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Neue Studie zum Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

Broschüre aus der FDB-Wissensreihe Nachhaltigkeit kostenfrei zum Download erhältlich

17.06.2026 - Bonn

Neue Studie zum Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

Die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e. V. (FDB) hat im Rahmen ihrer Wissensreihe Nachhaltigkeit die neue Studie „Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen“ veröffentlicht. Untersucht wurden 16 Hallenvarianten, die sich hinsichtlich Geometrie, Nutzung und Tragwerkskonzept unterscheiden. Die Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial (GWP) von Hallentragwerken maßgeblich durch die tragwerksplanerische Konzeption und die eingesetzten Materialmengen bestimmt wird.

Spannweiten, Binderabstände, Hallenhöhen, Lastannahmen sowie die Ausbildung von Stützen und Fundamenten wirken sich spürbar auf die Ergebnisse aus. Besonders deutlich wird der Einfluss der Bodenplatte, die in den meisten untersuchten Varianten den größten Einzelbeitrag zum Gesamt-GWP leistet.

Ein zentrales Ergebnis betrifft die Wahl der Bezugsgröße. Während flächenbezogene Kennwerte wie die Bruttogrundfläche bei Hallen mit unterschiedlichen Höhen zu Verzerrungen führen können, bildet der Bezug auf den Bruttorauminhalt die funktionale Leistungsfähigkeit von Hallen konsistenter ab. Insbesondere bei hohen Hallen werden nutzbares Volumen und Arbeitsraum durch eine rein flächenbezogene Betrachtung nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Auswertung der Materialanteile bestätigt den dominierenden Einfluss des Betons auf das Tragwerks-GWP. Sein Anteil liegt in den untersuchten Varianten bei mehr als 75 %. Für die Reduzierung des Treibhauspotenzials ist daher vor allem eine optimierte Tragwerksplanung mit materialeffizienten Querschnitten entscheidend. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass auch Einsparungen beim Betonstahl mit bis zu 18 % Anteil am GWP einen relevanten Beitrag leisten können. Der Anteil des Spannstahls am Tragwerks-GWP liegt trotz seines höheren spezifischen Material-GWP aufgrund der geringen Einsatzmenge deutlich unter 10 %.

Die Publikation richtet sich insbesondere an Tragwerksplaner, Studierende sowie Hersteller von Betonfertigteilen. Sie liefert keine Musterstatik, sondern eine systematische Einordnung typischer Einflussgrößen auf das Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen.

Download und weitere Informationen:

Die neue Publikation der FDB-Wissensreihe Nachhaltigkeit steht auf der Homepage der FDB zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit/hallentragwerke

Auch interessant:

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit/treibhauspotenzial-vorgespannter-deckensysteme

Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

Die zweite Publikation der FDB-Wissensreihe Nachhaltigkeit analysiert das Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen. Untersucht wurden 16 Hallenvarianten, die sich hinsichtlich Geometrie, Nutzung und Tragwerkskonzept unterscheiden.

Übersicht der Hallenvarianten, a) Raster 5 m, b) Raster 7,5 m, c) Raster 10 m  
Übersicht der Hallenvarianten, a) Raster 5 m, b) Raster 7,5 m, c) Raster 10 m

Die Studie zeigt, dass das Treibhauspotenzial (GWP) von Hallentragwerken maßgeblich durch die tragwerksplanerische Konzeption und die eingesetzten Materialmengen bestimmt wird. Spannweiten, Binderabstände, Hallenhöhen, Lastannahmen sowie die Ausbildung von Stützen und Fundamenten wirken sich spürbar auf die Ergebnisse aus. Besonders deutlich wird der Einfluss der Bodenplatte, die in den meisten untersuchten Varianten den größten Einzelbeitrag zum Gesamt-GWP leistet.

CO2-Werte der einzelnen Bauteile für die Hallenvarianten V1 bis V9  
CO2-Werte der einzelnen Bauteile für die Hallenvarianten V1 bis V9

Ein zentrales Ergebnis betrifft die Wahl der Bezugsgröße. Während flächenbezogene Kennwerte wie die Bruttogrundfläche bei Hallen mit unterschiedlichen Höhen zu Verzerrungen führen können, bildet der Bezug auf den Bruttorauminhalt die funktionale Leistungsfähigkeit von Hallen konsistenter ab. Insbesondere bei hohen Hallen werden nutzbares Volumen und Arbeitsraum durch eine rein flächenbezogene Betrachtung nicht ausreichend berücksichtigt.

GWP-Wert bezogen auf BGF für V1 bis V9  
GWP-Wert bezogen auf BGF für V1 bis V9
GWP-Wert bezogen auf BRI für V1 bis V9  
GWP-Wert bezogen auf BRI für V1 bis V9

Die Auswertung der Materialanteile bestätigt den dominierenden Einfluss des Betons auf das Tragwerks-GWP. Sein Anteil liegt in den untersuchten Varianten bei mehr als 75 %. Für die Reduzierung des Treibhauspotenzials ist daher vor allem eine optimierte Tragwerksplanung mit materialeffizienten Querschnitten entscheidend. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass auch Einsparungen beim Betonstahl mit bis zu 18 % Anteil am GWP einen relevanten Beitrag leisten können. Der Anteil des Spannstahls am Tragwerks-GWP liegt trotz seines höheren spezifischen Material-GWP aufgrund der geringen Einsatzmenge deutlich unter 10 %.

Download und weitere Informationen:

Die neue Publikation der FDB-Wissensreihe Nachhaltigkeit steht auf der Homepage der FDB zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit/hallentragwerke

Auch interessant:

www.fdb-fertigteilbau.de/wissen/wissensreihe-nachhaltigkeit/treibhauspotenzial-vorgespannter-deckensysteme

Quelle und Grafiken: Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. (FDB)

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