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Internationaler Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 mit TH Rosenheim

Bayerisches Bauministerium unterstützt Studierende bei innovativer Forschung zur Schaffung von Wohnraum der Zukunft

17.02.2021 - München / Rosenheim

Internationaler Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 mit TH Rosenheim

Der internationale Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 (SDE21) findet erstmal in Deutschland statt. Ein interdisziplinäres Team der Technischen Hochschule Rosenheim entwickelt dafür eine energieeffiziente Modulbauweise zur flächensparenden Aufstockung von Gebäuden und Gewinnung von neuem Wohnraum in Städten. Das Bayerische Bauministerium unterstützt das Forschungsteam und verspricht sich von dem innovativen Projekt übertragbare Lösungen für nachhaltiges Wohnen und Leben in Bayern.

Beim Solar Decathlon stehen Innovationen für nachhaltiges Bauen und Leben in der Stadt im Mittelpunkt. Während in den Städten der Bedarf an Wohnraum und der Ressourcenverbrauch steigt, ist der Klimaschutz so wichtig wie nie zuvor. Ziel ist, mit einer nachhaltigen, energieeffizienten und sozialverträglichen Architektur die Energiewende in urbanen Quartieren voranzubringen und zukunftsfähige Städte zu schaffen.

Der SDE21 beschäftigt sich daher mit den drängendsten Fragen der Urbanität: Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Transformation zu einem klimaneutralen Gebäudebestand (bis 2050) und dem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Bei den 18 teilnehmenden Teams aus elf Ländern sind sieben deutsche Hochschulen vertreten. Die Teilnahme der Hochschulen wird sowohl vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) als auch vom jeweiligen Bundesland mit insgesamt mit knapp 570.000 Euro unterstützt.

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer freut sich über die Teilnehmer aus dem Freistaat: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Technische Hochschule Rosenheim bei der praxisorientierten Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Ideen für den Wohnungsbau zu unterstützen. Wer weiß, ob sich aus den Ideen nicht auch Projekte entwickeln, die wir auch in Bayern umsetzen können? Ich bin sehr gespannt und drücke den Teilnehmern die Daumen.“

Der Wettbewerbsbeitrag wird anhand eines Bestandsgebäudes des staatlichen Wohnungsbaugesellschaft Siedlungswerk Nürnberg entwickelt. Die Aufstockung umfasst bis zu zwei Stockwerke, die neben privatem Wohnraum und gemeinschaftlichen Aufenthaltsflächen auch Nutzräume, die als Keller- und Dachbodenausgleich dienen, beinhalten.

Bewertet werden außer Architektur, Nachhaltigkeit, Energie- und Gebäudetechnik und Innovation der Gebäude auch die Passgenauigkeit auf soziale Fragen. Während die Teams in zehn Wettbewerbsdisziplinen gegeneinander antreten, stehen die voll funktionsfähigen Häuser den Besuchern am Austragungsort in Wuppertal offen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr; © Grafik: Energy Endeavour Foundation

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