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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Handlungsebenen des Planens und Bauens sinnvoll bündeln und operationalisieren
    Mit einem dringenden Appell richten sich die Verbände und Organisationen der planenden Berufe an den designierten Bundeskanzler Olaf Scholz mit der Bitte, die Zuständigkeiten für das Themenfeld Raumordnung Regionalpolitik und Landesplanung sowie für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der nach dem Koalitionsvertrag künftig eine deutlich stärkere Rolle bei der Erreichung der bau-, wohnungs-, stadtentwicklungspolitischen und ökologischen Ziele zukommen soll, beim künftigen Bundesministerium für Bauen und Wohnen anzusiedeln.
  • Baukonjunkturelle Lage: Bauindustrie: Materialmangel behindert Bauproduktion weiter
    Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg 2020 nominal um 5,9 %, real um 4,5 %. Dies ist auch einem starken Dezember mit einem Umsatzplus von 20 % zu verdanken. Die Rückkehr zum Mehrwertsteuerregelsatz von 19 % zum 1. Januar 2021 hat Ende des Vorjahres für Vorzieheffekte gesorgt, da viele Auftraggeber (Teil-)Leistungen noch zum reduzierten Satz abrechnen lassen wollten.
  • Bayerische Ingenieurversorgung-Bau: Aktuelle Informationen
    Nachdem der Verwaltungsrat der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau im März dieses Jahres im Rahmen einer Skype-Konferenz zusammentrat, fand am 15. September 2021 eine Sitzung des Verwaltungsrats in Präsenz statt. Tagungsort war Regensburg. Wesentliche Tagesordnungspunkte waren die Geschäftsergebnisse des Jahres 2020, die Gewinnverwendung / Dynamisierung 2022 sowie die Satzungsänderung zum Rentenbemessungsfaktor für das Jahr 2022.
  • Ergebnisse der Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten
    Die auch im Jahr 2021 erneut von AHO, Bundesingenieurkammer und VBI beauftragte Umfrage zeigt trotz der pandemiebedingten Rahmenbedingungen in Bezug auf die wirtschaftlichen Eckdaten für das Wirtschaftsjahr 2020 ein überwiegend positives Bild. Insgesamt haben sich 653 Architektur- bzw. Ingenieurbüros an der Umfrage beteiligt, von denen 50,9 % der Architekturbüros und 44,7 % der Ingenieurbüros kleiner als fünf Personen sind.
  • BIngK gratuliert und wünscht sich enge Zusammenarbeit von Bau und Infrastruktur
    Anlässlich der Vereidigung des neuen Bundeskabinetts gratuliert die Bundesingenieurkammer Olaf Scholz sowie den künftigen Ministerinnen und Ministern – allen voran Klara Geywitz, der neuen Ministerin für Bauen und Wohnen sowie Volker Wissing, zukünftig für den Bereich Verkehr und Infrastruktur verantwortlich.
  • Die CO2-neutrale Baustelle
    Die Bauindustrie ist für zehn Prozent aller Emissionen weltweit verantwortlich. In der Bauausführung könnten jedoch bereits heute Emissionen eingespart werden. Wie dies in wenigen Schritten gelingt, zeigen Forschende der TU Wien.
  • Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken mit großer Mehrheit als Präsident wiedergewählt
    Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken wurde bei der konstituierenden Sitzung der VIII. Vertreterversammlung am 29.11.2021 mit großer Mehrheit zum Präsidenten wieder gewählt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die bisherigen Vize-Präsidenten Dipl.-Ing.Univ. Michael Kordon und Dr.-Ing. Werner Weigl. Auch die weiteren Mitglieder des bisherigen Vorstandes wurden für die kommenden fünf Jahre wiedergewählt. Die Vertreterversammlung setzt mit diesem Wahlergebnis auf Kontinuität.
  • Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur für „Einfach Bauen“
    Das Projekt „Einfach Bauen“ im bayerischen Bad Aibling wurde mit Deutschlands renommiertestem Architekturpreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die Jury sieht in dem Projekt einen wichtigen Impulsgeber für die Planungsbranche und die Bauindustrie mit dem Potenzial, eine neue Bauentwicklung auch im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft zu starten.
