| Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit der Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes ist den Ingenieurkammern nach langem Ringen ein berufspolitischer Erfolg gelungen. „Wir konnten
erreichen, dass Planung und Ausführung auch künftig losweise getrennt vergeben
werden können. Das stand bereits auf der Kippe und hätte unserem Berufsstand
massiv geschadet“, sagt
Dr.-Ing. Werner Weigl, 2. Vizepräsident der Kammer und Vorsitzender des Arbeitskreises „Vergabe“
der Bundesingenieurkammer.
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Deutliche Kritik äußert die
Bayerische Ingenieurekammer-Bau dagegen am Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). „Der Entwurf fällt nicht nur hinter das GEG 2024 zurück, sondern in
zentralen Punkten sogar hinter das GEG 2020. Damit wird ein bereits
erreichter klimapolitischer Standard ohne tragfähige Alternative
aufgegeben. Angesichts zunehmender Klimafolgen und geopolitischer
Risiken bei fossilen Energieträgern ist das der falsche Weg. Notwendig
wäre ein klarer, konsistenter und verlässlicher Transformationspfad -
kein regulatorisches Zurück und anschließender harter Systembruch“, sagt unser Vorstandsmitglied Alexander Lyssoudis.
Beim Parlamentarischen Frühstück mit Abgeordneten der CSU Landtagsfraktion und Bauminister Bernreiter hat sich der Vorstand der Kammer zu aktuellen Herausforderungen für das Planen und Bauen in Bayern ausgetauscht. Im Fokus standen die konjunkturelle Lage der Ingenieurbüros, das Vergabebeschleunigungsgesetz, das modulare und serielle Bauen, die DIN-Normen und die deutsche Resilienzstrategie. Die Kammer trauert um ihre ehemalige Präsidentin Heidi Aschl, die am 22. April 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Heidi Aschl war von 2003 bis 2007 Präsidentin. Damit war sie nicht nur die erste bayerische Frau,
die eine Ingenieurekammer führte, sondern sogar deutschlandweit die
erste Ingenieurin in dieser Funktion. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren. Hier kommen wieder unsere kostenfreien Veranstaltungstipps für Sie: Und zum Schluss noch drei Fortbildungstipps für Sie: Mehr Neuigkeiten, Veranstaltungen und Fortbildungen finden Sie auf www.bayika.de. Viel Spaß mit unserem Newsletter! Ihre Bayerische Ingenieurekammer-Bau
und Ingenieurakademie Bayern PS: Beteiligen Sie sich auch an unserer aktuellen Monatsfrage.
21.05.2026 |
16:00 - ca. 18:30 Uhr | Bischofsheim
an der Rhön
| Kostenfrei! Die neue Regionaltour Unterfranken führt Interessierte am 21. Mai 2026 zum Kloster Kreuzberg nach Bischofsheim. Im Rahmen einer Baustellenführung erhalten Sie interessante Einblicke in die derzeitigen Baumaßnahmen auf dem Heiligen Berg der Franken. Hier wird derzeit die Brauerei neugebaut, die als Massivkonstruktion mit 2 Geschossen geplant wurde. Gleichzeitig wird der Wendelinusbau des Klosters umgebaut. Melden Sie sich gleich an und erfahren Sie mehr über den aktuellen Stand der Baumaßnahme. Die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos
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Mit der Verabschiedung des Vergabebeschleunigungsgesetzes am 08.05.2026
hat der Bundesrat den mittelstandsfreundlichen Losgrundsatz
grundsätzlich bestätigt, jedoch Ausnahmen für Infrastruktur- und
Verkehrsprojekte ermöglicht. BIngk-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp
begrüßt, dass das Gesetz nun in Kraft treten kann und bemerkt kritisch:
„Das Vergabebeschleunigungsgesetz ist ein wichtiger Baustein, damit die
Mittel des Sondervermögens zügig abfließen können. Solch langwierige
Gesetzesabstimmungen und -verhandlungen erhöhen den Handlungsdruck im
Infrastrukturbereich unnötig.“
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Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau äußert deutliche Kritik am Entwurf
des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG). „Der Entwurf fällt nicht nur
hinter das GEG 2024 zurück, sondern in zentralen Punkten sogar hinter
das GEG 2020. Damit wird ein bereits erreichter klimapolitischer
Standard ohne tragfähige Alternative aufgegeben. Angesichts zunehmender
Klimafolgen und geopolitischer Risiken bei fossilen Energieträgern ist
das der falsche Weg. Notwendig wäre ein klarer, konsistenter und
verlässlicher Transformationspfad - kein regulatorisches Zurück und
anschließender harter Systembruch“, sagt Vorstand Alexander Lyssoudis.
