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Aktuelle News

Nachrichten, Meldungen und Neuigkeiten aus Bauwesen und Bauwirtschaft

 
  • Bayerisches Wohnraumförderprogramm (BayWP): Neue Richtlinie zur Förderung des Wohnungsbaus in Bayern
    Mit dem Bayerischen Wohnraumförderprogramm (BayWP) fasst der Freistaat wesentliche Bereiche der Wohnraumförderung in einer neuen Richtlinie zusammen. Die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr vom 17.09.2026 wurde am 21.10.2026 im Bayerischen Ministerialblatt veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen die Versorgung mit angemessenem Wohnraum sowie die Modernisierung und Instandsetzung bestehender Wohnungen. Die Bekanntmachung tritt zum 01.01.2027 in Kraft und mit Ablauf des 31.12.2029 außer Kraft.
  • Die weibliche Stimme in einer Männerbranche
    Die Bayerische Staatszeitung berichtet über unser Mitglied Stephanie Sierig, die sich als Bauingenieurin, engagierte Netzwerkerin und Vorbild für Frauen in der Baubranche starkmacht. Als Vorsitzende des Ausschusses „Leben - Arbeit - Karriere“ hat sie das neue Frauennetzwerk der Kammer mit auf den Weg gebracht. Im Porträt spricht sie über ihren beruflichen Werdegang, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere sowie die Verantwortung der Ingenieurinnen und Ingenieure für nachhaltige und klimaresiliente Lösungen.
  • Bundesingenieurkammer: Gute Planung braucht verlässliche Rahmenbedingungen und angemessene Honorare
    Der Druck, Bauvorhaben schneller und wirtschaftlicher umzusetzen, wächst. Doch Beschleunigung und Kosteneffizienz setzen qualifizierte Planung voraus. Die 78. Bundesingenieurkammer-Versammlung fordert deshalb, die Qualität von Planungsleistungen bei der Vergabe stärker zu berücksichtigen und angemessene Honorare zu sichern. Eine entsprechende Erklärung richtet sich an die politisch Verantwortlichen, insbesondere mit Blick auf die Weiterentwicklung des europäischen Vergaberechts und die Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
  • Mobilität in Deutschland: Verkehrsministerkonferenz stellt Weichen bei Zukunftsthemen
    Die Verkehrsministerkonferenz (VMK) am 21. und 22. Oktober 2026 in Hohenschwangau unter dem Vorsitz von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat sich der drängenden Themen zur Zukunft des Verkehrs in Deutschland angenommen: Die für Verkehr, Mobilität und Infrastruktur zuständigen Minister/innen und Senator/innen der Länder haben für Straße, Schiene, Luft und Wasser richtungsweisende Beschlüsse gefasst. Wesentliche Themen wurden auch mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und DB-Chefin Evelyn Palla erörtert und gemeinsam an tragfähigen Lösungen gearbeitet.
  • Parlamentarisches Frühstück mit Abgeordneten der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
    Wie lässt sich das Planen und Bauen vereinfachen, ohne Qualität und Sicherheit aufs Spiel zu setzen? Darüber diskutierte der Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau beim Parlamentarischen Frühstück mit Abgeordneten der Landtagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen am 14. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag. Im Mittelpunkt standen mittelstandsfreundliche Vergaben, die geplante Umbauordnung, der Gebäudetyp-e, verbindliche Qualitätsstandards für Ingenieurleistungen, Klimaanpassung sowie der bauliche Schutz kritischer Infrastrukturen.
  • VgV-Betreuung und Rechtsberatung: Was Anwälte gerne mal verschweigen
    Dürfen Ingenieure, Architekten, Projektsteuerer und andere nichtanwaltliche Dienstleister öffentliche Auftraggeber bei Vergabeverfahren begleiten? Und wenn ja, in welchem Umfang? Diese Fragen sorgen weiterhin für Diskussionen. Insbesondere die jüngere Rechtsprechung hat bei Planungs- und Projektsteuerungsbüros ebenso wie bei öffentlichen Auftraggebern für Verunsicherung gesorgt. Maurice Iarusso aus unserem Rechtsreferat hat sich mit der Frage beschäftigt, ob die klassische Vergabebetreuung tatsächlich vor einem „Anwaltsmonopol“ steht.
