20.08.2026 - Berlin
Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt der Bund energetische Modernisierungen an bestehenden Gebäuden, sowie den Kauf eines neu errichteten oder sanierten Effizienzhauses. Seit dem 21. Juli 2026 gilt eine Neufassung der BEG. Mit der aktualisierten und erweiterten Neuauflage der Broschüre „Die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ informiert der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), wie der Bund energetische Modernisierungen ab Juli 2026 fördert.
Die Publikation wird mitgetragen vom Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF), dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Energieberaterverband GIH.
VDPM-Hauptgeschäftsführer Lars Jope: „Sanierungsmaßnahmen senken den Energieverbrauch und sind gleichzeitig gut für die Konjunktur und den Klimaschutz. Deshalb setzt die Bundesregierung die BEG auch unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes fort. Die BEG soll 2027 auf rund 13 Mrd. Euro steigen. Nun liegt es an uns als Verbände, zusammen mit dem ausführenden Fachhandwerk dafür zu sorgen, dass die Mittel auch abgerufen werden und ein möglichst hoher Anteil in den Bereich der Wärmedämmung von Gebäuden fließt. Unsere BEG-Infobroschüre ist dazu ein wichtiger Schritt."
Seit 2021 bündelt die BEG die früheren Förderprogramme der KfW und des BAFA. Mehrfach wurden seitdem die Förderbedingungen angepasst bzw. nachgeschärft. Die Reform 2026 setzt diese kontinuierliche Weiterentwicklung der Förderkulisse fort. Der Bund fokussiert die Mittel nun stärker auf die energetisch schlechtesten Gebäude, weitet die Förderung serieller Sanierungen aus und staffelt einige Boni sozialer als bisher.
Für die Gebäudehülle bedeutet das konkret: Dämmung, Fenster und sommerlicher Wärmeschutz bleiben förderfähig. Der Grundfördersatz für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beträgt 15 Prozent. Wer an einem besonders ineffizienten Gebäude dämmt und einen Sanierungsfahrplan vorlegt, kann ab dem ersten Quartal 2027 die mögliche Förderung auf bis zu 25 Prozent steigern.
Die neue BEG-Broschüre des VDPM erläutert Ziele und Struktur und fasst zunächst die wichtigsten Änderungen der Förderung zusammen. In ausführlichen Kapiteln werden anschließend die Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle (BEG EM), die Förderung der Sanierung zum Effizienzhaus Wohngebäude (BEG WG) sowie die zum Effizienzhaus Nichtwohngebäude (BEG NWG) beschrieben. Eine Übersicht zeigt die weitere Entwicklung der Förderung nach heutigem Stand mit kontinuierlich sinkenden Höchstgrenzen und Boni bis 2030, dem Ablaufdatum der jetzigen Regelungen.
„Die neue BEG Förderung markiert eine wichtige Etappe zur Stärkung der energetischen Gebäudemodernisierung“, erklärt Lars Jope, „wir sind damit aber noch nicht am Ziel. Mit den jetzt verfügbaren Instrumenten bietet sich allerdings die Chance, gerade unzureichend wärmegeschützte Fassaden sinnvoll energetisch zu optimieren.“
Die Publikation „Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)" steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download bereit und kann dort auch als Printausgabe bestellt werden.
Download
VDPM - Die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Quelle und Fotos: Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM)
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