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| | Beim Parlamentarischen Frühstück am 6. Mai 2026 im Bayerischen Landtag hat sich der Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit Abgeordneten der CSU und Bauminister Christian Bernreiter zu aktuellen Herausforderungen für das Planen und Bauen in Bayern ausgetauscht. Im Fokus standen die konjunkturelle Lage der Ingenieurbüros, das Vergabebeschleunigungsgesetz, das modulare und serielle Bauen, die DIN-Normen und die deutsche Resilienzstrategie. Mehr Infos |
| | Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau trauert um Dipl. Ing. (Univ) Heidi
Aschl, die am 22. April 2026 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.
Aschl war der Kammer seit ihrer Gründung eng verbunden und gestaltete
diese aktiv mit. Sie war Mitglied der allerersten Vertreterversammlung -
als eine von nur drei Frauen - und wurde 1995 erstmals in den Vorstand
der Kammer gewählt. 2003 wurde sie dann Präsidentin der Bayerischen
Ingenieurekammer-Bau. Damit war sie nicht nur die erste bayerische Frau,
die eine Ingenieurekammer führte, sie war sogar deutschlandweit die
erste Ingenieurin in dieser Funktion. Das Amt der Präsidentin der
BayIka-Bau hatte sie bis 2007 inne.
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Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Bauingenieurin: gestern, heute,
morgen" war am 12. Mai 2026 in Bamberg zu Gast. Stephanie Sierig,
Vorsitzende des Ausschusses "Leben | Arbeit | Karriere" der Kammer,
sprach mit Hertha Ulm, Gisela Raab und Anja Antoniali-Leistner über
ihren Weg ins Bauingenieurwesen. Alle drei führ(t)en erfolgreich ein
Ingenieurbüro und haben dieses vom Vater bzw. Schwiegervater übernommen.
Alle haben ihren eigenen Führungsstil gefunden - und verrieten im
Gespräch, was ihnen dabei wichtig ist.
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
hat gemeinsam mit einem Expertengremium 13 Projekte ausgewählt, die mit
innovativen Ansätzen zur Zukunft des Bauens beitragen. Darunter sind
auch zwei Projekte aus Bayern. Ziel des Programms ist es, Innovationen
aus der Wissenschaft in die Praxis zu bringen und zu erproben. Die
ausgewählten Vorhaben decken ein breites Spektrum an Themen ab - von
innovativen Baustoffen und zirkulären Konstruktionsmethoden über
Low-Tech Ansätze bis hin zu digitalen Planungs- und Fertigungsprozessen.
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Ein ganzes Haus aus dem 3D-Drucker? Das geht! Und zwar in kurzer
Bauzeit, mit wenig Personalbedarf und in Formen, die konventionelle
Bauverfahren kaum erlauben. In Deutschland befinden sich 3D-gedruckte
Gebäude in der Übergangsphase von Pilotprojekten zur Marktreife, erste
Wohn- und Industriebauten wurden in den vergangenen fünf Jahren
realisiert. „Additives Bauen hat Zukunft“, sagt Professor Jörg
Jungwirth, der Hochschulbeauftragte der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
an der Hochschule München.
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Experimentelles Bauen trifft bezahlbaren Wohnraum! Zum ersten
Mal baut die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH
Wohnungen nach dem Gebäudetyp-e. In Grafing war Ende April Spatenstich
für 57 einkommensorientiert geförderte Wohnungen, bei denen überzogene
Baustandards gezielt reduziert werden, um Baukosten zu senken und
Bürokratie abzubauen. Dafür stellt der Freistaat 17,7 Mio. Euro aus der
Wohnraumförderung bereit.
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Im März 2026 wurde in Deutschland der Bau von 21.800 Wohnungen
genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das
11,5 % oder 2.200 Baugenehmigungen mehr als im März 2025. Dabei stieg
die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 8,2 % oder 1.300 auf
17.600. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender
Gebäude entstehen, stieg im März 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um
28,0 % oder 900 auf 4.200.