  • 35. Bayerischer Ingenieuretag: Neue Perspektiven - 29.01.2027 - München - Kostenfrei!
    Es ist wieder soweit: Der Bayerische Ingenieuretag, der größte Branchentreff im Freistaat, steht vor der Tür! Der 35. Ingenieuretag am 29. Januar 2027 in der Alten Kongresshalle in München steht unter dem Motto "Neue Perspektiven: Mut zur Veränderung - Zukunft neu denken". Als Keynote-Speaker begrüßen wir Wolfgang Schubert-Raab, den Präsidenten des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe. Die Verleihung des Bayerischen Ingenieurpreises 2027 ist ein weiteres Highlight. Durch den Vormittag führt in bewährter Tradition Tilmann Schöberl vom Bayerischen Rundfunk. Die Teilnahme ist kostenfrei - schnell anmelden!
  • Interview mit Dr.-Ing. Werner Weigl: Veränderte Marktbedingungen und Entwicklungen in der Vergabe
    Veränderte Marktbedingungen setzen die Planungsbranche unter Transformationsdruck. competitionline-Chefredakteur Nicolai Blank sprach mit dem 2. Vizepräsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und Vorsitzenden des Arbeitskreises „Vergabe“ der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Werner Weigl, über Referenzhürden, Totalunternehmervergaben, den Wert regionaler Resilienz und die Chancen für mittelständische Ingenieurbüros.
  • Kammerwahl 2026: Die Ergebnisse der Wahl zur IX. Vertreterversammlung
    Die Ergebnisse der Kammerwahl 2026 stehen fest! Der Wahlvorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hat in seiner Sitzung am 5. Oktober 2026 das Ergebnis der Wahl zur zur IX. Vertreterversammlung gemäß § 18 der Wahlordnung festgestellt. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern für die Teilnahme an der Kammerwahl 2026 und gratulieren den gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Listen! Die IX. Vertreterversammlung tritt in der konstituierenden Sitzung am 26.11.2026 in München erstmals zusammen.
  • Neuauflage der Broschüre “Werbung für Ingenieure“ jetzt kostenfrei erhältlich
    „Es reicht nicht, gute und gefällige Bauwerke zu planen, wenn Ingenieure auf ihre Leistungen aufmerksam machen möchten. Wer potenzielle Bauherren gewinnen und Marktchancen erfolgreich nutzen will, muss mit Marketingmitteln auf sich aufmerksam machen“, sagt unser Justiziar Dr. Andreas Ebert. Welche Werbemaßnahmen und Mittel mit welchen Grenzen im Einzelnen erlaubt sind und wo eher Zurückhaltung angezeigt ist, zeigt die Neuauflage unserer kostenfreien Broschüre „Werbung für Ingenieure“.
  • Schülerwettbewerb Junior.ING: Skywalk - Konstruktion mit Weitblick - Bis 18.12.2026 anmelden!
    Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt auch im Schuljahr 2026/2027 wieder Junior.ING, den größten Schülerwettbewerb für junge Ingenieurtalente in Bayern durch! Unter dem Motto "Skywalk - Konstruktion mit Weitblick" sind Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen eingeladen, eine frei auskragende Besucherplattform zu entwerfen und als Modell zu bauen. Die Konstruktion muss nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch einen Belastungstest bestehen und zeigen, wie Kräfte sicher in die Tragkonstruktion eingeleitet werden. Die Anmeldung ist bis zum 18. Dezember 2026 möglich.
