Festkolloquium zum 30-jährigen Bestehen Dr. Blasy - Dr. Øverland Beratende Ingenieure GbR

Grußwort
Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau
zum Festkolloquium zum 30-jährigen Bestehen Dr. Blasy – Dr. Øverland Beratende Ingenieure GbR in Eching, 20. Oktober 2006

Sehr geehrter Herr Staatsminister Goppel,
sehr geehrter Herr Dr. Blasy,
sehr geehrter Herr Dr. Øverland,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ingenieurbüros Blasy / Øverland,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

sehr herzlich gratuliere ich Ihnen, Herr Dr. Blasy, und Ihnen, Herr Dr. Øverland, im Namen unseres Kammervorstands zum 30-jährigen Bestehen Ihres Ingenieurbüros.

Sie können auf drei Jahrzehnte zurückblicken, in denen sich Ihr Ingenieurbüro zu einem der bedeutenden und fachlich überaus hoch geschätzten Dienstleister entwickelt hat. Wer heute an qualitätvolle Planungen und erfolgreiche Projekte rund um die Themen „Wasser“ und „Umwelt“ denkt, der kommt an Ihrem Unternehmen nicht vorbei. Die ganze Bandbreite Ihres Schaffens werden wir ja heute im Laufe des Vormittags, wenn ich einen Blick auf das Programm dieses Festkolloquiums werfe, ja auch noch aufgezeigt bekommen.

Qualitätvolle Planung, qualitätvolle Bauausführung – da sind wir bereits bei einem Kernthema, das nicht nur uns Ingenieure, sondern alle an Planen und Bauen Beteiligten betrifft und beschäftigt.

Gerade heute, in einer Zeit, in der jeder Cent zwei- bis dreimal umgedreht werden muss, bevor er investiert wird,  ist es für alle an Planen und Bauen Beteiligten wichtig, auf die Leistungsfähigkeit der Ingenieure, Architekten, Baubehörden und Bauausführenden hinzuweisen – und auf die Tatsache, dass eine qualitätvolle Planung letztlich finanzielle Mittel einspart. Wer billig plant, baut teuer – das ist eine alte Weisheit. Wer aber intelligent und qualitätvoll plant, der baut nachhaltig.

Leider müssen wir feststellen, dass „das Bauen an sich“ und die Verpflichtung der Gesellschaft, für den Erhalt des bereits Gebauten zu sorgen, nicht überall die notwendige Beachtung erfahren.

Das wird deutlich in der mangelnden Bereitschaft, ausreichende finanzielle Mittel für Bau und Unterhalt von Bauwerken und Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Besonders betroffen ist hiervon das Ingenieurwesen. Denn wer sich um Wasserversorgung, Abwasserenzsorgung, Wasseraufbereitung, um Regenrückhaltebecken oder ähnliches kümmert, der kann in der Öffentlichkeit eben nicht so stark punkten wie beispielsweise ein Architekt, der ein optisch nett anzuschauendes Museum entwirft.

Wir müssen also herauszustellen, womit wir auch in Zeiten, die geprägt sind von schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, erfolgreich sein können – in Bayern, in Europa und weltweit:

Qualität zählt:
Das ist das Credo, das das Handeln der Ingenieure und Architekten, aber auch der Baubehörden und der Auftraggeber bestimmen muss.

Qualität zählt:
Das ist der Leitsatz für Auftraggeber, um in einem Wettbewerb der Ideen  – und nicht in einem Preiskrieg – die, individuell geplante und gebaute, wirtschaftlichste Lösung für Ihre Bauaufgabe zu realisieren.

Qualität zählt:
Das ist Verpflichtung für die Kammern, Verbände und auch für den Gesetzgeber, hohes Augenmerk auf die Qualität der Aus- und Weiterbildung der Architekten und Ingenieure zu legen.

Qualität zählt, dies sei nur am Rande bemerkt, ist im übrigen auch das Motto einer gemeinsamen Vortragsreihe, die die Bau-Kammern gemeinsam mit den Verbänden der Ingenieure, Architekten und der Bauwirtschaft auf Initiative und gemeinsam mit der Obersten Baubehörde organisieren.

Qualität soll sich lohnen, sie soll sich aber auch als solche in der Öffentlichkeit präsentieren. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat deshalb auf Initiative von Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Blasy, den Ingenieurpreis 2007 und den Ingenieuretag 2007 unter das Motto „Wasser Bau Werke“ gestellt.

Der Ingenieurpreis zeichnet herausragende realisierte Ingenieur-Projekte aus, die sich „rund um das Thema Wasser“ bewegen. Teilnahmeschluss ist übrigens Anfang November, wenn also jemand der Anwesenden noch Interesse an einer Teilnahme hat, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Und beim Ingenieuretag am 19. Januar 2007 werden wir ebenfalls dieses Thema ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Es ist wichtig, deutlich zu machen, wer denn dafür sorgt, dass frisches Trinkwasser aus dem Hahn kommt, wer sich darum kümmert, dass Abwasser behandelt wird, dass wir beim nächsten Hochwasser nicht davon schwimmen oder dass Flussläufe zum Beispiel durch Renaturierungsmaßnahmen wieder Ihre Funktion als Lebensraum für Flora und Fauna übernehmen können.

Hinter all diesen Projekten, so möchte ich in Anlehnung an den Werbeslogan einer Zeitung sagen, steckt immer ein kluger Kopf. Meist ist es ein Team, aber sie können davon ausgehen: mindestens einer dieser klugen Köpfe gehört einer Ingenieurin oder einem Ingenieur.

Danken, sehr geehrter Herr Dr. Blasy, sehr geehrter Herr Dr. Øverland, möchte ich Ihnen heute nicht nur dafür, dass Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren Berufsstand in so hervorragender Art und Weise repräsentieren.

Danken möchte ich Ihnen auch für Ihr schon seit vielen Jahren andauerndes Engagement in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Die Kammer – und damit all ihre Mitglieder – profitiert von Ihrem fachlichen Input in höchstem Maße.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

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