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Brückenbau neu gedacht auf der A9 bei Lenting

Wirtschaftsminister Aiwanger besucht Infrastrukturprojekt in modularer Bauweise

21.05.2026 - Lenting

v.l.: Christian Conradt (1.Bürgermeister Gemeinde Lenting), Thomas Schmid (Vorsitzender Bayerischer Bauindustrieverband), Jochen Eid (Geschäftsbereichsleiter Planung Autobahn GmbH), Hubert Aiwanger (Staatsminister), Johann Bögl (Gesellschafter), Stefan Heilmann (1.Bürgermeister Denkendorf), Martin Holfelder (Vorstand Infrastruktur). Foto: Autobahn GmbH  
v.l.: Christian Conradt (1.Bürgermeister Gemeinde Lenting), Thomas Schmid (Vorsitzender Bayerischer Bauindustrieverband), Jochen Eid (Geschäftsbereichsleiter Planung Autobahn GmbH), Hubert Aiwanger (Staatsminister), Johann Bögl (Gesellschafter), Stefan Heilmann (1.Bürgermeister Denkendorf), Martin Holfelder (Vorstand Infrastruktur). Foto: Autobahn GmbH

Bei der grundhaften Sanierung der A9 zwischen Stammham und der AS Ingolstadt-Nord wird bei Lenting eine Brücke in modularer Bauweise errichtet. Vorgefertigte Elemente verkürzen die Bauzeit und sorgen für weniger Einschränkungen auf einer der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Bayerns Wirtschaftsminister, Huber Aiwanger, verschaffte sich vor Ort einen Eindruck der innovativen Bauweise. 

Auf der A9 zwischen Stammham und Ingolstadt-Nord entsteht derzeit ein besonderes Infrastrukturprojekt: Beim Neubau von insgesamt elf Brücken wird eines der Bauwerke - die Querung des Lentinger Bachs - bereits zum zweiten Mal auf dem Gebiet der Niederlassung Südbayern im Rahmen eines Pilotprojekts in modularer Bauweise errichtet. Das innovative Verfahren stößt auf großes Interesse - auch der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informierte sich vor Ort über das Projekt.

Statt die Brücke wie üblich direkt an der Baustelle zu betonieren, werden die einzelnen Elemente industriell vorgefertigt und anschließend vor Ort montiert. Diese Bauweise verkürzt die Bauzeit deutlich und reduziert gleichzeitig die Einschränkungen für den Verkehr.

„Wir müssen beim Infrastrukturausbau schneller und effizienter werden. Die modulare Bauweise ist ein wichtiger Schritt, um Bauzeiten deutlich zu verkürzen und die Belastung für Verkehrsteilnehmer spürbar zu reduzieren. Solche Innovationen bringen uns insgesamt schneller voran“, sagte Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energi.

Die Maßnahme auf der A9 ist insgesamt hochkomplex: Neben dem Neubau der Brücken werden auch die Fahrbahnen erneuert, die Entwässerung modernisiert und Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt die Strecke stark befahren - rund 100.000 Fahrzeuge nutzen die Autobahn täglich.

Ein besonderer Vorteil der modularen Bauweise zeigt sich vor allem bei einzelnen Bauwerken: Brücken können deutlich schneller ersetzt werden, wodurch sich Bauzeiten von mehreren Monaten auf wenige Wochen reduzieren lassen.

„Die modulare Bauweise zeigt, welches Potenzial im seriellen Bauen steckt: schneller, effizienter und mit weniger Einschränkungen für den Verkehr. Mit dem Pilotprojekt an der A9 gehen wir hier einen weiteren Schritt in Richtung innovatives Bauen und moderne Infrastruktur“, so Jochen Eid, Geschäftsbereichsleiter Planung bei der Autobahn GmbH .

Die Arbeiten liegen aktuell im Zeitplan: Bis Ende 2026 soll der Verkehr wieder uneingeschränkt dreispurig in beide Richtungen fließen. Im Anschluss folgen noch Restarbeiten, darunter eine abschließende Asphaltierung des Abschnitts.

Mit dem Pilotprojekt bei Lenting wird deutlich, wie innovative Bauverfahren dazu beitragen können, Infrastruktur schneller zu modernisieren und gleichzeitig die Belastungen für Verkehrsteilnehmende zu reduzieren.

Quelle und Foto: Die Autobahn GmbH des Bundes

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