  • Partnerschaft statt Konfrontation: Ein Plädoyer für eine neue Baukultur
    Bauprojekte brauchen wieder mehr Vertrauen, Dialog und gemeinsame Verantwortung. Statt Absicherungsdenken, Konflikten und Schuldzuweisungen plädiert Vorstandsmitglied Alexander Lyssoudis in der aktuellen Kolumne in der Bayerischen Staatszeitung für eine partnerschaftliche Baukultur mit frühzeitiger Einbindung aller Projektbeteiligten, fairer Risikoverteilung und kollaborativen Vertragsmodellen. Nur so lassen sich Infrastruktur, Wohnungsbau, Energiewende und Klimaanpassung erfolgreich voranbringen.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2026: Plus 23,0 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im August 2026 gegenüber Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 23,0 % gestiegen. Bedingt durch mehrere Großaufträge war dies der höchste saisonbereinigte Anstieg zum Vormonat im Bauhauptgewerbe seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 12,4 % und im Tiefbau um 31,6 % zu.
  • Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 geht an das Chemnitzer Viadukt
    Das Chemnitzer Viadukt ist am 14. Oktober 2026 mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2026, dem Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland für herausragende Ingenieurbaukunst, ausgezeichnet worden. Die feierliche Preisverleihung fand in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin statt. Der mit 30.000 Euro dotierte Staatspreis geht an das Ingenieurbüro Krebs und Kiefer Ingenieure GmbH und die DB InfraGO AG als Bauherrin. Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis wurde an das Ingenieurbüro str.ucture GmbH für das Museum Historische Oberamteistraße in Reutlingen verliehen.
  • Deutscher Brückenbaupreis 2027: Diese sechs Bauwerke sind nominiert
    Sechs Bauwerke sind für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 nominiert. Sie zeigen, wie sich anspruchsvolle Verkehrsaufgaben, ein sparsamer Materialeinsatz und eine präzise Gestaltung verbinden lassen. Die von der Bundesingenieurkammer und dem VBI ausgelobte Auszeichnung würdigt besondere Ingenieurleistungen in den Kategorien Straßen- und Eisenbahnbrücken sowie Fuß- und Radwegbrücken.
  • ifo Konjunkturumfrage: Stimmung im Wohnungsbau weniger zuversichtlich
    Die Stimmung im Wohnungsbau war im September 2026pessimistischer als im August. Das Geschäftsklima sank von -22,5 im August auf -25,1 Punkte. Vor allem in Bezug auf das Geschäft der die kommenden Monate sind die Unternehmen skeptischer, ihre aktuelle Lage bewerteten sie weitgehend gleich. „Die Zinserhöhung der EZB dürfte die Zuversicht im Wohnungsbau gedämpft haben“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die Aussicht auf wieder höhere Finanzierungskosten belastet die Branche.”
  • Gebäudetyp-e Pilotprojekt: Erstes von sechs Wohngebäuden in Augsburg / Haunstetten ist fertig!
    Das erste von sechs Wohngebäuden des Pilotprojekts zum Gebäudetyp-e in Augsburg / Haunstetten ist fertig! Anfang Oktober sind die Mieterinnen und Mieter nach nur einem Jahr Bauzeit eingezogen. Das Projekt umfasst insgesamt 54 Wohnungen und wird mit der bayerischen Mietwohnraumförderung unterstützt. Bauherrin ist die IGEWO GmbH und Co Wohnungsunternehmen KG.
  • Künstliche Intelligenz in der Planung: Neuer Leitfaden der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau - Kostenfrei!
    Künstliche Intelligenz verändert den Planungsalltag - und stellt Ingenieurinnen und Ingenieure vor viele neue Herausforderungen. Mit dem neuen Leitfaden „Künstliche Intelligenz in der Planung“ gibt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihren Mitgliedern eine praxisnahe Orientierung an die Hand. Der Leitfaden will Mut machen, KI aktiv zu nutzen. Er zeigt, wie Planende künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einsetzen können, wo die Chancen liegen und welche Sorgfaltspflichten Planungsbüros unbedingt beachten sollten.
