17. Ingenieuretag - Begrüßung Präsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter

Begrüßung durch den Präsidenten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
anlässlich des 17. Bayerischen Ingenieuretags
am Freitag, 16.01.2009
im Saal 13, ICM, Messe München

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste aus dem In- und Ausland,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich begrüße Sie herzlich zu unserem 17. Bayeri-schen Ingenieuretag in der Messe München.

Dieser Tag ist dem Thema Öffentlichkeitsarbeit gewidmet. Wir haben erkannt, wie notwendig es ist, dass Ingenieure sich und ihre Arbeit deutlicher als bisher darstellen. Deswegen ist der Ingenieur-preis, den die Kammer alle zwei Jahre verleiht, dieses Jahr unter das Motto gestellt:
„Zeig! was Du tust! Ingenieure präsentieren sich, ihr Planen und Bauen“.

Ihr zahlreiches Erscheinen zeigt mir, dass dieses Thema richtig gewählt ist und unser Anliegen von Ihnen verstanden wird.

Sehr geehrter Herr Staatsminister Martin Zeil, dieses Thema fällt genau in Ihr Ressort als Wirt-schaftsminister. Ich begrüße Sie und freue mich, dass Sie heute unser Gast sind. Sie sind in vielen Bereichen unser politischer Ansprechpartner, wenn es um das Ingenieurrecht, die Dienstleistungsrich-tlinie oder um Wirtschaftsförderung geht.

Herr Staatsminister Zeil wird heute den Hauptvor-trag halten, worüber wir uns sehr freuen und wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte.

Für uns ist der Kontakt zu den Müttern und Vätern unserer Gesetze sehr wichtig. Deswegen freue ich mich, dass ich den Abgeordneten des Bayerischen Landtags Herrn Roland Richter begrüßen kann. Herr Richter ist Architekt, deswegen ist er ein wich-tiger Sachwalter auch unserer Anliegen.

Ein herzlicher Gruß auch Herrn Josef Mederer, dem Bezirkstagspräsidenten des Bezirkstags
Oberbayern. Mit Ihm begrüße ich auch alle anwe-senden Mandatsträger der Kreistage, Stadträte, Markt- und Gemeindräte.

Der Ingenieuretag ist immer auch eine sehr gute Gelegenheit, den internationalen Dialog mit den Ingenieuren in Europa zu pflegen. Ich freue mich dass ich aus unsern Nachbarländern begrüßen kann:
Herrn Vizepräsident Dr. Andrzej Pawlowski und den Bevollmächtigten des Präsidenten, Herrn Dr. Jan Czupajllo von der Niederschlesischen Inge-nieurkammer,
Den Präsidenten der tschechischen Kammer Herrn Pavel Krecek,
Den Präsidenten des tschechischen Ingenieurver-bandes CSSI Herrn Svatopluk Zidek,
aus Wien begrüße ich den Vizepräsidenten der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkon-sulenten, Herrn Josef Robl, und Herrn Ortfried Friedreich von der Landeskammer
Nur im Uhrzeigersinn der letzt ausländische gast ist Herr Crtomir Remec, der Präsident der Slowe-nischen Ingeneiurkammer.

Ein besonderer Gruß gilt unserer großen Bayeri-schen Schwester, der Bayerischen Architekten-kammer: Herzlich willkommen, Herr Präsident Lutz Heese und Frau Hauptgeschäftsführer Sabine Fi-scher.


Aus Berlin zu uns gekommen sind die Repräsen-tanten der Interessenvertretung aller Ingenieur-kammern Deutschlands beim Bund und in Europa.

Ich freue mich sehr, den Vizepräsidenten der Bun-desingenieurkammer, Herrn Kammeyer, gleichzei-tig Präsident der Kammer Niedersachsen und mit ihm die Präsidenten Dr. Rogmann aus dem Saar-land und Dr. Verheyen aus Rheinland-Pfalz hier in München begrüßen zu dürfen.

Meine sehr geehrte Damen und Herren, im Rah-men der Erfüllung unserer Aufgaben haben wir als Kammer permanent Kontakt zu den Bayerischen Staatsministerien und den ihnen nachgeordneten Behörden.

Stellvertretend für alle Beamten des Freistaats Bayern begrüße ich sehr herzlich
Herrn Ministerialdirektor Josef Poxleitner,
Herrn Generalkonservator Dr. Egon Greipl, 
Herrn Prof. Dr. Albert Göttle

Überaus wichtig ist der Bayerischen Ingenieure-kammer-Bau der Kontakt zu den Hochschulen. Die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Kammer zeigt sich daran, wie viele Hochschulleh-rer in den Gremien unserer Kammer aktiv und öf-fentlichkeitswirksam mitarbeiten.

