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VBI und BIngK im Austausch mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Kießling

Planungsbranche zwischen Investitionsstau und Reformbedarf

25.03.2026 - Berlin

Von links nach rechts: Prof. Dr. Steffen Warmbold, Sascha Steuer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Daniel Lambrecht, Michael Kießling, Jan Schmitt, Jörg Thiele, Dr. Peter Warnecke, Christian Richert, Jörgen Kopper. Foto: VBI 
Von links nach rechts: Prof. Dr. Steffen Warmbold, Sascha Steuer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Daniel Lambrecht, Michael Kießling, Jan Schmitt, Jörg Thiele, Dr. Peter Warnecke, Christian Richert, Jörgen Kopper. Foto: VBI

Die Herausforderungen der deutschen Planungswirtschaft standen im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs zwischen dem VBI-Bundesvorstand und Michael Kießling (CSU), Mitglied des Bauausschusses des Deutschen Bundestags und selbst Bauingenieur. An dem Gespräch nahm auch Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, der Präsident der Bundesingenieurkammer und VBI-Mitglied, teil. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neben der fehlenden Planungssicherheit für die Büros auch die HOAI und Nachwuchsgewinnung sowie die drohenden Kosten durch die Normungsreform.

Unsichere Auftragslage bremst Investitionen

VBI-Präsident Jörg Thiele zeichnete ein differenziertes Bild der aktuellen Situation in der Branche. Viele Planungsbüros warten weiterhin auf konkrete Infrastrukturaufträge aus dem Sondervermögen sowie auf spürbare Impulse durch den sogenannten „Bauturbo“ im Wohnungsbau.

Die fehlende Planungssicherheit hat direkte Auswirkungen: Investitionen in Kapazitätsaufbau, Innovation und Digitalisierung werden zunehmend zurückgestellt. Für die leistungsfähige Weiterentwicklung der Planungswirtschaft sind jedoch verlässliche Rahmenbedingungen unerlässlich.

HOAI-Novellierung bleibt politisch dringend erforderlich

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die notwendige Fortsetzung der HOAI-Novellierung. Die fachlichen Grundlagen liegen bereits seit Anfang 2025 vor: Sowohl die Aktualisierung der Leistungsbilder als auch die Weiterentwicklung der Honorartabellen wurden umfassend gutachterlich vorbereitet.

Nun ist die Politik gefordert, die nächsten Schritte einzuleiten. Eine angemessene Anpassung der Honorare ist entscheidend, um die Zukunft des mittelständisch geprägten Berufsstands zu sichern und dem zunehmenden Fachkräftemangel wirksam zu begegnen.

Nachwuchs gewinnen bleibt zentrale Aufgabe

VBI-Hauptgeschäftsführer Sascha Steuer stellte im Rahmen des Treffens die VBI-Ausdenkerkampagne vor. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen frühzeitig für den Beruf des Bauingenieurs zu begeistern.

Konkret sollen bundesweit Schülerinnen und Schüler erreicht werden – mit dem Anspruch, jeden zehnten Zehntklässler im Rahmen der Berufsorientierung anzusprechen. Studierende des Bauingenieurwesens besuchen dafür Schulen und geben authentische Einblicke in das Berufsbild. Bereits heute wurden rund 12.000 Informationsbroschüren an Schulen und auf Messen verteilt.

Normungsreform droht zum Kostenproblem zu werden

Ein weiteres wichtiges Thema war die geplante Finanzreform des DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Diese könnte die Mitarbeit in der Normung für die Planungswirtschaft deutlich verteuern.

Derzeit engagieren sich rund 130 Bauingenieurinnen und Bauingenieure über die Bundesingenieurkammer und den VBI in mehr als 60 Normungsgremien. Künftig könnten sie gezwungen sein, ihre Mitarbeit teilweise selbst zu finanzieren – sofern keine tragfähige Gruppenlösung gefunden wird.

Dies birgt erhebliche Risiken: Eine geringere Beteiligung der Planungswirtschaft würde die Ausgewogenheit und Qualität der Normungsarbeit gefährden.

Planungswirtschaft braucht jetzt klare politische Signale

Der Austausch mit Michael Kießling hat einmal mehr gezeigt: Die Planungswirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zur Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen zu leisten. Gleichzeitig braucht es klare politische Entscheidungen und verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen zu ermöglichen, Fachkräfte zu sichern und die Zukunft der Branche nachhaltig zu gestalten.

Quelle und Foto: VBI

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