  • Künstliche Intelligenz in der Tragwerksplanung und im Bauingenieurwesen
    Künstliche Intelligenz verändert die Tragwerksplanung - nicht als Ersatz für Ingenieurinnen und Ingenieure, sondern als leistungsfähiges Assistenzsystem. Der Fachartikel von Jan Struck und Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael A. Kraus zeigt, wo KI in der Tragwerksplanung bereits heute bei Variantenuntersuchung, Dokumentenmanagement, Angebotsprozessen und Qualitätssicherung unterstützt, aber auch wo ihre Grenzen liegen. Denn gerade bei sicherheitsrelevanten Nachweisen bleiben Ingenieurverstand, Plausibilität, fachliche Kontrolle und Verantwortung weiterhin unverzichtbar.
  • Kostenfreie Broschüre: BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps
    Building Information Modeling ist kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Teil der Realität des Planens und Bauens. Mit der Broschüre „BIM in der Praxis - Anforderungen und Tipps“ gibt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau ihren Mitgliedern eine kompakte und praxisnahe Orientierung an die Hand. Sie zeigt, welche Chancen BIM bietet, welche Anforderungen damit verbunden sind - und warum Ingenieurbüros das Thema jetzt aktiv angehen sollten. Die Broschüre ist kostenfrei zum Download und in gedruckter Form erhältlich.
  • MeetUp: Neue Arbeitswelten im Ingenieurwesen - 18.11.2026 - München - Kostenfrei!
    Wie wird sich der Arbeitsalltag im Ingenieurwesen weiterentwickeln? Beim nächsten MeetUp wollen wir gemeinsam die Zukunft unseres Berufs weiterdenken. Der Arbeitskreis Junge Ingenieur:innen stellt exklusiv die Ergebnisse ihrer Umfrage „Neue Arbeitswelten und Künstliche Intelligenz“ vor. Außerdem geben die Expert:innen Stephanie Sierig und Sebastian Gagesch Impulse und neue Perspektiven zu den Themen Chancengleichheit und Künstliche Intelligenz. Die Teilnahme ist kostenfrei!
  • Baugenehmigungen für Wohnungen im August 2026: Plus 6,8 Prozent zum Vorjahresmonat
    Im August 2026 wurde in Deutschland der Bau von 20.600 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6,8 % oder 1.300 Baugenehmigungen mehr als im August 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 4,2 % oder 700 auf 16.500. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, stieg im August 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,2 % oder 600 auf 4.200.
  • Mehr KI braucht mehr Bildung
    Künstliche Intelligenz verändert das Ingenieurwesen rasant, doch wer setzt ihr Grenzen? In seinem Kommentar warnt Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, der Präsident der Bundesingenieurkammer, vor blindem Technikvertrauen und überbordender Regulierung. Seine zentrale Botschaft: Nur Bildung, kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein sichern unsere technologische Souveränität. Jeder in Bildung investierte Euro ist ein Investment in eine unabhängige und freie Gesellschaft.
  • Roboter-Teams für die Baustelle
    Höhere Produktivität, mehr Nachhaltigkeit: In zwei neuen Projekten denken Forschende mit innovativer Robotik und integrativer Planung das Bauen neu. Mit zwei Projekten, die im November 2026 starten, erzielte die Universität Stuttgart einen herausragenden Erfolg bei der hochkompetitiven EIC Pathfinder Challenge. Beim Projekt „SCALAR“ arbeiten autonome Baumaschinen und Roboter im Team, bei „COBRAS“ montiert ein intelligenter Roboterschwarm zirkuläre Leichtbaukonstruktionen.
  • Baulücken, Aufstockung, Nachverdichtung: KI und Geodaten machen Flächenpotenziale sichtbar
    Baulücken, Nachverdichtungsflächen und weitere Entwicklungspotenziale sind vielerorts vorhanden, aber häufig nicht systematisch erfasst. Das Fraunhofer IGD verbindet Künstliche Intelligenz mit amtlichen Geodaten, um solche Potenziale automatisiert zu identifizieren und für die Stadt-, Regional- und Landesplanung aufzubereiten. Ermittelt durch die Auswertung von Luftbildern und Geodaten lässt sich so z.B. bei einer Baulückenanalyse der Anteil unbebauter Flächen pro Grundstück darstellen.