  • Klara Geywitz (SPD) neue Bundesministerin für Bauen und Wohnen
    Die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Klara Geywitz soll künftige Bundesministerien für Bauen und Wohnen werden. Das gab der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz am 6. Dezember 2021 bei der Vorstellung der SPD-Ministerinnen und -Minister für das neue Bundeskabinett bekannt.
  • Klimaschutz durch intelligente Baustoffe
    Wissenschaftler sind Visionäre. Bisweilen reichen ihre Ideen weiter, als ein Industriepartner zu gehen bereit ist. Durch den Empa Zukunftsfonds sollen gerade solch visionäre Projekte gefördert werden, bei denen trotz hohem Risiko – oder gerade deswegen – durchschlagende Erfolge zu erwarten sind. Neustes Beispiel ist ein Forschungsprojekt zu vorgespanntem Hochleistungsbeton, das durch Förderung der Ernst Göhner-Stiftung nun umgesetzt werden kann.
  • Muster-Ingenieurvertrag nach HOAI 2021 - Video des Seminars jetzt online
    In dem kostenfreien Online-Seminar hat Dipl.-Ing. (FH) Ralf Schelzke, Vorsitzender des Ausschusses Honorarfragen, die wichtigsten Inhalte und den Aufbau der einzelnen Module des Muster-Ingenieurvertrages der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau vorgestellt. Alle Vertragsvorlagen sind kostenfrei als ausfüllbare PDF-Formulare zum Download erhältlich. Sehen Sie hier das Video - kostenfrei!
  • Beton auf dem Holzweg
    Der Bausektor gehört zu einem der größten Ressourcenverbraucher und Verursacher von Treibhausgasen weltweit. Vor allem die massenhafte Verwendung der Werkstoffe Zement und Stahl belastet die Umwelt besonders stark. Aus diesem Grund werden am Institut für Holzbau (HSA_ifh) der Hochschule Augsburg in Kooperation mit zwei Firmenpartnern seit 2019 ökologisch optimierte Holz-Beton-Verbunddecken (HBV-Decken) entwickelt und erprobt.
  • BVMB-Stellungnahme zu Koalitionsvertrag
    „Die Ampel steht“, hat der designierte künftige Bundeskanzler Olaf Scholz den ausgehandelten Koalitionsvertrag der Ampelparteien SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne vorgestellt. Auf über 170 Seiten haben die Koalitionäre niedergelegt, was sie sich für die nächsten vier Jahre für Deutschland vorgenommen haben. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) hat den Vertrag analysiert, was er für die deutsche Bauwirtschaft bedeutet.
  • Klimaschutz muss sozial verträglich ausgestaltet werden
    Die UN-Klimakonferenz in Glasgow ist gerade zu Ende gegangen. Bauingenieurin Professorin Dr. Lamia Messari-Becker von der Universität Siegen erklärt im Interview, warum wir in Diskussionen über Klimaschutzmaßnahmen das Thema Bauen und Wohnen viel mehr in den Mittelpunkt stellen sollten, und warum sie ein eigenständiges Bauministerium fordert.
  • Baukonjunktur: Volle Auftragsbücher im Hochbau, wenig Aufträge im Tiefbau
    „Bayerns Baukonjunktur entwickelt sich uneinheitlich. Die gute Konjunkturentwicklung im Wohnungsbau und im Ausbau hält an. Im Wirtschaftsbau verzeichnen wir eine stabile Seitwärtsbewegung. Die Geschäftslage und die Erwartungen in den Sparten Straßen- und Tiefbau und Öffentlicher Bau haben sich dagegen weiter eingetrübt", schätzt Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen, die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage ein, an der sich 335 mittelständische Bau- und Ausbauunternehmen beteiligt haben.
  • Neuer Leitfaden zur bautechnischen Beweissicherung veröffentlicht
    Ab sofort ist der neue "Leitfaden zur bautechnischen Beweissicherung" kostenfrei bei der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau erhältlich - wahlweise gedruckt oder als PDF. Der vom Arbeitskreis Regelwerk bautechnische Beweissicherung erarbeitete Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung und Durchführung einer bautechnischen Beweissicherung.
  • Bundesingenieurkammer: Koalitionsvertrag geht in die richtige Richtung, vergibt aber wichtige Chance
    Die Bundesingenieurkammer begrüßt weite Teile des am 24.11.2021 in Berlin von der Ampelkoalition vorgestellten Koalitionsvertrages. Vor allem die Schaffung eines eigenen Bundesbauministerium stieß auf positive Resonanz. Dieses hatte die BIngK bereits im Vorfeld der Verhandlungen zur Bündelung und Bewältigung dringend anstehender Maßnahmen gefordert.
