14. Bayerischer Ingenieuretag "Kommunen und Ingenieure im Dialog"

Begrüßung von Dipl.-Ing. Univ. Heidi Aschl, Präsidentin der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau am 27.01.2006, Audimax der TU München

 

Begrüßung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr herzlich begrüße ich Sie zum 14. Bayerischen Ingenieuretag im Audimax der Technischen Universität München. Der Wechsel zwischen Technischer Universität und Messe Bau als Veranstaltungsorte für den Bayerischen Ingenieuretag ist mittlerweile gute Tradition: Erlaubt er doch die Verbundenheit mit der Ausbildung des Nachwuchses ebenso zu demonstrieren wie die Verbundenheit mit der Berufpraxis.

Ich heiße Sie alle herzlich willkommen zum 14. Bayerischen Ingenieuretag. Wir freuen uns über jeden einzelnen Ehrengast. Ich möchte Sie, sehr geehrte Damen und Herren, dennoch bitten, sich den Applaus bis zum Ende der persönlichen Begrüßung aufzusparen; sonst ermüden Sie vielleicht noch, bevor es so richtig losgeht.   Eine besondere Freude ist es, unsere ausländischen Gäste der dortigen Ingenieurkammern- und Verbände willkommen zu heißen:

Aus Österreich begrüße ich die Herren Kammerdirektoren Dr. Alois Mayrhofer und Hans Staudinger. Von der Niederschlesischen Baukammer sind Dr. Jan Czupajllo und Dr. Andrzej Pawlowski zu Gast; ich begrüße Lubos Moravcik von der Ingenieurkammer der Slowakei und Gabor Szöllössy von der Ingenieurkammer in Ungarn.  

Herzlich willkommen heißen möchte ich Herrn Vizepräsident Hanspeter Klein und Herrn Bundesgeschäftsführer Thomas Noebel von der Bundesingenieurkammer sowie die Präsidenten der Ingenieurkammern

Als Kammer der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern sind wir selbstverständlich um gute Kontakte zu den Mitgliedern des Bayerischen Landtags bemüht. Daher freue ich mich sehr, die Abgeordneten Dr. Jakob Kreidl (CSU) und Dr. Hildegard Kronawitter (SPD) begrüßen zu können. 

Getragen wird unsere Kammer von den Ingenieurverbänden im Freistaat. Ein herzliches „Grüß Gott“ daher den Präsidenten und Vorsitzenden – und ein „Dankeschön“ für die Unterstützung zur Durchführung des 14. Bayerischen Ingenieuretags.   

Das Thema Aus- und Weiterbildung bewegt Gesellschaft, Hochschulen und Kammer gleichermaßen. Wir sind in einem guten Dialog mit denjenigen, die für den hoch qualifizierten Ingenieurnachwuchs in Bayern Sorge tragen. Daher begrüße ich die Herren Präsidenten, Vizepräsidenten, Dekane und Professoren der Universitäten und Fachhochschulen in Bayern sehr herzlich.   

Stellvertretend für die zahlreichen Gäste aus den Bayerischen Staatsministerien darf ich Herrn Ministerialdirektor Josef Poxleitner begrüßen – und mit ihm unseren ehemaligen Vizepräsidenten Rolf Sennewald; beiden Herren werden wir heute die Ehrenmedaille der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau verleihen.  

Willkommen auch Herrn Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (Oberbayern), Herrn Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert (Oberpfalz), Frau Regierungsvizepräsidentin Monika Weinl (Niederbayern) sowie die weiteren anwesenden Mitarbeiter der Regierungen.   

Den Weg zu uns gefunden hat auch der Vizepräsident des Verbands der Freien Berufe in Bayern, Herr Eckhard Dittrich, den ich stellvertretend für die zahlreichen Vertreter der Kammern und Verbände in Bayern nennen möchte.   Ein herzliches „Grüß Gott“ gilt selbstverständlich unserem ehemaligen Kammerpräsidenten, Herrn Prof. Dr.-Ing. e.h. Karl Kling uns seiner Frau Christl Kling.   