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Holzbewehrtes Holz verbindet die bewährten Eigenschaften
von Nadel-Brettschichtholz mit einer gezielten Verstärkung durch
Laubholzfurniere – der sogenannten Superlamelle. Hierfür wurden jetzt
wirtschaftliche und digital gestützte Produktionsprozesse entwickelt. Die
Ergebnisse zeigen neue Marktchancen für den Holzbau sowie eine Steigerung der
Tragfähigkeit und Robustheit von Holzbauteilen – insbesondere bei konstruktiven
Schwachstellen wie Durchbrüchen oder Anschlüssen.
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Rund 75 Prozent der Gebäude in Deutschland wurden vor Inkrafttreten der
ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Um diese enorme Menge an
Immobilien energetisch zu modernisieren, benötigen Wohnungsunternehmen,
Kommunen und andere Bestandshalter belastbare Entscheidungsgrundlagen.
Im Verbundprojekt NaiS haben Forschende des Karlsruher Instituts für
Technologie (KIT) mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft nun eine
digitale Plattform entwickelt, auf der KI-gestützte Anwendungen komplexe
Daten von Gebäuden innerhalb weniger Minuten analysieren und
Sanierungsoptionen aufzeigen.
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Die Baukrise in Bayern hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft
fest im Griff. Eine Trendwende beim Wohnungsbau ist nicht in Sicht. Das
zeigt die aktuelle Leistungsbilanz der Mitgliedsunternehmen des Verbands
bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) für das Jahr 2025. Die
Baufertigstellungen stagnieren auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2025 wurden
3.505 Wohnungen (-1,7%) fertiggestellt. Vor vier Jahren waren es noch
rund 5.200 Wohnungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Wohnraum weiter.
Der Wohnungsbau kann mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.
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| | „Planende Berufe tragen Verantwortung für hochkomplexe technische und wirtschaftliche Prozesse – und haften für ihre Entscheidungen. Wenn diese Leistung dauerhaft über den Preis gedrückt wird, hat das Konsequenzen: Weniger Zeit für Variantenuntersuchungen, weniger Raum für integrale Abstimmung, weniger Innovation. Am Ende leidet die Qualität“, sagt Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer. Mehr Infos |
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Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert. Das
Geschäftsklima fiel von -19,3 auf -28,4 Punkte. Das ist der stärkste
Rückgang seit April 2022. Vor allem die Erwartungen der Unternehmen
trübten sich deutlich ein, aber auch die laufenden Geschäfte wurden
schlechter beurteilt, so die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage
des ifo Institutes vom April 2026.
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Am 7. Mai 2026 fand an der Hochschule Landshut erstmals der
Netzwerktag Bauingenieurwesen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
statt. Ziel der Veranstaltung war es, Studierenden einen praxisnahen
Einblick in die Anforderungen und Erwartungen der Baupraxis an angehende
Ingenieurinnen und Ingenieure zu geben sowie den direkten Austausch
zwischen Hochschule und Unternehmen zu fördern.
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Studierende des vierten Semesters Bauingenieurwesen Bachelor besuchten
am 20.04.2026 gemeinsam mit unserem Hochschulbeauftragten Prof. Dr.
Stefan Rohr und Prof. Dr. Rita Hilliges die Baustelle VE41 Haltepunkt
Marienhof in München. Im Auftrag der Deutschen Bahn wird dort die neue
S-Bahn-Station Marienhof gebaut. Sie ist eine der drei neuen
unterirdischen Stationen der 2. Stammstrecke München. Begrüßt wurden die
Studierenden von André Wesch, Vertreter der bauausführenden Arge, der
die Bauweise erläuterte.
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Von Januar bis März 2026 werden in Bayern insgesamt 15325
Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Nach Auskunft des Bayerischen
Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum
ersten Quartal 2025 um 12,1 Prozent beziehungsweise 1659 Wohnungen. Die
Wohnungsbaugenehmigungen steigen im Vorjahresvergleich in den
Landkreisen um 17,2 Prozent, in den Großstädten um 14,1 Prozent. Im Jahr
2025 zählte der Bauüberhang in Bayern insgesamt 182615 Wohnungen.