  • Studierende der Technischen Hochschule Ingolstadt übernehmen Sanierungsplanung für ein Gemeindehaus in Namibia
    Die Toiletten sind beschädigt, eine Klobrille fehlt. Von den Wänden rieselt der Putz und mehrere Scheiben sind eingeschlagen. Das Gemeindehaus von Tsumkwe ist in keinem guten Zustand. Fächerübergreifend und interdisziplinär erarbeiten die Studentinnen und Studenten des neuen Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen-Bau ein Konzept für das Gemeindezentrum, das sie nicht nur fachlich weiterbringt, sondern durch das sie auch viel über Land und Leute lernen.
  • Konflikte beim Bauen vermeiden
    Ein partnerschaftliches Miteinander aller am Bau Beteiligten ist aus Sicht der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau entscheidend für den Erfolg eines Bauprojektes. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können zeit- und kostenintensive Streitigkeiten vermieden werden.
  • Rückblick RISK Jahreskolloquium 2021 „Die nächste Krise kommt bestimmt – und dann?“
    Krisen scheinen allgegenwärtig zu sein. Wir werden damit in den Medien und in unserem Alltag konfrontiert. Das Forschungszentrum RISK der Universität der Bundeswehr München entschied sich deshalb in Kooperation mit der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau das Jahreskolloquium 2021 zum Thema „Die nächste Krise kommt bestimmt – und dann?“ zu widmen. Die Veranstaltung fand am 26. Oktober 2021 statt.
  • Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe
    "In der modernen Demokratie sollte Bürgerbeteiligung selbstverständlich sein. In der Praxis wird dies jedoch oft als Etikettenschwindel empfunden", sagt Vorstandsmitglied Dieter Räsch in der aktuellen Kammerkolumne in der Bayerischen Staatszeitung. Oft werde Bürgerbeteiligung zwar propagiert, aber es komme vielfach kein Dialog auf Augenhöhe zustande.
  • Mindestens 40 Prozent der CO2-Emissionen der Kalksandstein-Produktion werden während des Lebenszyklus wieder gebunden
    Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als besonders nachhaltig. Dies liegt vor allem an ihrer Fähigkeit, klimaschädliche Treibhausgase binden zu können. Was viele nicht wissen, auch Kalksandsteine können CO2 aufnehmen. Im Interview erläutert Prof. Dr. Bernhard Middendorf der Universität Kassel, was hinter der Carbonatisierung steckt und wie sie der Kalksandsteinindustrie beim Weg in die Klimaneutralität helfen kann.
  • Solar Decathlon Europe: Biberacher Team entwickelt ausgeklügeltes Energiekonzept
    Bezahlbarer Wohnraum und das klimaneutral – das ist die Zukunft der Städte. Wie das in der Umsetzung konkret aussehen kann, daran arbeitet aktuell das Team X4S der Hochschule Biberach (HBC) im Rahmen des internationalen Wettbewerbs „Solar Decathlon Europe 21/22“. 18 Hochschul-Teams aus 11 Ländern versuchen dabei, eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie kann nachhaltiges Wohnen und Leben in der Stadt künftig aussehen? Einzigartig macht den Wettkampf, dass die Teilnehmer ihre Ideen nicht nur zu Papier bringen, sondern auch in Form eines Prototyps aktiv umsetzen müssen.
  • Kohlendioxidausstoß bei Zementproduktion kann langfristig drastisch reduziert werden
    Mainzer Chemiker entwickeln Methode zur Herstellung von Zement durch Vermahlen anstelle des umweltschädlichen Brennens von Kalk / Überführung vom Labormaßstab auf industrielles Niveau denkbar
  • 9 Impulse für funktionsfähige Abwasseranlagen
    Die Ergebnisse der neuesten Umfrage der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) haben gezeigt, dass ein erhöhter Investitionsbedarf notwendig ist, um die Funktionsfähigkeit unserer Kanalsysteme sicher zu stellen und den Werterhalt für die Zukunft zu gewährleisten. Die Aktionsgemeinschaft Impulse pro Kanal (IpK) hat in diesem Herbst neun Impulse gesetzt, um den zum Teil als kritisch zu beurteilenden Zustand der Kanalnetze in das öffentliche Bewusstsein zu tragen.
