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Verbändebündnis fordert schnelle Klarheit und Planungssicherheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz

Verbände wollen ihr Praxiswissen in den Gesetzgebungsprozess einbringen

27.01.2026 - Berlin

Verbändebündnis fordert schnelle Klarheit und Planungssicherheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz

In einem gemeinsamen Appell ruft ein breites Bündnis aus 14 Verbänden die Bundesregierung auf, die Weiterentwicklung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) hin zu einem Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) entschlossen voranzutreiben und rasch für klare, verlässliche, praxistaugliche und bezahlbare Rahmenbedingungen zu sorgen. Verzögerungen schaden letztlich allen und schaffen weitere Unsicherheiten bei Kommunen, Unternehmen und Bürgern. Ziel ist ein verständliches, technologieoffenes und investitionsfreundliches Gesetz, das den Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand ebnet.

Das bestehende GEG enthält kleinteilige und teilweise praxisferne Regelungen. Insbesondere die Anforderungen an Heizungsanlagen berücksichtigen weder die Lebensrealität vieler Gebäudeeigentümer noch die systemischen Zusammenhänge der Wärmeversorgung. Die Reform sollte Vereinfachung, Praxistauglichkeit und Effizienz in den Mittelpunkt stellen, bürokratische Hürden abbauen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Die 65-Prozent-Anforderung ist dazu geeignet, einen schnellen Hochlauf der Erneuerbaren Energien weiter zu unterstützen, um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Mögliche Alternativ-Regelungen, beispielsweise zu CO2-Minderungen, müssen sich daran messen lassen.

Flexibilität bei Energieträgern, Heiztechnologien und Effizienzmaßnahmen sowie innovative Konzepte wie Quartierslösungen sollen gestärkt werden. Kommunale Wärmeplanung bietet Orientierung für Investitionsentscheidungen. Ein verlässlicher Förderrahmen ist entscheidend für Akzeptanz, Umsetzung und wirtschaftliche Tragfähigkeit der Wärmewende.

Die Verbände stehen bereit, ihr Praxiswissen in den Gesetzgebungsprozess einzubringen, um eine effiziente, kosteneffektive und sozial ausgewogene Umsetzung der Wärmewende zu gewährleisten.

Unterzeichnet haben den Appell: 

  • Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
  • Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)
  • Bundesverband Solarwirtschaft (BSW solar)
  • Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK)
  • Bundesverband Wärmepumpe (BWP)
  • Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW)
  • Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB)
  • Verband kommunaler Unternehmen (VKU)
  • Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA)
  • Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH)
  • Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI)
  • Gas- und Wasserstoffwirtschaft
  • Deutscher Städtetag
  • Deutscher Landkreistag

Download

Gemeinsamer Appell für die Reform des GEG

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)


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