  • Bund stockt Mittel für EH55-Plus-Förderung um 250 Mio. Euro auf
    Die Bundesregierung stellt zusätzliche Mittel für die Effizienzhaus 55-Plus-Förderung zur Aktivierung des Bauüberhangs bereit. Wegen der hohen Nachfrage in den vergangenen Monaten wäre das ursprünglich eingeplante Budget von 800 Millionen Euro voraussichtlich noch vor Jahresende ausgeschöpft gewesen. Seit dem Programmstart im Dezember 2025 wurden bis Anfang Oktober rund 52.100 Wohneinheiten mit einem Kredit- und Zuschussvolumen von rund 4,9 Milliarden Euro gefördert.
  • Befragung zu Energiekosten: Große Sorgen, begrenzter Spielraum für Sanierungen
    Klimafreundlich wohnen - doch wie lässt sich das bezahlen? In einer Befragung von 3.000 Haushalten in Deutschland Ende 2025 erwarteten knapp drei Viertel deutlich höhere Energiekosten, und 65 Prozent sahen sich finanziell kaum oder gar nicht zu energetischen Sanierungen in der Lage. Die Ergebnisse aus dem vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten EU-Projekt PREFIGURE zeigen, wie Energiekostensorgen mit finanziellen Belastungen und Handlungsmöglichkeiten zusammenhängen. Helfen sollen nach Ansicht der Forschenden sozial abgestufte Fördermodelle und mehr Mitbestimmung bei den Mietenden.
  • BIngK-Stellungnahme zur EU-Vergabereform: Gegen eine starre Verordnung und für den Erhalt sinnvoller nationaler Spielräume
    Die Bundesingenieurkammer hat am 29. September 2026 eine umfassende Stellungnahme zum Entwurf des neuen europäischen Public Procurement Act abgegeben, den die EU-Kommission am 9. September 2026 vorgelegt hatte. Zwar begrüßt die BIngK grundsätzlich die geplanten Ansätze zur Digitalisierung, Entbürokratisierung sowie erste Vereinfachungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Allerdings sieht die Kammer erheblichen Nachbesserungsbedarf, um den spezifischen Strukturen der deutschen Ingenieur- und Planungswirtschaft gerecht zu werden.
  • Bayerischer Denkmalpflegepreis 2026 verliehen
    Sechs bayerische Baudenkmäler und ihre Bauherrschaften wurden am Donnerstagabend, 17. September 2026, mit dem Bayerischen Denkmalpflegepreis 2026 ausgezeichnet. Zu den prämierten Bauwerken gehören eine Schlossbrücke, historische Personenaufzüge und ein internationales Mahnmal. Den Preis überreichte Prof. Dr. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, gemeinsam mit dem Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann.
  • Gläserne Brücken: Unsichtbare Schäden erkennen, bevor Brücken einstürzen
    11. September 2024: Wie aus heiterem Himmel bricht die Carolabrücke in Dresden zusammen und stürzt in die Elbe, nur wenige Minuten, nachdem eine Straßenbahn darüber gerollt ist. Äußerlich hatte man der Brücke, gebaut in den 1970er-Jahren, zuvor nichts angemerkt. Wie konnte es dazu kommen? Und wie lässt sich rechtzeitig erkennen, wann Brücken zu versagen drohen? Viele Brücken in Deutschland sind in einem kritischen Alter. Würde man Schäden rechtzeitig erkennen, könnte man die Nutzungsdauer sicher optimieren und Neubauten rechtzeitig planen, bevor die Brücke gesperrt werden muss.
  • Baupreise für Wohngebäude im August 2026: Plus 5,5 Prozent gegenüber August 2025
    Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im August 2026 gegenüber August 2025 um 5,5 % gestiegen. Im Mai 2026, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 5,0 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Baupreise im August 2026 gegenüber Mai 2026 um 1,0 %. Alle Preisangaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.
