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Bauministerin Aigner gibt Startschuss für BIM Cluster Bayern

Bayerische Ingenieuekammer-Bau ist Partner

26.09.2018 - München

Bauministerin Aigner gibt Startschuss für BIM Cluster Bayern

Bayerns Bauministerin Ilse Aigner hat am 26. September 2018 das BIM Cluster Bayern gegründet. Die gemeinsame Initiative der Staatsregierung und der Kammern und Verbände im Bauwesen hat das Ziel, die Digitaliserung des Bauens in Bayern zu stärken. Für die Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterzeichnete Vizepräsident Dr.-Ing. Werner Weigl die gemeinsame Erklärung.

Digitale Zukunft gestalten

Das Bauen in Bayern soll weiter digitalisiert werden. Darüber sind sich alle am Bau Beteiligten einig. Ihr gemeinsames Ziel haben deshalb Bayerns Bauministerium, die Bayerischen Architektenkammer, die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, der Bayerische Bauindustrieverband, das Bayerische Baugewerbe und die Regionalgruppe Bayern von BuildingSmart in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten. Eine neue Stelle, das sogenannte ‚BIM Cluster Bayern‘ soll künftig die Digitalisierung beim Bau mit vorantreiben

Erhebliches Innovationspotenzial

Staatsministerin Aigner und Dr. Weigl 
Staatsministerin Aigner und Dr. Weigl

Ilse Aigner, Bayerns Bauministerin, sagte: „Wir stärken damit die professionelle Struktur für die Digitalisierung des Baubereichs in Bayern.“

Dr.-Ing. Werner Weigl, 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, betonte: "Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet die Digitalisierung gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen im Freistaat erhebliches Innovationspotenzial und bietet große Chancen für ein zukunftsfähiges und partnerschaftliches Planen und Bauen. Mit dem BIM-Cluster Bayern haben sich jetzt die wichtigsten Vertreter der bayerischen Baubranche zusammengeschlossen, um die Digitalisierung und die damit verbundene Vernetzung neuer Kommunikationsformen und Geschäftsprozesse wie Building Information Management gemeinsam voranzubringen und aktiv zu gestalten. "

Als Beispiel für gelungene Digitalisierung beim Bau nannte die Bauministerin den Straßenbau. „Grundlage für mehr Verkehrssicherheit und bessere Verkehrssteuerung sind Informationen. Viele Daten über Fahrbahnen und Ingenieurbauwerke wie beispielsweise Brücken werden bereits beim Bau gebündelt. Die Daten sind später bei der Nutzung der Fahrbahn und beim Bauunterhalt Gold wert“, bekräftigte Aigner.

In digitaler Form liegen die Daten von Anfang an vor, wenn die Projekte mit Hilfe von BIM geplant und umgesetzt werden. Vom neuen ‚BIM Cluster Bayern‘ erwarten sich die Beteiligten eine Modernisierung der Baubranche auf allen Ebenen. Prozesse eines Projekts können standardisiert und effizienter werden. Auch das Risikomanagement kann vereinfacht werden.

Für die Verbände machte Hauptgeschäftsführer Thomas Schmid vom Bayerischen Bauindustrieverband deutlich: „Es gibt keine Alternative zur Digitalisierung. Bayerns Wirtschaft muss wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir den Lebensstandard für die Menschen in unserem Land garantieren wollen.“ 

Jakob Przybylo von der Regionalgruppe Bayern von BuildingSmart sieht in dem von Anfang breit aufgestellten BIM-Cluster eine besondere Chance: “Das BIM Cluster Bayern ermöglicht es, bei der Mamutaufgabe Digitalisierung die gesamte Wertschöpfungskette Bau, vor allem auch kleinere Unternehmen, sowie öffentliche Auftraggeber und Baubehörden einzubinden. Das Ziel ist eine koordinierte Einführung auf breiter Ebene, die Fehlinvestitionen vermeidet und Zukunftssicherheit garantiert. Mit der Gründung des Clusters ist ein wichtiger Schritt erfolgt, dem weitere Schritte folgen werden.”

Mittels BIM werden alle relevanten Daten zur Planung, Errichtung und Nutzung eines Gebäudes digital modelliert, erfasst und kombiniert. Das BIM Cluster ist die Basis der Digitalisierung des Bauwesens in Bayern. Es handelt sich um eine Vernetzung von Planern, Architekten, Bauunternehmen, Lieferanten, Behörden und Hochschulen. So ermöglicht BIM den transparenten Informationsfluss zwischen allen am Bau Beteiligten und eine optimale Koordinierung der unterschiedlichen Gewerke.

BIM-Cluster Bayern

Das BIM Cluster Bayern - Foto: Wladimir1804 / Fotolia.com

Das BIM-Cluster Bayern ist ein Zusammenschluss des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, berufsständischer Kammern sowie der Verbände und Organisationen der Wertschöpfungskette Bau.

Das BIM Cluster Bayern ist Sprachrohr sowie Koordinierungs- und Abstimmungsorgan, das eine professionelle Struktur für die Digitalisierung der Baubranche in Bayern motiviert, initiiert und vernetzt.

Starke Partner

Dem „BIM Cluster Bayern“ gehören an (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bayerische Architektenkammer
  • Bayerische Ingenieurekammer-Bau
  • Bayerischer Bauindustrieverband e. V.
  • Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
  • buildingSMART e. V. Regionalgruppe Bayern
  • Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB)
Andreas Demharter, Thomas Schmid, Ilse Aigner, Dr.-Ing. Werner Weigl, Christine Degenhart und Jakob Przybylo  
Andreas Demharter, Thomas Schmid, Ilse Aigner, Dr.-Ing. Werner Weigl, Christine Degenhart und Jakob Przybylo
Starke Partner

Warum ist es wichtig?

