Was nach dem Hochwasser zu tun ist

Wie Hausbesitzer Gefahren erkennen und verbeugen können - Kammerexperte steht für Fragen zur Verfügung

 

05.06.2013  -  München

Während sich in einigen Regionen die Hochwasserlage weiter zuspitzt, beginnt in anderen Gemeinden schon das Aufräumen. „Das Aufräumen muss sorgsam erfolgen und sollte möglichst von Fachleuten begleitet werden, damit nicht durch unsachgemäßes Vorgehen die Standsicherheit der Gebäude zusätzlich beeinträchtigt wird“, informiert Dr.-Ing. Werner Weigl, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, der selbst vom Hochwasser betroffen ist.

„Das Hochwasser verursacht mehrere Probleme: einerseits kann die Feuchtigkeit zu Schimmel an Gebäuden führen, wenn nicht richtig getrocknet wird. Andererseits kann gerade dort, wo das Hochwasser länger andauert, die Standsicherheit des Hauses gefährdet sein“, erklärt Dr. Weigl. „Hat man viel Schlamm im Keller ist dies ein Alarmzeichen. Falls der Schlamm nicht mit dem Wasser hereingespült wurde, deutet das darauf hin, dass das Erdreich darunter unterspült wurde und das Fundament beschädigt sein kann. Hier sollten umgehend Fachleute für Standsicherheit die Lage bewerten – nur durch eine Inspektion vor Ort lässt sich klären, ob ein Haus einsturzgefährdet ist oder nicht“, so Dr. Weigl weiter. Geeignete Fachleute in ihrer Region finden Betroffene auf der Website der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau: www.bayika.de

„Gerade Holz kann durch Feuchtigkeit stark beschädigt werden. Wichtig ist deswegen, dass u.a. das Dachtragwerk komplett getrocknet wird und auch verkleidete Holzdecken nicht vergessen werden. Wer Feuchteschäden beim Holz nicht vollständig behebt, riskiert langfristig Schäden an der Tragkonstruktion“, warnt Dr. Werner Weigl und empfiehlt Betroffenen, sich unbedingt entsprechend beraten zu lassen.

Dr.-Ing. Werner Weigl steht als Experte der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau für Interviews zum Thema Schadensvermeidung bei Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser zur Verfügung. Den Kontakt vermittelt auf Anfrage die Pressereferentin der Kammer, die unter Tel. 089/419434-27 bzw. s.amtmann@bayika.de zu erreichen ist.

Pressemitteilung (PDF)

 

 

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