  • Schlank wie Stahlbeton, aber deutlich nachhaltiger: Holzbasierte Geschossdecke überzeugt im Belastungstest
    Eine neuartige Holz-Beton-Verbunddecke der Universität Stuttgart könnte den mehrgeschossigen Holzbau deutlich nachhaltiger, flexibler und wirtschaftlicher machen. Der „UniversalTimberSlab“ ist ähnlich schlank und leistungsfähig wie eine Stahlbetondecke, benötigt jedoch rund zwei Drittel weniger Stahlbeton. Dank digitaler Planung, materialeffizienter Konstruktion und einer innovativen Segmentierung ermöglicht das punktgestützte System große Spannweiten, flexible Grundrisse und spätere Umnutzungen. Bei einem öffentlichen Praxistest hielt das System einer zusätzlichen Belastung von 20 Tonnen stand.
  • Zögern bei Energiewende, Klimaschutz und Klimaanpassung erhöht Risiko für Deutschland
    Seit 20 Jahren bringt der ExtremWetterKongress in Deutschland Expertinnen und Experten aus Wetter- und Klimaforschung, Stadtplanung und Klimamanagement, Medien und Medizin zusammen. Gemeinsam mit dem 16. ExtremWetterKongress findet die 3. Deutsche KlimaManagementTagung statt - seit Beginn unter Beteiligung der Bundesingenieurkammer. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war mit einer Keynote von Präsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken dabei.
  • Mit Digitalisierung, Förderung weiblicher Fachkräfte und Mut werden wir Zukunftsaufgaben meistern
    Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten, ist Katharina Wolgast ein wichtiges Anliegen. Ganz gleich, ob es um die nachhaltige Transformation im Bauwesen geht oder um die Rahmenbedingungen der Branche wie z.B. den Frauenanteil. Im Job und im Ehrenamt setzt sie sich dafür ein, Menschen für Veränderungen zu begeistern und ihnen das dafür nötige Werkzeug an die Hand zu geben. Im Juli 2026 leitete sie zusammen mit Angela Feldmann und Franziska Roos den Workshop Change Management. Katharina Wolgast ist die neunte Gesprächspartnerin unserer Interviewreihe mit Frauen im Ingenieurwesen.
  • Klimawandel und Extremwetterereignisse: Potenziell jedes Gebäude von Naturgefahren betroffen
    Wie verändern Extremwetterereignisse die Rahmenbedingungen für Gebäude? In der VHV und IFB-Studie „Klimawandel und Extremwetterereignisse - Schadenentwicklung und Anforderungen an Wohngebäude“ wird auf Basis langjähriger Versicherungsdaten der VHV Allgemeine deutlich, wie sich Extremwetterschäden entwickeln und bereits in der Schadenrealität widerspiegeln. Die Studie zeigt zudem, welche Regionen in Deutschland besonders betroffen sind und welche Anforderungen daraus für widerstandsfähigere Gebäude entstehen.
  • Frauennetzwerk-Mitglied über nachhaltige Trends
    Bauen im Wandel: nachhaltige Trends für eine stabile Zukunft. Zu diesem Thema war Tragwerksplanerin Malgorzata Adamek Lopez, die auch Mitglied im BayIka-Frauennetzwerk ist, zu Gast im Dlubal Podcast. Die Podcast-Folge mit ihr ist seit dem 24. Sptember 2026 überall dort, wo es Podcasts gibt, zu hören.
  • Höhenwindturm erreicht Weltrekordhöhe von 365 Metern
    Der Gicon-Höhenwindturm in Schipkau hat am 28. September 2026 seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Mit einer Nabenhöhe von 300 Metern ist die Anlage die höchste Windenergieanlage der Welt und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands. Die Teleskopierung des Innenturms markiert den entscheidenden Meilenstein bei der Realisierung des von der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND beauftragten Pilotprojekts.