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Am diesjährigen Girls’ Day öffnete die SOFiSTiK AG ihre Türen an den
Standorten Garching bei München und Nürnberg und begrüßte dort jeweils
sechs Schülerinnen, die einen Tag lang die Welt des Bauingenieurwesens
und der Softwareentwicklung kennenlernen konnten. Ziel des bundesweiten
Aktionstags ist es, Mädchen frühzeitig für technische und
naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – ein Anliegen, das bei der
SOFiSTiK auf großes Engagement trifft. Mit dabei war auch Katharina
Wolgast, die in der Kammer Teil des Frauennetzwerks
ingenieurinnen@bayika ist.
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Bis zum 15. Juni 2026 wird die Unternehmensbefragung zur
wirtschaftlichen Lage der Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Architektinnen
und Architekten wieder vom Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW
Consult) durchgeführt. Ziel der jährlich stattfindenden Befragung ist es,
verlässliche und belastbare Daten zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und
Architekturbüros zu erheben, um so eine zielgerichtete politische und
wirtschaftliche Interessenvertretung zu gewährleisten.
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01.07.2026 |
13:00 bis ca. 16:00 Uhr | Nürnberg | Kostenfrei!
Von Herbst 2020 bis Ende 2025 hat die Stadt Nürnberg das
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ausgebaut und an das
wachsende Aufgabenspektrum sowie den aktuellen technischen Standard
musealer Bildungseinrichtungen angepasst. Mit der Regionaltour am 1.
Juli 2026 bietet die Kammer Interessierten exklusiv einen intensiven
Einblick in eines der neuen Vermittlungsformate. Dabei geht es auf
Erprobungstour durch die neue Ausstellung. Die Teilnehmenden lernen die
neue Dauerausstellung kennen und evaluieren diese im Anschluss mit den
Ausstellungsmachern. Die Teilnahme ist kostenfrei!
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Die Rente ist noch so weit hin… Dennoch sollte man sich - gerade in der
heutigen Zeit - frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen.
Welche Möglichkeiten hier das Versorgungwerk den am Bau beteiligten
Ingenieurinnen und Ingenieuren bietet und was die Altersvorsorge hier so
lohnenswert macht, erfahren Sie bei unserem Digitalforum. Sie erhalten
hierbei Einblicke in das Versorgungswerk und Antworten auf Ihre Fragen
rund um die Versorgungsmöglichkeiten. Die Teilnahme am Forum ist
kostenfrei!
Mehr Infos |
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Die neue Regionaltour Unterfranken führt Interessierte zum Kloster Kreuzberg nach Bischofsheim. Im Rahmen einer
Baustellenführung erhalten Sie interessante Einblicke in die derzeitigen
Baumaßnahmen auf dem Heiligen Berg der Franken. Hier wird derzeit die
Brauerei neugebaut, die als Massivkonstruktion mit 2 Geschossen geplant
wurde. Gleichzeitig wird der Wendelinusbau des Klosters umgebaut. Melden
Sie sich gleich an und erfahren Sie mehr über den aktuellen Stand der
Baumaßnahme. Die Teilnahme ist kostenfrei. Mehr Infos |
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Eine Existenzgründung im Bauwesen will wohl überlegt und gut
durchdacht sein. Bei der digitalen Sprechstunden mit unserer
Ingenieurreferentin Irma Voswinkel am 10. Juni 2026 erfahren Sie alles
Wissenswerte zur Existenzgründung und dem erfolgreichen Schritt in die
Selbstständigkeit. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die
Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Der Vergabetag Bayern ist seit vielen Jahren eine feste Größe für alle,
die sich im Freistaat und darüber hinaus mit dem Vergaberecht
beschäftigen. Bereits zum 14. Mal bietet er eine ausgezeichnete
Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren,
Erfahrungen auszutauschen und praktische Impulse für die zukünftige
Ausrichtung der öffentlichen Beschaffung mitzunehmen. Die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau ist Kooperationspartner und mit ihrem 2.
Vizepräsidenten Dr.-Ing. Werner Weigl bei der Podiumsdiskussion
„Unterschwellenvergabe - Aktuelle Erfahrungen und Perspektiven“
vertreten.
