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Energieberater-Umfrage: Bundesregierung vernachlässigt Gebäudehüllen bei Klimazielen

Umfrage des Deutschen Energieberater Netzwerks (DEN) im Auftrag des Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG)

19.08.2021 - Berlin

Energieberater-Umfrage: Bundesregierung vernachlässigt Gebäudehüllen bei Klimazielen

Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Energieberater Netzwerks (DEN) im Auftrag des Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG) unter Energieberatern kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Bundesregierung hat es bisher versäumt, die richtigen Schwerpunkte bei den Energiesparzielen zu setzen. Konkret: Bei der energieeffizienten Modernisierung der Gebäudehüllen gibt es noch sehr großen Nachholbedarf.

Durchgeführt wurde die Umfrage vom Deutschen Energieberater Netzwerk (DEN), dem führenden Berufsverband Deutscher Energieberater. An der Umfrage nahmen 219 Energieberater*innen teil. Dem Verband sind 700 zertifizierte Büros angeschlossen. Initiator der Umfrage ist der Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

Gebäudehülle ist entscheidend

“Die überwiegende Mehrheit der unabhängigen Energieberater (90,6%) ist der Meinung, dass der große Engpass zur Erreichung der Einsparziele die ineffizienten Gebäudehüllen sind”, sagt Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des BuVEG (Foto oben). Deutsche Gebäude sind nach wie vor gigantische CO2-Emittenten, der Sektor hat jüngst seine Einsparziele verfehlt.

Mehrheitlich bewerten die Energieberater Maßnahmen und Fortschritte der Bundesregierung bei der effizienten Modernisierung des Gebäudebestands schlecht oder sehr schlecht (85,3%). Auch dass die Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 erreicht werden könne, können sich knapp 60% der Befragten nicht mehr vorstellen.

Sanierungsfahrpläne zeigen die Schritte zu effizientem Gebäudestandard

Marita Klempnow, Vorsitzende des Vorstands des DEN e.V. - Foto: DEN e.V. / Fotografin Kerstin Jana Kater

„In der Umfrage unter den Energieberatern als unabhängige Experten wurde ein eindeutiges Urteil gesprochen: Die Modernisierung der Gebäudehülle müssen jetzt in den Fokus gerückt werden. Jeder Sanierung sollte eine fundierte Energieberatung vorangestellt werden, die in Sanierungsfahrplänen alle Schritte zu einem zukunftsfähigen und klimaresilienten Gebäudestandard aufzeigen - entweder mit abgestimmten Einzelmaßnahmen oder mit Komplettsanierungen in einem Zug. Letzteres ist gerade bei Eigentümerwechsel die richtige Lösung”, sagt Marita Klempnow, Vorsitzende des Vorstands des DEN e.V.

“Alle reden von Wärmepumpen, nur das tatsächliche Problem in Deutschlands Gebäude liegt bei den ineffizienten Gebäudehüllen. Konkret heißt das: Die Energie muss im Gebäude bleiben und der Energiebedarf muss insgesamt massiv reduziert werden”, sagt Jan Peter Hinrichs abschließend.

Umfrageergebnisse und Grafiken

Die Ergebnisse der Umfrage im Überblick

Wie beurteilen Sie das Vorankommen der Bundesregierung bei der energetischen Modernisierung des Gebäudebestands?
Welche Bestandteile der Gebäude haben noch den meisten Nachholbedarf mit Blick auf den klimaneutralen Gebäudebestand?
Wie wichtig ist für Sie die Energieeffizienz im Gebäudesektor zum Erreichen der Klimaschutzziele?
Reichen ausschließlich Förderanreize zur Erreichung des klimaneutralen Gebäudebestands aus?
Was wäre zielführend?
Kann Ihrer Meinung nach die Klimaneutralität im Gebäudebestand bis 2045 erreicht werden?
Was ist aus Ihrer Sicht die größte Herausforderung bzgl. des klimaneutralen Gebäudebestands?
Welche Maßnahmen unterstützen Sie als Energieberater besonders zielführend bei ihrer Arbeit?

Quellen: Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) und Deutsches Energieberater Netzwerk (DEN), Grafiken und Foto Herr Hinrichs: BuVEG, Foto Frau Klempnow: DEN e.V. / Fotografin Kerstin Jana Kater

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