Planungs- und Ideenwettbewerbe

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Planungs- und Ideenwettbewerbe 


Planungs- und Ideenwettbewerbe bieten für öffentliche Bauherren sowie für private Inves­toren die Chance, auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwe­sens ihre Bau- und Planungsprojekte bestmöglich umzusetzen. Dies gilt vor allem für den integrativen Ansatz der interdisziplinären Planungs- und Ideenwettbewerbe.

Wettbewerbe können alle Disziplinen des Bauwesens vereinen, die für das jeweilige Pro­jekt erforderlich erscheinen. Für den Bauherrn ergibt sich hieraus die Möglichkeit, wirt­schaftliche und innovative Lösungen von Planungsaufgaben zu finden. Beispielsweise kommen für klassische Ingenieur-Wettbewerbe in Betracht: Brücken, Anlagen der Was­serwirtschaft und Umwelttechnik, Hoch- und Industriebau und Verkehrsanlagen.

Für den Auftraggeber bieten Wettbewerbe die Möglichkeit, aus der schöpferischen Kraft der Teilnehmer im direkten Vergleich anhand von nachvollziehbaren, sachlichen Kriterien die überzeugendste Leistung zu ermitteln.

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterstützt das Wettbewerbswesen, indem sie private und öffentliche Auslober von Wettbewerben berät, Hilfestellungen vor, während und nach einem durchgeführten Wettbewerb bietet und sich für die verstärkte Umsetzung interdisziplinärer Wettbewerbe einsetzt.

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(Bild: Grontmij GmbH)

Interdisziplinäre Wettbewerbe 


FußgängerbrückeInterdisziplinäre Wettbewerbe, d.h. Wettbewerbe, die mehrere Fachdisziplinen in sich vereinen (z.B. Gebäudeplanung und Technische Gebäudeausrüstung im Hochbau), for­dern und fördern die enge und frühzeitige Zusammenarbeit von Architekten und Fachin­genieuren  bzw. von Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen untereinander. Sie bie­ten daher eine noch bessere Möglichkeit, für den Auslober eine wirtschaftliche und inno­vative Lösungen von Planungsaufgaben zu finden.

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau unterstützt den interdisziplinären Ansatz bei der Auslobung von Wettbewerben ausdrücklich, da er für die im Bauwesen tätigen Ingenieu­rinnen und Ingenieure eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, ihr jeweiliges Fachwissen bereits in frühen Planungsphasen mit einzubringen und so zu einer wirtschaftlichen und innovativen Lösung der gestellten Planungsaufgabe beizutragen.

(Bild: Dr. Bernd Brandt)

RPW 2013


Nachdem ab dem Jahr 1995 eine bundeseinheitliche Richtlinie zum Thema vorlag („Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens GRW 1995“) wurde im Jahr 2008 seitens des Bundes­ministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit den Architek­ten- und Ingenieurkammern des Bundes und der Länder erstmals die kompakter gehalte­ne „Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2008“ erarbeitet und mit Erlass zum 01.01.2009 im Bereich des Bundes eingeführt.

In einem konzentrierten, knapp einjährigen Abstimmungsprozess mit Beteiligung von Vergabefachleuten aus Bund, Ländern, Kommunen, Ingenieur- und Architektenkammern und unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurde die Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2008 nach ca. vier Jahren der An­wendung einer genauen Evaluation unterzogen und in zahlreichen Punkten modifiziert. Die Überarbeitung hatte im Wesentlichen folgende Themenschwerpunkte zum Ziel:

Mit Wirkung zum 01. März 2013 wurde die RPW 2013 für den Bereich des Bundes einge­führt und die Länder und Kommunen gebeten, die Richtlinie ebenfalls verbindlich einzu­führen und anzuwenden.

Download RPW 2013 (PDF)

(Bild: SSF Ingenieure AG)

Ideenwettbewerb „Entwurf eines Brückenbauwerks nach ganzheitlichen Wertungskriterien“


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(Bild: Ingenieurgruppe Bauen)

Im Jahr 2011 lobte die Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit Unterstützung der Obers­ten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern einen eigenen Ideen­wettbwerb aus. Ziel des offenen Wettbewerbes war es unter anderem, Anregungen für die zukünftige Entwicklung der Planungsgrundsätze im Brückenbau zu geben und ganz­heitliche Wertungskriterien bei der Beurteilung von Planungsvarianten mit einzubeziehen. 

1. Preis: Ingenieurgruppe Bauen (Karlsruhe) Die Gewinner des mit insgesamt 35.000 Euro dotierten Ideenwettbewerbs „Entwurf einer Straßenbrücke nach ganzheitlichen Wertungskriterien“ wurden am 9. Juni 2011 in München ausgezeichnet.

Der 1. Preis mit 17.500 Euro ging an die Karlsruher Ingenieurgruppe Bauen. Mit dem 2. Preis und 11.500 Euro zeichnete das Preisgericht die SSF Ingenieure AG (München) aus. Den 3. Preis und 6.000 Euro Preisgeld gewann das Ingenieurbüro Grassl GmbH (München).

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier:
►  Informationen zum Ideenwettbewerb
►  Dokumentation zum Download (PDF)

Downloads und Links

Download

Folgende Dokumente finden Sie nachfolgend als Download: 

RPW 2013 (PDF)

Einführungserlass für die RPW 2013

Leitfaden des BMVBS (Leitfaden zur Durchführung von Planungswettbewerben
     im Straßen- und Ingenieurbau - Stand 09/2010)

Resolution der Bundesingenieurkammer am 08.04.2011 in Berlin

Hilfreiche Links

► Seite der Bundesingenieurkammer:
     www.bingk.de/html/848.htm

► Seite des BMVBS:
     www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/richtlinien-fuer-planungswettbewerbe.html





Architekten + Ingenieure WEBER , Teisnach

Chefwechsel: Josef Bielmeier übergibt sein Büro an neues Team

„Flucht nach Vorne“ – Eine Werkstatt des BDA Bayern und der Bundesstiftung Baukultur

Positionspapier der Bundesstiftung Baukultur und des BDA Bayern erschienen

Bauarbeitsrecht

Tarifvertrag im Baugewerbe abgeschlossen

Bauvertragsrecht

Wie hoch darf eine Vertragserfüllungsbürgschaft sein?

Preis des Deutschen Stahlbaues 2016

Kammermitglied Ackermann unter den Gewinnern

 

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