  • Nicht am Baugrundgutachten sparen
    „Wer billig plant, baut teuer“, besagt ein altes Sprichwort der Baubranche. Zu den Dingen, auf die Bauherren nicht verzichten sollten, zählt die Erstellung eines Baugrundgutachtens. Denn Baugrund ist regional sehr unterschiedlich. Je Bodenbeschaffenheit sind bestimmte Bauweisen besser geeignet als andere.
  • Variables Planen und Bauen verstärken
    Bauwerke sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt – doch die Nutzungsgewohnheiten und der Zeitgeist ändern sich vergleichsweise schnell. Um die Umwelt zu schonen, sieht die Bayerische Ingenieurekammer-Bau das variable Planen und flexible Bauen als Gebot der Stunde an.
  • Bundesingenieurkammer kritisiert Einstellung der Neubauförderung von Effizienzhaus/-gebäude 55
    Die Bundesingenieurkammer bedauert die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, die Neubauförderung des Effizienzhauses 55 zum 1. Februar 2022 einzustellen. Anträge für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubau können nur noch bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Damit läuft eine entscheidende Förderung für den klimaeffizienten Neubau schon Anfang kommenden Jahres aus. Fördergelder sollen in Zukunft vermehrt in Gebäudesanierungen und besonders effiziente Neubauten fließen, das heißt in Effizienzhaus/-gebäude-40.
  • Ingenieure ohne Grenzen: Global Mamas Fair Trade Zone in Kpong
    Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie unterstützt Menschen dort, wo technische Zusammenarbeit nötig und möglich ist, insbesondere durch die Versorgung der infrastrukturellen Grundbedürfnisse in den Bereichen Wasser, Strom und Sanitär. Gemeinsam mit dem Projektpartner Global Mamas arbeitet die Regionalgruppe München seit 2020 in Kpong an diesem Ziel.
  • Bundesingenieurkammer: Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz!
    Im Hinblick auf die aktuellen Koalitionsverhandlungen hat der Arbeitskreis Energieeffizienz der Bundesingenieurkammer Vorschläge für die Verbesserung der Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erarbeitet, die in die laufenden Verhandlungen der Koalitions-Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen eingebracht werden. Darin wird insbesondere empfohlen, die Rechenregeln des GEG und der BEG-Förderung aufeinander abzustimmen.
  • Neue ZDB-Broschüre: Gemeinsam nachhaltig bauen
    Wie kann nachhaltiges Bauen aus Sicht der ausführenden Bauunternehmen aussehen? Und welche baupolitischen Maßnahmen sind zur Förderung der Nachhaltigkeit im Baugewerbe notwendig? Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes hat eine neue Broschüre veröffentlicht, die sich mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigt.
  • Bauunternehmen erwarten Lieferprobleme beim Material bis Frühjahr 2022
    Die boomende Baubranche rechnet mit Nachschubproblemen bis ins Frühjahr 2022. Die Unternehmen glauben, dass die Lieferprobleme im Durchschnitt noch 5 Monate andauern werden, wie aus einer neuen ifo-Umfrage im Oktober hervorgeht. Gleichzeitig meldeten im Hochbau 38,0 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen, im September waren es noch 36,3 Prozent.
  • Zähe Gerichtsverfahren stören die Baukultur
    Dr. Andreas Ebert, Justiziar und stv. Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, erläutert im Interview, wie er die Entwicklungen der Branche in den letzten beiden Jahrzehnten erlebt hat und was er zum teils spannungsgeladenen Verhältnis Ingenieur – Jurist meint. „Ich glaube, das ist ein bisschen eine Hassliebe. Schlussendlich können wir nicht ohne einander, auch wenn's nicht immer einfach ist“, so Dr. Ebert.
  • Die Verjährung von Erstattungsansprüchen
    Abgerechnet wird am Schluss. Kommt dabei heraus, dass die bezahlten Abschlagsrechnungen die Forderung aus der Schlussrechnung übersteigen, muss der Planer die Differenz erstatten. Die Rückforderung des Auftraggebers gilt jedoch nicht grenzenlos, wie Dr. Andreas Ebert, Justiziar der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, in dem folgenden Beispiel zeigt.
