Ingenieure für ein einiges Europa

Ingenieure bauen Brücken, Ingenieure bauen Europa, Ingenieure bauen Zukunft – so könnte man das Treffen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau mit dem Europa-Abgeordneten MdEP Dipl.-Ing. Markus Ferber (CSU) und der Slowakischen Ingenieurekammer überschreiben, das am 24.02.2012 in Augsburg stattfand.
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau arbeitet seit vielen Jahren partnerschaftlich mit der Slowakischen Ingenieurekammer zusammen und ist immer bestrebt, gemeinsame, länderübergreifende Projekte anzustoßen und umzusetzen. Auf Initiative des Kammerpräsidenten a.D. Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling trafen sich Vertreter beider Kammern sowie der leitende Baudirektor der Regierung von Schwaben Dipl.-Ing. Robert Schenk mit Dipl.-Ing. Markus Ferber, Vorsitzendem der CSU-Europagruppe, zu einem Gespräch über das Donau-Wissen-Cluster (Danube Knowledge Cluster). Das Cluster strebt einen länderübergreifenden Zusammenschluss zur Stärkung der Donauregion an.

 

28.02.2012  -  München

Ingenieure bei Markus FerberDas Donau-Wissen-Cluster ist ein ehrenamtlicher, unabhängiger Interessenverband, der von zahlreichen Mitgliedern aus dem akademischen und intellektuellen, dem öffentlichen und dem privaten, nicht-öffentlichen und unternehmerischen Sektor getragen wird. Die Unterstützer des Clusters haben sich die Verbesserung der Mobilität, die Förderung nachhaltiger Energieressourcen, Tourismusförderung, Umweltschutzmaßnahmen, Aufbau von Wohlstand in der Donau-Region und den Ausbau der länderübergreifenden Zusammenarbeit zum Ziel gesetzt.


Foto v.l.n.r.: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Vladimír Benko, PhD. (1. Vizepräsident der Slowakischen Ingenieurekammer), Ing. Peter Poláček (Verwaltungsratsvorsitzender des Donau-Wissen-Clusters), MdEP Dipl.-Ing. Markus Ferber (Vorsitzender der CSU-Europagruppe), Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling (Präsident a.D. der BayIka-Bau/BIngK), Dipl.-Ing. Robert Schenk (Leitender Baudirektor der Regierung von Schwaben), Dr.-Ing. Heinrich Schroeter (Präsident der BayIka-Bau)

Der 1. Vizepräsident der Slowakischen Ingenieurekammer, Prof. Dipl.-Ing. Dr. Vladimír Benko, PhD., und Ing. Peter Poláček, der Verwaltungsratsvorsitzende des Donau-Wissen-Clusters, stellten das Projekt in Augsburg vor und erkundigten sich nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Markus Ferber, der selbst Ingenieur und Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau ist, zeigte sich sehr interessiert. „Ich fühle mich besonders verpflichtet, hier zu helfen“, so der Europaabgeordnete. Wie eine solche länder-übergreifende Initiative konkret gestaltet werden kann und welche Förderungsmöglichkeiten seitens der EU bestehen, war das zentrale Gesprächsthema.

Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau schlug vor, die Förderung für derartige Projekte an die Zusammenarbeit von mindestens drei Ländern zu koppeln. „Trinationale Projekte sollten die Bedingung sein, dass EU-Fördergelder fließen“, so Schroeter. Der Vorsitz könnte dann zwischen den einzelnen Staaten wechseln und es sei gesichert, dass die Gelder ideal für das Projekt eingesetzt würden.

Prof. Dipl-Ing. Dr. Vladimír Benko, PhD. bekräftigte, dass es durchaus denkbar sei, das Donau-Wissen-Cluster als trinationales Projekt zu gestalten. Es gebe bereits 44 Unterstützer des Clusters aus vier Donau-Anrainerstaaten - der Slowakei, Deutschland, Rumänien und Polen -, die an einer gemeinsamen Donaustrategie arbeiteten. Benko kündigte an, nach einer Generalversammlung des Clusters am 20. März 2012 Herrn Ferber weiterführende Informationen zukommen zu lassen. „Das Donau-Wissen-Cluster braucht das Wissen und die Zusammenarbeit von Ingenieuren, um die Zukunft in der Donauregion ideal gestalten zu können. Wir wünschen uns ausdrücklich, dass die bayerischen Ingenieure sich aktiv in dieses multinationale Projekt einbringen. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau und die Slowakische Ingenieurekammer werden ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen“, sagte Prof. Dipl-Ing. Dr. Vladimír Benko, PhD. bei dem Treffen in Augsburg.

Markus Ferber betonte die Wichtigkeit der Donauregion für Europa, insbesondere für Handel, Tourismus und Verkehr. Eine einheitliche Strategie für diese Makro-Region zu entwickeln, sei das Ziel. Ferber sagte zu, das Projekt bereits jetzt im EU-Parlament in Brüssel vorstellen zu wollen und sich für die Bereitstellung von EU-Fördergeldern einsetzen zu wollen.

Sollten in der EU Fördergelder für die Donauregion beschlossen werden, würden die Investitionen in die Region massiv steigen. Die bayerischen Bauingenieure könnten an der Gestaltung der Region teilhaben, aktiv ein immer stärker zusammenwachsendes Europa mitprägen und nicht zuletzt mit Aufträgen davon profitieren.

Pressemitteilung (PDF)

 

 

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