24.06.2026 - Berlin
Die Bundesregierung hat am 24. Juni 2026 den von der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vorgelegten Stadtentwicklungsbericht 2025 beschlossen. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die Ziele, Strategien und Handlungsfelder der deutschen Stadtentwicklungspolitik und analysiert die aktuelle Lage in deutschen Städten und Gemeinden. Ferner werden die Aktivitäten des Bundes im Bereich der Stadtentwicklungspolitik in den vergangenen vier Jahren dokumentiert sowie wesentliche Herausforderungen für die Zukunft der Stadt- und Regionalentwicklung benannt.
Darauf aufbauend skizziert der Stadtentwicklungsbericht 2025 politische Handlungsoptionen, mit denen Städte und Gemeinden gezielt unterstützt und gestärkt werden können. Grundlage des Berichts ist die wissenschaftliche Begleitung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in den vergangenen Jahren.
Im Fokus stehen dabei zentrale Zukunftsfragen der Stadtentwicklung an den Schnittstellen von Wohnungsbau-, Raumordnungs- und Regionalpolitik des Bundes.
Dazu zählen insbesondere die Anpassung von Städten und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels, die Entwicklung neuer Wohngebiete und die Weiterentwicklung bestehender Stadtquartiere, die Stärkung von Zentren und Ortskernen sowie der Ausbau nachhaltiger Mobilität und leistungsfähiger Infrastrukturen.
Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: "Stadtentwicklung entscheidet darüber, wie wir heute und morgen leben. Sie entscheidet darüber, wie wir wohnen, arbeiten und zusammenleben, in der Stadt ebenso wie im ländlichen Raum. Der Stadtentwicklungsbericht 2025 zeigt, wie die Bundesregierung die Städte und Gemeinden dabei gezielt unterstützt und stärkt. Ein zentraler Hebel ist dabei die Städtebauförderung, die wir in diesem Jahr erstmals auf eine Milliarde Euro an Bundesmitteln aufgestockt haben. Damit investieren wir direkt in die Lebensqualität vor Ort: von Sanierung von Schulen über neue Spielplätze bis hin zu mehr Grün- und Wasserflächen im öffentlichen Raum sowie in bessere soziale Angebote für lebendige Nachbarschaften. Gleichzeitig wird Stadtentwicklung zunehmend smarter und digitaler: Planungen werden schneller, Prozesse transparenter und Entscheidungen besser steuerbar. Das stärkt die Handlungsfähigkeit der Kommunen und macht sie widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen unserer Zeit."
Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen bleiben
lebenswerte, funktionsfähige und gemeinwohlorientierte Städte, Gemeinden und
Regionen. Die deutsche Stadtentwicklungspolitik orientiert sich dabei an den
Zielen der "Neuen Leipzig-Charta: Die transformative Kraft der Städte für
das Gemeinwohl", die 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
verabschiedet wurde. Sie bildet weiterhin den zentralen Orientierungsrahmen
einer integrierten Stadtentwicklung, die soziale, ökologische und wirtschaftliche
Aspekte zusammen denkt, um städtische und ländliche Strukturen so
leistungsfähig zu machen, dass sie angemessen auf aktuelle und zukünftige
Herausforderungen reagieren können.
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Quelle: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Fotos: Rebecca Haas, BMWSB, Steffen Kugler / Bundesregierung
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