  • Bauwerksbegrünungen energetisch berücksichtigen
    Im Oktober 2021 fand die Auftaktveranstaltung für das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungsvorhaben U-green am ZAE Bayern in Würzburg statt. Im Rahmen des Projekts werden typische Fassaden- und Dachbegrünungen bauphysikalisch bewertet und standardisierte Messverfahren entwickelt, um Bauwerksbegrünungen bei der energetischen Auslegung von Gebäuden berücksichtigen zu können.
  • Vortragsreihe: Wie schütze ich mein Heim  vor Überschwemmung? 09.11.2021 -  Heustreu - Kostenfrei!
    Vollgelaufene Keller, beschädigte Häuser durch Starkregen: Viele Eigenheimbesitzer kennen diese Probleme. Die Folgen: Kostenintensive und nervenaufreibende Reparaturen und Umbaumaßnahmen. Was können Sie tun, um Ihr Haus vor Starkregenschäden zu schützen und wie können Sie Ihren Keller überschwemmungssicher machen? Diesen Fragen widmet sich die Vortragsreihe für Eigenheimbesitzer „Wie schütze ich mein Heim vor Überschwemmung“ der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau (BayIka-Bau). Der Eintritt ist frei.
  • Bauwirtschaft: Arbeitgeber stimmen Tarifvorschlag zu
    Mit der Annahme des am 15.10.2021 vereinbarten Tarifpakets durch die beiden Arbeitgeberverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe, ist die Tarifrunde 2021 Anfang November erfolgreich beendet worden. Die Tarifvertragsparteien hatten sich zuvor in insgesamt sieben Runden, die beiden letzten unter der Moderation des Schlichters, Prof. Rainer Schlegel, auf ein umfangreiches Tarifpaket mit einer Laufzeit von 33 Monaten verständigt.
  • Praxistipps zur Kostenplanung bei den aktuellen Baukosten-Steigerungen
    Das BKI hat anlässlich der aktuellen Baukosten-Steigerungen eine bundesweite Befragung zu verschiedenen Leistungsbereichen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eindeutige Kostensteigerungen durch die bekannten Ursachen wie z.B. die hohe Auslastung bei Bauunternehmen und Handwerksbetrieben, der wachsende und andauernde Mangel an Baumaterialien sowie die Lieferengpässe bei diversen Rohstoffen. Prof. Dr. Kalusche und Prof. Dr. Bielefeld beleuchten die Ursachen für diese Preissteigerungen und geben Empfehlungen für die Kostenplanung.
  • FH Münster entwickelt klimafreundlichen Beton
    Bauingenieur/innen der FH Münster haben einen völlig neuen Beton zu entwickelt, der klimafreundlich und idealerweise CO2-neutral ist – und unter anderem aus den Feinanteilen des Betonrecyclats besteht. Denn damit stellte das Team um Prof. Dr. Jörg Harnisch ein CO2-optimiertes Bindemittel her, das die die Gesteinskörner im Beton zusammenklebt.
  • Sprengung der A 66 Salzbachtalbrücke (Video)
    Am Samstag, den 06.11.2021 wurde die 310 m lange Salzbachtalbrücke mit rund 205 Kilogramm Sprengstoff und rund 1090 elektrischen Zündern gesprengt Zunächst fiel das südliche Brückenbauwerk (FR Frankfurt) senkrecht nach unten und zwei Sekunden später kippte die Nordbrücke vom Klärwerk weg auf den Südüberbau. Sehen Sie hier das Video der Sprengung.
  • VBI-Präsident Jörg Thiele wiedergewählt
    Jörg Thiele ist am 5. November auf dem VBI-Verbandstag in Saarbrücken erneut zum VBI-Präsidenten gewählt worden. Unterstützt wird der Präsident in den kommenden drei Jahren von Dr. Peter Warnecke und Jörgen Kopper als VBI-Vizepräsidenten. Mit Christina Zimmermann sind erstmals auch die Ingenieurinnen im Verband mit Sitz und Stimme im Bundesvorstand vertreten.
  • Zunehmender Fachkräftemangel im Hochbau
    Der Fachkräftemangel im Hochbau hat sich verstärkt. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. In der Branche meldeten im Oktober 34,1 Prozent der Unternehmen einen Mangel an Fachkräften, nach 33,5 Prozent im Vormonat. Im Tiefbau ging die Zahl zurück auf 36,8 Prozent, nach 37,9 Prozent im Vormonat.