Mehr Infos |
| | Das eigene Unternehmen in andere Hände geben ist nicht leicht und will gut geplant sein. In unserer digitalen Sprechstunde am 24. Juni 2026 geht es um die wichtigsten Fragen zur Unternehmensnachfolge. Wie gebe ich mein Büro in neue Hände? Wann soll ich mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen? Was sollte ich beachten? All diese und weitere Fragen werden in der digitalen Sprechstunde von Irma Voswinkel beantwortet. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Von Herbst 2020 bis Ende 2025 hat die Stadt Nürnberg das
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ausgebaut und an das
wachsende Aufgabenspektrum sowie den aktuellen technischen Standard
musealer Bildungseinrichtungen angepasst. Mit der Regionaltour am 1.
Juli 2026 bietet die Kammer Interessierten exklusiv einen intensiven
Einblick in eines der neuen Vermittlungsformate. Dabei geht es auf
Erprobungstour durch die neue Ausstellung. Die Teilnehmenden lernen die
neue Dauerausstellung kennen und evaluieren diese im Anschluss mit den
Ausstellungsmachern. Die Teilnahme ist kostenfrei!
Mehr Infos |
| | BIM ist weit mehr als eine digitale Planungsmethode und wird zunehmend zum Motor für Veränderung in der Bau- und Planungsbranche. Doch wie gelingt dieser Wandel in der Praxis? Beim regionalen BIM-Erfahrungsaustausch am 2. Juli 2026 in Regensburg zum Thema "BIM im Wandel: Wie gelingt Transformation mit BIM - technisch, organisatorisch und kulturell" geben Expertinnen und Experten aus Planung, Verwaltung, Wissenschaft und Baupraxis Einblicke in ihre Erfahrungen zur Umsetzung, zeigen Erfolgsfaktoren auf und ordnen Herausforderungen der BIM-Transformation ein. Mehr Infos |
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Unsere jährliche Regionaltour "Geotechnik und Ingenieurgeologie" führt
Interessierte am 3. Juli östlich von Nürnberg nach Happurg. Auf dem
Programm stehen die Besichtigungen zweier Sanierungsmaßnahmen. Zunächst
geht es zu Bayerns größtem Pumpspeicherkraftwerk, wo Sie Einblicke in
die Baumaßnahmen rund um das Oberbecken und die Anlagentechnik im
Krafthaus erhalten. Anschließend geht es zum sogenannten
"Doggerstollen", der in den Jahren 1944 und 1945 aufgefahren wurde.
Gleich anmelden! Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr Infos |
| | Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau führt neben gesetzlichen Listen, in die sich Ingenieure im Bauwesen bei entsprechender Qualifikation eintragen lassen können auch Servicelisten, in die sich exklusiv nur Mitglieder der Kammer eintragen lassen können. Am 8. Juli 2026 erfahren Sie in der digitalen Sprechstunde mit unserer Ingenieurreferentin Irma Voswinkel alles Wissenswerte über die Eintragung in die verschiedenen Fach- und Servicelisten. Wir freuen uns auf Sie! Gleich anmelden - die Teilnahme ist kostenfrei! Mehr Infos |
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Am 15. Juli 2026 fällt wieder der Startschuss für den jährlichen B2RUN
Firmenlauf im Münchner Olympiapark. Auch die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau stellt unter dem Motto "Keep on runnING" wieder ein
Team mit laufbegeisterten Kammermitgliedern. Auf altbekannter Strecke
geht es die gut 6 Kilometer durch den Münchner Olympiapark. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr Infos |
01.07.2026 |
13:30 - 18:10 Uhr
| München Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen der Projektversicherung in Deutschland und im internationalen Umfeld, die Abgrenzung zu bestehenden Versicherungsmodellen sowie konkrete Erfahrungen aus Großprojekten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Risikomanagement komplexer Bauvorhaben – von Risk Engineering über integrierte Projektabwicklungsmodelle bis hin zu neuen digitalen Risiken. Insbesondere Cyber-Risiken, der Einsatz von BIM und Künstlicher Intelligenz sowie passende Versicherungslösungen werden beleuchtet. Mehr Infos | |
Die aktuelle Rechtsprechung hat für Bauingenieurinnen und Bauingenieure große Bedeutung. Wer die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen kennt, kann sicherer handeln und fundierte Entscheidungen treffen.
In diesem Seminar werden die drei zentralen Themenbereiche Vertragsgestaltung, Honorar und Haftung gemeinsam betrachtet und praxisnah erläutert. Sie erhalten einen kompakten Überblick über die für Ingenieurinnen und Ingenieure wichtigsten aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung und deren Bedeutung für die tägliche Praxis.