Stellvertretend für Sie alle, meine sehr geehrten Herren Professoren, begrüße ich
• Den Präsidenten der Hochschule Amberg-Weiden, Herrn Prof. Dr. Erich Bauer
und die Dekane
• Der Technischen Universität München Herrn Prof. Dr. Norbert Vogt,
• Der Hochschule München, Herrn Professor Dr. Christoph Seeßelberg,

Zu uns gekommen sind heute Repräsentanten der unterschiedlichsten Organisationen, Institutionen und Verbände, mit denen die bayerische Ingenieu-rekammer-Bau in gutem Kontakt steht.

Stellvertretend für sie alle darf ich begrüßen

• Herrn Demharter vom Landesverband Baye-rischer Bauinnungen.

Begrüßen möchte ich mich auch alle Berufsver-bände der Ingenieure . Hier grüße ich stellvertre-tend für alle Verbände
• den 1. Vorsitzendes des AHO, des Aus-schusses für die Honorarordnung, Herrn Ernst Ebert.


Ganz besonders herzlich darf ich die Preisträger unseres Ingenieurpreises 2009 begrüßen. Meine Herren, Ihnen sowie Ihren Projektpartnern gilt mein besonderer Glückwunsch für das, was Sie bei den eingereichten Wettbewerbsbeiträgen geleistet ha-ben. Unser 1. Vizepräsident, Herr Schütz, neben-bei auch Präsident der Autobahndirektion Nord-bayern, wird Ihnen noch mehr über die Preisträger berichten.
Dass es uns gelungen ist, für das Preisgericht den Doyen der Ingenieure in Deutschland zu gewinnen, ist für uns eine große Ehre. Herr Dr. Stiglat, ich heiße Sie ganz herzlich in München willkommen.

Begrüßen darf ich auch meine Kollegen aus dem Kammervorstand, die Mitglieder der Vertreterver-sammlung sowie der Ausschüsse und Arbeitskreise unserer Kammer, alle Kammermitglieder, sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Kammergeschäftsstelle.
Und nicht zuletzt ein ganz besonderer Gruß an meine vorgänger im Präsidentenamt:

Frau Heidi Aschl
Herr Prof. Dr. Karl Kling
Herzlich willkommen.

Thema Öffent-lichkeitsarbeit
Meine sehr geehrten Damen und Herren,

mit der Wahl des diesjährigen Mottos unseres internationalen Branchentreffs: „Zeig! was Du tust. Ingenieure präsentieren sich, ihr Planen und ihr Bauen“, hat sich die Bayerische Ingenieurekammer ganz bewusst einem Thema zugewandt, das bis-lang von uns nicht genügend beachtet wurde.

Dabei müssen wir Ingenieure unser Licht nicht un-ter den Scheffel stellen. Wir haben genug vorzu-weisen. Zugegeben, es ist schwierig, nicht nur die äußere Hülle eines Bauwerks darzustellen sondern auch die geistige Leistung zu präsentieren, die notwendig ist, um die inneren Werte des Bauwerks zu gewährleisten: Die Wirtschaftlichkeit, die Energieeffizienz und die Verwirklichung kühner Entwürfe.

Mit dieser geistigen Leistung müssen wir werben.
Ingenieure dürfen für sich werben!

Dazu haben wir eigens die Broschüre „Werbung für Ingenieure“ herausgebracht. Herr Schütz wird Ihnen später bei der Verleihung des Ingenieurpreises 2009 zeigen, wie man als Ingenieur werben und sich und sein Leistungsspektrum attraktiv und erfolgreich präsentieren kann. Die Aussage, dass Ingenieure und andere Freiberufler  nicht werben dürfen, stimmt nicht, sie ist schlichtweg falsch.

 „Wer nicht wirbt, der stirbt“, lautet eine überspitzte Redewendung der Anzeigenverkäufer. Wahr ist aber, wer nicht auf sich und seine Produkte, Dienstleistungen und Standpunkte kontinuierlich aufmerksam macht wird in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Wer bei der Informationsflut, die täglich auf den Bürger niederprasselt, noch wahrgenommen werden will, muss Öffentlichkeitsarbeit betreiben.
Es muss in der Öffentlichkeit deutlich werden, welche Leistungen Ingenieure erbringen. Sie tragen dazu bei, dass eine gut funktionierende Infrastruktur Basis einer lebenswerten Gesellschaft ist.


