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TRIQBRIQ: 50.000 kg CO2 in mehrstöckigem Wohngebäude aus modularen Holzbausteinen eingelagert

Ressourcenschonender Massivholzbau auf Basis von Schad-, Schwach- und rückläufigem Bauholz

21.08.2023 - Stuttgart/Frankfurt

TRIQBRIQ: 50.000 kg CO2 in mehrstöckigem Wohngebäude aus modularen Holzbausteinen eingelagert

Der Rohbau des ersten mehrstöckigen Wohngebäudes auf der Grundlage des TRIQBRIQ-Systems wurde Ende Juli in Frankfurt fertiggestellt. Dabei konnte der 430 Quadratmeter Rohbau inklusive Dachstuhl in sechs Arbeitstagen abgeschlossen werden. Dank zirkulärem Design auf der Basis von Schad-, Schwach- und rückläufigem Bauholz konnten in dem kreislauffähigen Rohbau ca. 50.000 Kilogramm CO2 eingelagert werden.

Noch vor kurzem konnten sich Besucher*innen der BAU München auf der Weltleitmesse für Baustoffe ein Bild von einem Probeaufbau des Systems machen, mit dem auch der Innovationspreis der Messe gewonnen wurde. Nun stehen bereits die Wände und der Dachstuhl des ersten 430 Quadratmeter großen Projekts.

Das mikro-modulare Massivholz-Bausystem des Stuttgarter Start-ups ist kreislauffähig designed und setzt auf die Verwendung von Schad-, Schwach- und rückläufigem Bauholz. Auf diese Weise sind in dem nun gebauten Wohnhaus über 50.000 Kilogramm CO2 eingelagert.

Auch zur Ressourcenschonung trägt die Verwendung von TRIQBRIQ bei: Das Holz, welches beim Frankfurter Bauvorhaben zum Einsatz kam, wird nämlich auf Grund seiner niedrigeren Qualität ansonsten häufig verbrannt.

Beachtlich ist vor allem die kurze Bauzeit des Projekts. In lediglich sechs Tagen wurde der gesamte Rohbau inklusive Dachstuhl fertiggestellt. Die vom Bauherren beauftragten Handwerker*innen waren nach eigenen Angaben begeistert von der einfachen Handhabung des TRIQBRIQ-Systems.

Edis Dzanovic, der Geschäftsführer des ausführenden Generalunternehmens B.E. Bau GmbH, betont dabei: „Wir hatten bisher keine Erfahrung mit dem TRIQBRIQ-System, es ist aber wirklich unglaublich einfach. Am Montagmorgen haben wir nach einer kurzen Einweisung mit dem Mauern des Erdgeschosses begonnen und konnten dieses bereits um 15 Uhr fertigstellen. Mit herkömmlichen Lösungen wie Kalksandstein dauert das bei einem vergleichbaren Projekt ca. drei Tage. Auf Grund dessen war es uns möglich, den gesamten Rohbau sogar schneller als geplant umzusetzen.“

 

Auch TRIQBRIQ-Vorstand Maximilian Wörner scheint sichtlich zufrieden mit der Umsetzung des ersten mehrstöckigen TRIQBRIQ-Bauvorhabens und blickt mit Freude in die Zukunft: „Wir freuen uns, mit unserem TRIQBRIQ-System Teil dieses Bauvorhabens zu sein. Alle Bauabschnitte, bei denen TRIQBRIQ involviert war, liefen ausgezeichnet ab. Das ist das erste mehrstöckige Bauvorhaben, das wir mit unserem innovativen System beliefern und wir waren in allen Arbeitsschritten schneller fertig, als geplant. Jetzt blicken wir mit Vorfreude auf die anstehenden Projekte. Diese werden nicht nur deutlich größer, sondern dank unserer optimierten Technologie auch höher.

Über das Holzbausystem TRIQBRIQ

Das Holzbausystem TRIQBRIQ besteht aus mikro-modularen Holzbausteinen – den sogenannten BRIQs. Diese werden mit Robotertechnik hochpräzise aus kostengünstigem Industrie- und Kalamitätsholz hergestellt. Die einzelnen BRIQs werden auf der Baustelle im Verband aufeinander gesteckt und über Buchenholzdübel miteinander verriegelt. Das patentiertes Rohbausystem kann dabei vollständig auf künstliche Verbindungsmittel verzichten. Auf diese Weise lassen sich tragende Außenwände kosteneffizient, flexibel und in kurzer Zeit errichten. Am Ende der Nutzungsphase eines Gebäudes können die BRIQs sortenrein entnommen und vollständig wiederverwendet werden. Auch rückläufiges Bauholz kommt bei der Herstellung der BRIQS zum Einsatz. Damit bietet TRIQBRIQ eine ganzheitlich nachhaltige und kreislauffähige Alternative zu konventionellen Baustoffen.

Die BRIQs für das Holzbausystem werden seriell in einem eigenen Stammwerk in Tübingen produziert. Die Produktion startet mit der Weiterverarbeitung von Kanthölzern aus Kalamitätsholz, das von regionalen Forstbetrieben bezogen wird. Die Weiterverarbeitung mit werkseigenen Hobelmaschinen garantiert dabei höchste Präzision und die exakte Passgenauigkeit aller Teile. Der Kern der Produktion besteht aus Kuka-Robotern. Diese verwandeln die gehobelten Kanthölzer entlang des patentierten dreiaxialen Dübel-Systems zu hochwertigen und statisch einwandfreien Holzbausteinen (BRIQs). Auf diese Weise ist es möglich, Kalamitätsholz (Schwachholz, Schadholz, Käferholz, etc.) zu einem kreislauffähigen und großvolumig einsetzbaren Baustoff weiterzuverarbeiten. Die gesamte Anlage ist hochgradig flexibel und replizierbar. Vor diesem Hintergrund ist eine bedarfsgerechte Skalierung der Produktionskapazitäten regional, aber auch überregional problemlos umsetzbar. Das modulare System ist ideal geeignet für eine dezentrale Produktion direkt am Sägewerk.

https://triqbriq.de/

Quelle und Fotos: TRIQBRIQ AG


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