Bauministerin Aigner gründet BIM Cluster Bayern

Gemeinsam will das BIM Cluster die Digitalisierung erfolgreich gestalten, die die Arbeitswelt aller am Bau Beteiligten verändern wird. Speziell das Building Information Management, kurz: BIM, wird die Arbeitsabläufe in der Wertschöpfungskette Bau nachhaltig umgestalten. Die Partner laden andere bayerische Spitzenorganisationen ein, sich dem „BIM Cluster Bayern“ anzuschließen.

Auch in der Zukunft soll das Bauen in Bayern besonders anspruchsvollen Maßstäben und den vielfältigen Anforderungen von Nutzern und Gesellschaft gerecht werden.

Ziel des BIM-Cluster Bayern ist es, einen gemeinsamen Impuls zur Nutzung der Digitalisierung für besseres Planen, Bauen und Betreiben in Bayern zu geben.

Ob für Wohnen, Arbeiten, Erholung, Bildung, Ver- und Entsorgung, Kommunikation oder Verkehr in Bayern: Bauwerke bilden das Rückgrat Bayerns und stellen den größten Anteil des Kapitalstocks der Gesellschaft.

Der Bau ist einer der größten Wirtschaftsbereiche Bayerns mit einer heterogenen und differenzierten Struktur. Die Digitalisierung schafft diesem Sektor auf Basis einer neuen, kooperativen Arbeitskultur wichtige Synergie- und Standortvorteile.

Kooperatives Arbeiten nutzt digitale Werkzeuge, so etwa virtuelle Räume. Dies erfordert zwingend interdisziplinär zu entwickelnde Kompetenzen und Regeln. Eine Breite an unabhängigen Initiativen, Forschung, Entwicklung und Investitionen sind somit dringend notwendig. Dies kann nur gemeinsam gemeistert werden und sichert die Wettbewerbsfähigkeit, so dass Arbeits- und Lebensstandard gehoben werden.

Kleinere und mittelständische Betriebe und Unternehmen bilden in Bayern traditionell das Fundament der Bauwirtschaft. Diese besonderen Strukturen sichern die Wettbewerbsfähigkeit und Stärke unserer Baubranche und zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren können. Der dauerhafte Marktzugang dieser Unternehmen ist auf dem Weg der Digitalisierung sicher zu stellen.

Durch den Zusammenschluss unterstützt das BIM Cluster die digitale Transformation zum Vorteil der Akteure am Bau wie der Nutzer von Bauten in Bayern.

Was tun wir?

Wir gestalten die Digitalisierung im Bauwesen in konkreten, greifbaren und leistbaren Schritten.

Das BIM Cluster Bayern - Foto: Geralt / Pixabay.com

Das BIM-Cluster Bayern motiviert

Wir rücken die Chancen der Digitalisierung in den Mittelpunkt, bauen Berührungsängste weiter ab und steigern die Akzeptanz und Wertschätzung des digitalen Bauens. Wir vermitteln – politisch wie gesellschaftlich – ein neu erlebtes,positives Verständnis der Bauprozesse.

Das BIM-Cluster Bayern initiiert

Um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten, müssen technische, juristische und organisatorische Rahmenbedingungen weiterentwickelt und an die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen angepasst werden.

Wir packen diese Herkulesaufgabe an und initiieren Projekte, die die Datensicherheit und Vergabepraxis verbessern und Schnittstellen sowie Datenstandards optimieren.

Das BIM Cluster Bayern - Foto: Geralt / Pixabay.com

Das BIM-Cluster Bayern vernetzt

Die wichtigsten Akteure der Wertschöpfungskette Bau finden im BIM-Cluster Bayern und seinen Aktivitäten zusammen.

Wir unterstützen und fördern kooperativ angelegte Vorhaben und einen positiven Kulturwandel am Bau in Bayern. Als Kompetenznetzwerk sammeln und verbreiten wir Informationen anderer Initiativen.

Maßnahmen des „BIM Cluster Bayern“

Eine Auswahl

  1. Wir initiieren eine gemeinsame Roadmap
  2. Wir fördern Talente, digitale Startups und neue Geschäftsmodelle.
  3. Wir führen jährlich einen bayerischen BIM-Kongress mit allen Stakeholdern in Bayern durch.
  4. Wir liefern konsensuale Anregungen für sinnvolle Fördermaßnahmen insbesondere von Forschung und Entwicklung zugunsten digitalisierten Bauens in Bayern
  5. Wir setzen uns für BIM-Pilotprojekte im Öffentlichen wie im Wohnungs- und Gewerbebau ein.
  6. Wir geben Impulse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung auf allen Ebenen und in allen Sparten.
  7. Interessierte Akteure sollen Modellprojekte – sofern sie die Unterstützung des BIM-Clusters besitzen – unter vereinfachten Bedingungen abwickeln können.
  8. Bei den BIM-Pilotprojekten in Bayern treten wir für eine positive Fehlerkultur ein: Es sollen Verfahren unterstützt werden, die Teilnehmern an Test- und Pilotverfahren in „Sandbox“-Umgebungen zusätzlichen Schutz gewähren.
  9. Erkenntnisse aus Modellprojekten sollten möglichst weitgehend offengestellt werden.
  10. Wir stärken die Nutzung neutraler Datenstandards (IFC, BCF, …).
  11. Wir kooperieren mit anderen Akteuren.

© Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr / Steffen Leiprecht; BayIka-Bau, Wladimir1804 / Fotolia.com; BayIka-Bau, Geralt / Pixabay.com (2x)


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