Verleihung des Bayerischen Denkmalpflegepreises 2014

am Donnerstag, den 18. September 2014, 19.00 Uhr
Neues Schloss Schleißheim, Großer Saal, Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim, Max-Emanuel-Platz 1, 85764 Oberschleißheim

Grußwort Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

Begrüßung: Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau

[Es gilt das gesprochene Wort]

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie herzlich zur Verleihung des Bayerischen Denkmalpflegepreises 2014 hier in diesem wunderschönen Saal im Neuen Schloss Schleißheim. Bereits zum vierten Mal vergeben wir gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege diese besondere Auszeichnung an öffentliche und private Bauwerke aus Bayern.Es freut mich, dass Sie so zahlreich erschienen sind. Sie alle sind dem
Denkmalschutz auf vielfältige Weise verbunden. Ihr Interesse an der heutigen Preisverleihung zeigt, dass die Denkmalpflege für Sie ein Herzensthema ist.

Zuallererst begrüße ich Herrn Staatssekretär Gerhard Eck. Es ist für uns eine große Ehre, dass Sie zu unserer Preisverleihung gekommen sind und eine Rede halten. Für die Preisträger wird es eine große Ehre sein, die Auszeichnung aus Ihren Händen entgegen zu nehmen.

Wir vergeben den Bayerischen Denkmalpreis gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Ich freue mich sehr, Herrn Generalkonservator Mathias Pfeil, heute zu begrüßen, der später noch ein Grußwort spricht.Trotz Ihrer noch jungen Amtszeit beim Landesamt, lieber Herr Pfeil, blicken wir ja auf eine lange gemeinsame Zusammenarbeit zurück. Dass Sie auch als Generalkonservator weiter aktiv in unserem Arbeitskreis Denkmalpflege und Bauen im Bestand mitarbeiten, freut mich sehr.

Aus dem Bayerischen Landtag begrüße ich den 1. Vizepräsidenten des Landtags, Herrn Reinhold Bocklet,
Frau Tanja Schorer-Dremel, Herrn Robert Brannekämper, und Herrn Jürgen Mistol. Ich heiße Sie herzlich willkommen und hoffe natürlich, Sie erinnern sich daran, welch großartigen Leistungen der Denkmalpflege hier heute zu sehen waren, wenn Sie das nächste Mal über Gelder für die Denkmalpflege zu entscheiden haben. Sie haben es mit in der Hand, die Denkmalpflege in Bayern zu stärken.

Bayern ist weit über die Landesgrenzen für seine historischen Bauwerke und Denkmäler aus allen Epochen bekannt. Sie machen den Freistaat für Gäste aus aller Welt so interessant und faszinierend.
Deswegen freue ich mich, heute Abend Herrn Ilja Klassen, Attaché des Generalkonsulats der Russischen Föderation und Herrn Hamish Douglas von der Institution of Civil Engineers begrüßen zu dürfen.

Unser bauliches Erbe, unsere Denkmäler und historischen Bauwerke, machen Bayern aber nicht nur für unsere Gäste aus der ganzen Welt so faszinierend, sondern gerade auch für die Einwohner hier in Bayern so lebenswert. Stellvertretend für die Regierungsbezirke begrüße ich ganz herzlich Christoph Hillenbrand, den Präsidenten der Regierung von Oberbayern. Der Präsidenten der Regierung von Niederbayern Heinz Grunwald, hatte sich auch angemeldet, musste jedoch kurzfristig absagen.

Ganz herzlich möchte ich auch Frau Irene Beck, Gemeinderätin in Oberschleißheim, begrüßen.
Dass wir nun schon zum vierten Mal die Preisverleihung in diesem außergewöhnlichen Rahmen feiern können, freut mich sehr.

Ein herzliches Grüß Gott auch an die Vertreter der Ämter und Behörden. Es ist mir persönlich eine große Freude, den Leiter der Obersten Baubehörde, Herrn Ministerialdirektor Helmut Schütz, begrüßen zu dürfen.
Dass auch sein Vorgänger im Amt, Herr Josef Poxleitner, heute hier ist, freut mich umso mehr.

Für gelungenen Denkmalschutz braucht es jedoch nicht nur die Unterstützung der Politik und kompetente Behörden. Es braucht auch Praktiker, die die Vorhaben tatkräftig unterstützen und umsetzen. Stellvertretend für die Vielzahl der Verbände der Berufe beim Bauen begrüße ich Marion Bartl und Walter von Wittke vom Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure. Professor Holger Magel von der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum und Manfred Steinicke von der Landesgewerbeanstalt Bayern.
Für die Kammern begrüße ich Frau Heidi Aschl, meine Vorgängerin im Amt, Frau Dr. Beate C. Ortlepp von der Industrie- und Handelskammern für München und Oberbayern, Herrn Oliver Heiss von der Bayerischen Architektenkammer und Dr.-Ing Andreas Klengel von der Ingenieurkammer Sachsen. Auch die Bayerische Versorgungskammer ist ein wichtiger Partner für uns. Ich freue mich, Herrn Ulrich Böger von der Bayerischen Versorgungskammer begrüßen zu dürfen.

Ohne Jury-Urteil kein Preis. Deswegen möchte ich der Jury des Bayerischen Denkmalpflegepreises ein Sie haben die vielen hochwertigen Einsendungen auf Herz und Nieren geprüft, verglichen und diskutiert und schließlich die herausragenden Baudenkmale gekürt, die wir heute auszeichnen. Stellvertretend für die Jury begrüße ich den Vorsitzenden Herbert Luy, der nachher bei der Preisverleihung die Begründung der Jury verlesen wird.

Die Vertreter der Medien heiße ich herzlich Willkommen. Ihre Berichterstattung trägt dazu bei, dass den Menschen der Wert der Denkmalpflege noch stärker bewusst wird.

Ein ganz besonderer Willkommensgruß gilt natürlich den Bauherren und ihren Planern, den Ingenieuren und Architekten. Dank Ihrem großen Einsatz und Ihrem Ideenreichtum können wir heute Abend sechs herausragende Baudenkmale auszeichnen - und dabei ganz unterschiedliche Aspekte und Herangehensweisen bei der Sanierung von Denkmalen würdigen.

Denkmalpflege ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Daran beteiligt sind die Eigentümer von Denkmälern, Denkmalpfleger, Ingenieure, Architekten, Restauratoren und nicht zuletzt eine Vielzahl von Handwerkern.
Deswegen grüße ich ganz herzlich die Vertreter der ausführenden Firmen, die Handwerker und die Restauratoren, die Gebietsreferenten des Landesamtes und nicht zuletzt die Familienangehörigen unserer Preisträger. Sie alle und ihre prämierten Bauwerke stehen im Mittelpunkt des heutigen Abends. An den heute ausgezeichneten Gebäuden, die mit hoher Sensibilität und viel Gespür für alte Bausubstanz gepflegt und wiederhergestellt wurden, kann jeder sehen, welch tiefe Verwurzelung die bayerischen Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimat haben. Und wie sehr Altes und Neues, Tradition und Zukunft hier in Bayern Hand in Hand gehen.

Gustav Mahler hat einmal gesagt: "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers". Und genau darum geht es bei der Denkmalpflege. Ohne Ihre Begeisterung, Ihre Leidenschaft und Ihren Einsatz wären diese Projekte nicht möglich gewesen.

Vielen Dank dafür!

 

 

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