Gemeinsam mit anderen Länderkammern wirbt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau seit einiger Zeit mit dem Slogan „Kein Ding ohne ING.“ für das Ansehen der Ingenieure auf T-Shirts, Postern, Postkarten, Pins und Aufklebern. Auch unseren Messestand hier auf der BAU haben wir grafisch an die Kampagne angelehnt. Wenn Sie ihn noch nicht gesehen haben, besuchen Sie uns in der Halle B0.

Die Kampagne „Kein Ding ohne ING.“ soll in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Ingenieurleis-tungen schärfen und dem Berufsstand ein neues „Wir-Gefühl“ vermitteln. Außerdem soll sie bei jun-gen Menschen das Interesse an unserem interes-santen und vielseitigen Beruf wecken,

Um als Ingenieurbüro erfolgreich zu sein und zu bleiben, braucht man gute Leute. Der Ingenieurbe-ruf braucht dringend Nachwuchs. Als Kammer aller Ingenieure der Bauwirtschaft in Bayern ist uns das bewusst.

Deswegen haben wird eine Informations-CD-ROM mit dem Titel „Ingenieure bauen die Zukunft“ für Schüler und Interessenten entwickelt. Die CD gibt mit modernen Mitteln einen Überblick über den Be-ruf, das Studium und die Karrieremöglichkeiten. Und vor allem zeigt sie, was wir Ingenieure tun.

 

Die CD steht allen Kammermitgliedern zur Verfü-gung. Wir können damit zum Beispiel in Schulen über den Beruf des Ingenieurs in der Bauwirtschaft informieren. Zu dieser CD gibt es auch eine Inter-netseite mit weiteren Informationen. Die Adresse lautet: www.zukunft-ingenieur.de. Und natürlich können Sie diese Präsentation an unserem Mes-sestand in Halle B0 erleben.

Wir, die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, haben unsere Pressearbeit seit einigen Monaten verstärkt und sehen bereits deutliche Erfolge. In den ver-gangenen Monaten sind fast zwei Dutzend Zei-tungsberichte sowie mehrere Beiträge in Radio und Fernsehen über unsere Arbeit erschienen. Und zwar nicht nur hier in München, sondern in ganz Bayern und darüber hinaus:

Sie sehen, wir setzen uns ein, um die Belange un-seres Berufsstandes und unserer Mitglieder in die Öffentlichkeit zu tragen. Und es gelingt uns auch. Und jedem einzelnen Kollegen wird das genauso gelingen.


Was bringt nun Öffentlichkeitsarbeit?

Es ist nicht leicht den Nutzen von Öffentlichkeitsarbeit quantitativ und qualitativ zu messen. Wer nach einer Veröffentlichung seines Namens in der Lokalzeitung denkt, dass die Telefone am nächsten Tag nicht mehr stillstehen und potenzielle Auftraggeber einem die Tür einrennen, erwartet zu viel. Öffentlichkeitsarbeit ist langfristig gesehen aber immer mit mehr Aufmerksamkeit, einer Ima-geverbesserung und dann auch einem Mehr an Aufträgen verbunden.


Der 17. Bayerische Ingenieuretag ist – wie jedes Jahr – ein Treffen vieler Ingenieure aus ganz Eu-ropa. Ich freue mich, dass es im Laufe der Jahre gelungen ist, diesen Tag zu etablieren als einen Tag, bei dem nicht nur die Information über Sachthemen, sondern vor allem auch der Dialog zwi-schen den Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund steht. Daher freue ich mich auf die zahlreichen interessanten Begegnungen, die der heutige Tag noch bringen wird.

Wir hatten bereits gestern im Rahmen eines kleinen Vorabendempfangs mit unseren ausländi-schen Gästen die Möglichkeit, miteinander ins Ge-spräch zu kommen. Im Rahmen dieses Empfangs wurde übrigens eine sehr interessante Ausstellung in unseren Räumen in der Nymphenburger Straße 5 eröffnet. Wir zeigen dort Bilder der Künstlerin Bettina Hobel. Es würde mich freuen, wenn Sie in den kommenden Wochen Zeit finden, uns in der Kammer zu besuchen. Es lohnt sich.

Abschließend möchte ich mich bei all denjenigen bedanken, die zum Gelingen des heutigen Tages beitragen.


Nach der Verleihung des Ingenieurpreises 2009 wird Dr. Klaus Stiglat einen Vortrag zum Thema „Ingenieur und Baustil – gibt es das?“ halten im Anschluss verleihen wir unsere Ehrenmedaille an einen Menschen, der sich um unseren Berufsstand verdient gemacht hat. Sie dürfen gespannt sein.

Ich freue mich nun aber zunächst  auf den Vortrag von Wirtschaftsminister Zeil und wünsche uns allen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Tag.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

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