Empfang anlässlich des 70. Geburtstags von Dr.-Ing. Heinrich Schroeter

Dankesworte von Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
15. Mai 2012
München

Meine Damen und Herren,
liebe Freunde und Kollegen,

ich freue mich, dass Sie in so großer Zahl zu diesem Empfang gekommen sind. Für mich ist es eine große Ehre und ich danke Ihnen, dass Sie gekommen sind.

Dank für die guten Worte von Ihnen, Herr Staatsminister, vom Leiter unserer Aufsichtsbehörde, der gleichzeitig einen ganz wichtigen Auftraggeber unseres Berufsstandes repräsentiert,
von ihnen Herr Bürgermeister als dem Vertreter der beinahe noch wichtigeren Auftraggeber, der Städte und Gemeinden. Kommunalpolitik ist wichtig und spannend und ich bin froh über meine Lehrzeit als Marktrat der Marktgemeinde Floß.

Besonders gefreut habe ich mich auch über die lobenden Worte unserer Partner am Bau, von ihnen Herr Peteranderl und von Ihnen Herr Dörr. Bauen ist Gemeinschaftsarbeit und nur gemeinsam sind wir stark. Nur wenn Ausführende und Planer vertrauensvoll und ehrlich zusammenarbeiten, kann Qualität entstehen.

Als Präsident einer Kammer ist man nicht allein. All dies, was Sie lobend als meine Leistung beschrieben haben, ist eine Gemeinschaftsleistung. Hinter mir stehen ein Vorstand, eine Geschäftsstelle und viele viele Kollegen, die sich in der Vertreterversammlung, in Ausschüssen und Arbeitskreisen für den Berufsstand engagieren. An Sie alle will ich das Lob, das heute mir zuteilwurde, weitergeben.

Herr Staatsminister, Sie haben erwähnt, dass ich mich schon während des Studiums für meine Kommilitonen eingesetzt habe. Vielleicht ist der rote Faden in meinem Leben das Streben nach Gerechtigkeit. Ich habe gesehen, wie manche Professoren und Assistenten sich gegenüber Studenten verhalten haben. Dagegen musste etwas getan werden. So habe ich noch nie Autoritäten um ihrer selbst willen akzeptiert. Gesslerhüte haben mich schon immer gereizt. Deswegen kämpfe ich um gerechte Honorare und praktikable Normen, aber auch gegen eine - für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung zu geringe finanzielle Rücklage der Kammer, wie die Aufsichtsbehörde sie ohne fundierte  fachliche Begründung vorschreibt.

Sie können sicher sein, dass ich in meinem Einsatz für unseren Berufsstand nicht nachlassen werde. Besonders liegt mir die Nachwuchsförderung am Herzen, denn wir wollen und müssen sicherstellen, dass die Qualität der Ingenieurleistungen ihr hohes Niveau hält und der Titel „Diplom-Ingenieur“ auch weiterhin ein Markenzeichen für solide und verlässliche Arbeit bleibt.

Ein wichtiges und ständiges Ziel ist es, die öffentliche Wahrnehmung des Berufsstandes zu stärken. Zudem muss eine angemessene Vergütung der Ingenieure im Bauwesen sichergestellt und ihre beruflichen Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. Einiges ist schon erreicht oder auf einem guten Weg. Aber es gibt noch viel zu tun.

 

 

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