  • Autobahn GmbH: VBI begrüßt neues Finanzierungsgesetz und fordert deutlich mehr Mittel
    Der Verband Beratender Ingenieure bewertet das geplante Drei-Säulen-Modell für die Autobahn GmbH grundsätzlich positiv. Kreditfähigkeit, eigene Mauteinnahmen und Bundesmittel können langfristige Planung erleichtern. Entscheidend ist für den VBI, dass der Autobahn GmbH dadurch insgesamt deutlich mehr Geld für ihre Aufgaben zur Verfügung steht.
  • Bröckelnde Brücken mit Simulation schneller warten und sanieren
    Über 16.000 Brücken in Deutschland sind Schätzungen zufolge in ihrer Stabilität gefährdet. Gerade bei historischen Brücken wird eine Sanierung oft dem Abriss und Neubau vorgezogen. Wie sich mit numerischer Simulation (Digital Engineering) eine Sanierung beschleunigen und Überlastung oder Schäden viel früher erkennen und vorbeugen lassen, zeigen Fachleute am Beispiel von Gewölbebrücken über den Main. Ziel ihrer Computer-gestützten Simulation ist, die Lebensdauer bestehender Brücken zu verlängern, die aufwändige und kostenintensive Wartung zu vereinfachen und Brückensperrungen, Abriss und Neubau zu vermeiden.
  • Zirkuläres Bauen: Vom Pilotprojekt zum wirtschaftlichen Standard
    Zirkuläres Bauen gilt als zentraler Schlüssel für eine ressourcenschonende, klimafreundliche und zukunftsfähige Baubranche. Zahlreiche Pilot- und Leuchtturmprojekte zeigen längst, dass zirkuläre Prinzipien technisch umsetzbar sind. Dennoch ist das Konzept in der Breite noch nicht angekommen. Häufig genannte Vorbehalte betreffen Qualität, zusätzlichen Aufwand und vermeintlich höhere Kosten. Die sechste Veranstaltung des Augsburger Netzwerks Zirkuläres Bauen nahm diese Einwände am 22. September 2026 unter die Lupe.
  • Denkmalschutz wirtschaftlich denken: BiB veröffentlicht Leitfaden zur Denkmal-AfA
    Denkmalschutz bewahrt bedeutende Beispiele der Baukultur, stellt Eigentümer und Projektentwickler jedoch häufig auch vor besondere wirtschaftliche Herausforderungen. Wie steuerliche Vergünstigungen dazu beitragen können, Erhalt und Sanierung von Baudenkmalen wirtschaftlich tragfähig zu gestalten, zeigt der neue kostenfreie „BiB-Leitfaden zur Erlangung von Steuervergünstigungen für Denkmale“ des Verbands für Bauen im Bestand (BiB).
  • Tausende Jobs in Gefahr: Baugewerbe kritisiert Regierungspläne zur Westbalkanregelung
    Mit der Westbalkanregelung erlaubt der Bund Menschen aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien, in Deutschland zu arbeiten, wenn sie einen Arbeitsvertrag haben. Knapp 100 Tage vor der geplanten Kürzung des Kontingents zum 1. Januar 2027 warnt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe vor Jobverlusten und den Folgen für viele Infrastrukturprojekte.
  • Neue Arbeitshilfe zum Bau-Turbo
    Gemeinsam mit dem Bayerischen Gemeindetag und dem Bayerischen Städtetag hat die Bayerische Architektenkammer eine neue Arbeitshilfe veröffentlicht, um Kommunen dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten des Bau-Turbo verantwortungsvoll zu nutzen. Die praxisorientierte Handreichung erläutert die rechtlichen Grundlagen und zeigt, wie schneller Wohnraum geschaffen werden kann, ohne städtebauliche Qualität, Nachhaltigkeit und Ortsbild aus dem Blick zu verlieren.
  • Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Juli 2026: Minus 9,2 Prozent zum Vormonat
    Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 9,2 % gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 8,4 % und im Tiefbau um 10,0 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Mai 2026 bis Juli 2026 um 2,7 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -2,7 %; Tiefbau: +7,6 %).
