzulegen.
  • Geplante Änderung der Musterbauordnung
    Die Bundesingenieurkammer hat zu den geplanten Änderungen der Musterbauordnung (MBO) eine Stellungnahme an die Bauministerkonferenz (ARGEBAU) abgegeben. Darin wird insbesondere die Ausnahme der bauaufsichtlichen Prüfung von Windenergieanlagen, die unter den Anwendungsbereich der EU-Maschinenrichtlinie fallen, kritisch bewertet. Eine weitestmögliche Einbeziehung dieser Anlagen in ein bauaufsichtliches Genehmigungsverfahren wird gefordert.
  • Gebäudedämmung - nachhaltig und kostengünstig mit Aerogelen
    CO2-Emmissionen konsequent einzusparen, ist entscheidend für das Erreichen unserer Klimaziele. Eine wesentliche Stellschraube ist dabei die Dämmung von Gebäuden. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht haben in Zusammenarbeit mit der Proceram GmbH + Co. KG einen nachhaltigen und kostengünstigen mineralischen Dämmstoff entwickelt, der die Dämmleistung von Styropor und Co. bei Weitem übertrifft: Verglichen mit Styropor genügt die halbe Schichtdicke, um die gleiche Dämmleistung zu erreichen.
  • Sun Skins: Energie aus der Gebäudehülle dank multifunktionaler Solarflächen
    „Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein, der Energiebedarf soll wesentlich aus standortnahen erneuerbaren Energien wie Solarenergie gedeckt werden. Wie dies im Leichtbau mittels organischer Photovoltaikelemente für die Gebäudehülle gelingen kann, untersuchen wir in unserem gemeinsamen Forschungsvorhaben ,Sun Skins‘“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Timo Carl, Professor für digitales Entwerfen und Konstruieren an der Frankfurt University of Applied Sciences
  • Hanf: Nachhaltiger Lärmschutz entlang der B15 bei Ergolding
    Tolle Premiere für die nachhaltigste Lärmschutzwand der Welt. Diese entsteht gerade entlang der vierspurigen Bundesstraße B15 in Ergolding bei Landshut in Niederbayern. Das Besondere: Die Lärmschutzelemente für die 740 Meter lange und drei Meter hohe Wand sind nicht mit Mineralwolle-Platten gefüllt, sondern mit so genannten Canwool-Absorbern aus Hanf – und damit vollständig recycelbar.
  • Forschung für einen nachhaltigen Bausektor
    Obwohl etwa 50 Prozent des gesamten deutschen Abfallaufkommens im Bausektor anfallen, hat das Thema Ressourceneffizienz beim Bau noch nicht die Bedeutung, die es verdient. Professorin Andrea Kustermann von der Hochschule München arbeitet daran, dass sich das ändert und betreut seit zehn Jahren an der Fakultät Bauingenieurwesen den Forschungsbereich Bauchemie, Bauen im Bestand, Recycling und nachhaltige Materialien.
  • Wiederaufbau einer beim Hochwasser im Juli 2021 stark beschädigten Brücke über die Ahr
    Unter dem Motto „Kein Ding ohne Ing.“ stellt die Bayerische Staatszeitung auf einer Sonderseite regelmäßig spannende Projekte von Kammermitgliedern vor. Im neuesten Artikel erläutert Dipl.-Ing. Marco Heinze, wie das im Zuge des Hochwassers im Juli 2021 stark beschädigte Brückenbauwerk Ko 360 über die Ahr durch gemeinsames Handeln als erste Brücke in der Region schnell wieder aufgebaut und für den Verkehr freigegeben werden konnte.
  • Digitaltour: Fahrradspeicher Nürnberg - Video jetzt online!
    Weg vom Auto, hin zu Bus, Bahn und Rad – diesen Umstieg will man den Pendlern vielerorts zu erleichtern. So ließ die Stadt Nürnberg als Teil eines modernen Mobilitätskonzeptes ein großformatiges, wetterfestes Fahrradparkhaus direkt am Südausgang des Hauptbahnhofes errichten - den sogenannten Fahrradspeicher. Preisträger Dipl.-Ing.(FH) Martin Kotissek vom Nürnberger Büro der Tragraum Ingenieure PartmbB stellte den Fahrradspeicher im Rahmen unserer Digitaltour am 25. Mai 2023 vor. Sehen Sie hier das Video!
  • Bayerische Fachverbände fordern stärkere urbane Umgestaltung zu Schwammstädten
    Klimaanpassungsmaßnahmen im Wassermanagement sind zwingend erforderlich, um Extremwetterereignisse zu bewältigen. Neben Hochwasserschutzmaßnahmen gewinnt die kreislauforientierte Stärkung des Wasserhaushalts (Rückhalt bei Regen, Speicherung und Abgabe bei Trockenheit) immer mehr an Bedeutung. Die Verbändekooperation „Wassersensibles Planen und Bauen“, bestehend aus der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, der Bayerischen Architektenkammer, dem Bayerischen Handwerkstag und dem DWA Landesverband Bayern, fordert nachdrücklich, unsere Siedlungen zu Schwammstädten umzugestalten.

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