  • Deutschland braucht ein Bauministerium
    Anlässlich der Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung hat der BDB gemeinsam mit BDA, DAI, VBI und VfA ein 6-Punkte-Papier erarbeitet, das diese Woche den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Bauen/Wohnen gesendet wurde. Die Forderungen im sind untergliedert in die sechs Themenbereiche "Organisation", "Innovation", "Digitalisierung", "Klimaschutz", "Qualität des Planens und Bauens" sowie "Bezahlbarer Wohnungsbau und Infrastruktur".
  • Neuer dena-Gebäudereport beziffert Klima-Fußabdruck des Gebäudesektors
    Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat ihren aktuellen dena-Gebäudereport 2022 veröffentlicht. Dieser gibt insbesondere ein umfassendes Bild zum Gebäudestand in Deutschland und zu dessen Energieverbrauch, sowie zu Wärmeerzeugern, Energieträgern und Klimabilanz des Sektors. Drei Fokusthemen runden den Report ab.
  • 61.356 Baugenehmigungen für Wohnungen in Bayern in 2021
    Seit Jahresbeginn sind in Bayern für 61.356 Wohnungen Baugenehmigungen erteilt oder Genehmigungsfreistellungsverfahren abgeschlossen worden. Das bedeutet eine abermalige Zunahme um insgesamt 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als bereits die höchste Zahl an Genehmigungen seit über 20 Jahren zu verzeichnen war.
  • Auf dem Weg in ein klimaneutrales Bayern 2040
    Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg (Foto) und das Schülerwohnheim des Bayernkollegs in Augsburg sind ausgezeichnete Beispiele: Seit zehn Jahren baut der Freistaat Bayern mit möglichst hohem Energiestandard bis hin zum Passivhaus. Bauministerin Kerstin Schreyer zieht Bilanz: „Seit 2011 haben wir 52 Gebäude im – oder im annähernden – Standard eines Passivhauses geplant. Diese Gebäude brauchen deutlich weniger Energie und helfen uns dabei, CO2 einzusparen. Auf dem Weg in ein klimaneutrales Bayern 2040 sind sie somit ein wichtiger Baustein.“
  • Gebäude sicher abreißen: Richtlinie VDI 6210 Blatt 9
    Die Richtlinie VDI 6210 Blatt 9: „Abbruch baulicher und technischer Anlagen – Abbruchstatik“ legt grundlegende Anforderungen an bautechnische Nachweise sowie Regeln für den Abbruch baulicher und technischer Anlagen fest. Und beschreibt, was bei der Abbruchs- und Tragwerksplanung zu beachten ist. Die Richtlinie ist im Oktober 2021 erschienen und ersetzt den Entwurf von Juni 2020.
  • Duschl Ingenieure unter den 20 familienfreundlichsten Unternehmen Bayerns
    Eine familienbewusste Personalpolitik ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Die 20 familienfreundlichsten Unternehmen Bayerns wurden jetzt im Rahmen des Wettbewerbs „Erfolgreich.Familienfreundlich“ von Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ausgezeichnet. Unter den Preisträgern war auch das bayerische Ingenieurbüro Duschl Ingenieure aus Rosenheim.
  • Asbest im Bauwerksbestand: Richtlinie VDI 6202 Blatt 3
    Asbest ist immer noch in ungefähr dreiviertel aller Gebäude verarbeitet, die vor Oktober 1993 gebaut oder saniert wurden. Daher ist davon auszugehen, dass dieser krebserregende Stoff auch heute noch in diesen Gebäuden vorzufinden ist. Dazu ist jetzt die Richtlinie VDI 6202 Blatt 3 „Schadstoffbelastete bauliche und technische Anlagen - Asbest - Erkundung und Bewertung“ als Weißdruck erschienen.
  • Normenkontrollverfahren gegen „TR Instandhaltung“ in Bayern und Nordrhein-Westfalen eingeleitet
    Drei große Hersteller von Instandhaltungsprodukten für Stahlbeton haben am 14. Oktober 2021 beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof und beim Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen beantragt, die produktbezogenen Teile der Technischen Regel (DIBt) Instandhaltung von Betonbauwerken („TR Instandhaltung“) und der DAfStb-Richtlinie – Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen („Instandsetzungs-Richtlinie“) für unwirksam zu erklären.

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