  • Greenwashing: Unlauteren Wettbewerb vermeiden - Empfehlungen für Ingenieurbüros
    Die Richtlinie (EU) 2024/825 („Empowering Consumers for the Green Transition“, kurz EmpCo-Richtlinie) verschärft das Verbraucher- und Wettbewerbsrecht, um sog. „Greenwashing“ zu bekämpfen. Die Richtlinie ist für Ingenieurbüros von erheblicher Bedeutung, da sie die Anforderungen an Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimaaussagen in der Außendarstellung deutlich verschärft. Verstöße können durch Abmahnungen, Unterlassungsklagen, einstweilige Verfügungen und Vertragsstrafen verfolgt werden. In Deutschland sind die Vorschriften im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) umgesetzt und gelten seit dem 27.09.2026.
  • 50.000. Wohnung mit EH-55-Plus-Förderung erreicht
    Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Durch seine EH-55 Plus Förderung hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nun die 50.000ste Wohnung gefördert. Dies zeigt die große Wirkung und den Erfolg der Förderstufe, die in der kurzen Zeit seit ihrem Start im Dezember 2025 viele Vorhaben aus dem Bauüberhang aktiviert hat.
  • Rückblick auf die 6. Bad Aiblinger Baukulturtage
    Die große Praxisnähe und Innovationskraft der Modellvorhaben des Forschungsquartiers in Bad Aibling beeindruckte die 130 Teilnehmenden der Baukulturtage. Der Fokus lag auf dem Umbau des Bestands. In Impulsvorträgen und moderierten Gesprächen mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten wurden die notwendigen baulichen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert und vorgestellt.
  • Verbändeallianz fordert praxistaugliche Regeln für mehr Kreislaufwirtschaft am Bau
    Sekundärbaustoffe leisten einen wichtigen Beitrag zur Rohstoffversorgung der deutschen Bauwirtschaft. Rund ein Sechstel des Bedarfs an mineralischen Baustoffen wird bereits durch Sekundärbaustoffe gedeckt. Dennoch verhindern rechtliche, vergaberechtliche und technische Hemmnisse weiterhin, dass geeignete, technisch erprobte und umweltverträgliche Materialien überall dort eingesetzt werden können, wo dies technisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Die Verbändeallianz „Kreislaufwirtschaft durch Sekundärbaustoffe“ hat ihre Vorschläge für praxistauglichere Rahmenbedingungen im Hoch- und Tiefbau vorgestellt.
  • 24 Verbände fordern von Abgeordneten Planungssicherheit für Investitionen
    Eine breite Verbändeallianz aus Eigentümervertretern, Immobilienwirtschaft, Handwerk und Bauindustrie, die die ganze Wertschöpfungskette der Bau- und Gebäudewirtschaft vertritt, fordert in einem offenen Brief vom 21.09.2026 an die Abgeordneten des deutschen Bundestags: Die Emissions-Einnahmen sollen im Klima- und Transformationsfonds (KTF) verbleiben, damit Eigentümer und Unternehmen sicher langfristig planen können. Der Verbändeallianz gehören u. a. die Bundesingenieurkammer, die Bundesarchitektenkammer sowie Haus und Grund an.
  • Gebäudetyp-e geht in die zweite Runde: Bayerisches Bauministerium startet Projektaufruf
    Nach den erfolgreichen bayerischen Pilotprojekten mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden geht der Gebäudetyp-e in Bayern jetzt in die zweite Runde. Im Fokus stehen diesmal Bauten für die Bildung wie Schul- und Hochschulbauten oder ähnliche Einrichtungen für Lehre und Fortbildung. Bayern Bauminister Christian Bernreiter betont: „Unser Ziel ist Schulen einfach, klug und pragmatisch zu bauen“. Die Bewerbung ist noch bis zum 30. Oktober 2026 beim Referat 27 des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr möglich.

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