Mehr Infos |
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In diesem Seminar erfahren Sie anhand eines praxisnahen Fallbeispiels, wie Kostensätze je Arbeitsstunde korrekt berechnet werden. Sie lernen, Sachkosten, Gehaltskosten und Arbeitszeiten sinnvoll aufzubereiten, Stundensätze sicher zu kalkulieren und gezielt für Controlling und Angebotskalkulation einzusetzen. So schaffen Sie die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreiche Projekte und fundierte Unternehmensentscheidungen.
Mehr Infos |
| | Der Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) sieht mehrere Änderungen gegenüber dem bisherigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor, die sowohl Neubauten als auch Bestandsgebäude betreffen. Das Seminar vermittelt einen kompakten und praxisnahen Überblick über die wichtigsten Änderungen im Vergleich zum bisherigen GEG. Ein besonderer Fokus liegt auf dem zukünftigen Umgang mit fossilen Energieträgern sowie auf den Zusammenhängen mit den aktuellen Vorgaben der EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Mehr Infos |
- Tritt ein Besteller aufgrund
eines ihm in einem Bauträgervertrag vertraglich eingeräumten Rücktrittsrechts
wegen nicht termingerechter Fertigstellung eines abnahmereifen Bauwerks von dem
Vertrag zurück, erlischt hierdurch nicht der Anspruch auf Zahlung einer
vereinbarten und bereits verwirkten Vertragsstrafe wegen des Verzugs des
Unternehmers mit der Fertigstellung, sofern die Parteien nichts Abweichendes
vereinbart haben (BGH, Urteil v. 22.05.2025, VII ZR 129/24 – BauR 2025, 1242).
- Auch im Bereich der
Daseinsvorsorge (hier städtische Entwässerung) kann eine Haftung des Staates
bestehen, wenn der übertragene hoheitliche Charakter der Aufgabe im Vordergrund
steht, ein enger Zusammenhang zwischen der Maßnahme und der schädigenden Handlung
vorliegt und das private Unternehmen lediglich als „Werkzeug“ oder
„verlängerter Arm“ der öffentlichen Hand agiert, ohne dass diese auf die
Fachkunde des Unternehmers zurückgreift, weil ihre eigenen Fachleute den
detaillierten Bauablauf vorgegeben haben, diesen überwachen und alle
anfallenden Entscheidungen treffen (OLG Celle, Urteil v. 08.01.2025, 14 U 49/24
– IBR 2025, 403).
- In einem durch die Teilnahme
an einem Vergabeverfahren begründeten vorvertraglichen Schuldverhältnis
zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und einem Wirtschaftsteilnehmer obliegen
den Parteien wechselseitig die Nebenpflichten nach § 241 Abs. 2 BGB, welche
durch die im Verfahren geltenden Vergabevorschriften konkretisiert werden. Ein
Bieter, der gegen das Gebot des Geheimwettbewerbs verstößt, indem er sein
Angebot in Kenntnis der Kalkulationsgrundlagen des Angebots eines Mitbewerbers
erstellt und dabei dessen Preisansätze jeweils systematisch unterschreitet,
verstößt auch gegen die Rücksichtnahmepflicht des § 241 Abs. 2 BGB (OLG
Naumburg, Urteil v. 17.01.2025, 1 U 6/24 – NZBau 2025, 529).
- Ein Gesamtschuldnerausgleich
zwischen einem Architekten und einem Fachplaner setzt eine Pflichtverletzung
des Fachplaners gegenüber dem Bauherrn voraus. Der Fachplaner verletzt keine
vertraglichen Hauptpflichten gegenüber dem Bauherrn, wenn in dem zwischen ihnen
geschlossenen Werkvertrag als Vertragsgrundlage eine Entwurfsplanung vereinbart
ist und der Fachplaner die Fachplanung auf dieser Grundlage erbringt. Wird nach
Vertragsabschluss und nach Bauantragstellung die Ausführungsplanung geändert,
muss der Fachplaner diese - vorbehaltlich einer anderen vertraglichen
Vereinbarung - nur überprüfen, wenn er damit vom Bauherrn beauftragt wird (OLG
Karlsruhe, Urteil v. 06.05.2025, 19 U 127/24 – ZfBR 2025, 553).
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