Und nicht zuletzt freue ich mich sehr, die Referenten des heutigen Tages begrüßen zu können:

Sie alle – und all diejenigen, die ich nicht namentlich nennen konnte, begrüße ich herzlich zum 14. Bayerischen Ingenieuretag.   

 

-Anrede-

seit wenigen Wochen stehen die Bauberufe im öffentlichen Rampenlicht wie selten. Das tragische Unglück von Bad Reichenhall hat uns allen vor Augen geführt, welche Bedeutung bau- und konstruktionstechnische Fragen für das tägliche Leben haben.   Sie werden festgestellt haben, dass die Kammer sich nicht öffentlich zu dem Halleneinsturz in Bad Reichenhall geäußert hat. Selbstverständlich haben wir dem Innenminister unsere Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe, die das Kabinett eingerichtet hat, angeboten. Die seriöse Linie der Kammer ist in diesem Punkt klar: Über Konsequenzen aus dem Unglück kann erst dann zielführend gesprochen werden, wenn die Ursache dieses und weiterer Halleneinstürze feststehen.   

 

-Anrede-

wir werden, soweit man das vorhersagen kann, im Laufe dieses Jahres ein neues Kammergesetz bekommen: Erstmalig wird das Recht der Architekten und der im Bauwesen tätige Ingenieure in einem einheitliche Gesetz geregelt sein. Eine Entwicklung, die von einigen bekannten Kritikpunkten abgesehen, überzeugt.

 

-Anrede-

die Kammer hat sich im vergangenen Jahr ein Leitbild gegeben. Unsere Kammermitglieder haben selbst definiert, wie sie ihren Berufsstand und ihre berufsständische Vertretung – die Kammer – sehen, und sie haben ihre Erwartungen an die Kammer artikuliert. So wurde auf breiter Basis ein konsensfähiges Selbstverständnis formuliert, dem sich die Kammermitglieder verpflichtet fühlen. Zu Ihrer Information liegt das Leitbild im Foyer aus.   Ein ganz wesentlicher Punkt im Rahmen der Diskussion dieses Leitbilds war der Dialog des Berufsstands mit den Kommunen. Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude, uns heute auch als Präsident des Deutschen Städtetages für den Festvortrag zur Verfügung stehen.   

Danken möchte ich auch den Referenten Dr. Busso Grabow, der uns die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik zum Stand der PPP-Projekte in Deutschland vorstellen wird, und Herrn Christian Baumgart, der als berufsmäßiger Stadtrat und Stadtbaurat in Würzburg „aus der Praxis“ des Planungs- und Baualltags in deutschen Kommunen berichten kann.   

 

- Anrede –

wir alle wissen, dass die Ingenieurbüros mit der mangelnden Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand und insbesondere auch der Kommunen zu kämpfen haben. Wir alle wissen auch, dass die öffentlichen Hände wesentlich mehr Geld in den Erhalt und den bedarfsgerechten Ausbau von Gebäuden und Infrastruktur investieren müssten. Gleichzeitig ist uns sehr wohl bewusst, dass Bund, Länder und Gemeinden gerne mehr investieren würden, dass ihnen aber oft die hierzu erforderlichen Mittel fehlen.   Es führt nach unserer Ansicht daher kein Weg daran vorbei, dass sich Auftraggeber, Investoren und Ingenieure frühzeitig gemeinsam um Lösungen bemühen, wie die erforderlichen Planungs- und Bauaufgaben bewältigt werden können.   

Auch um den Kontakt zu den Kommunen zu intensivieren unternimmt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau in diesem Jahr einen neuen Schritt. Wir haben in den einzelnen Regierungsbezirken so genannte „Regionalbeauftragte der Kammer“ benannt, die als regionale Ansprechpartner – jeweils gemeinsam mit Mitgliedern unseres Vorstands – „das Ohr noch stärker am Puls der Zeit“ haben werden. Sie werden in den kommenden Wochen und Monaten aktiv Kontakte herstellen zu Kommunen, staatlichen Behörden und zu unseren Mitgliedern vor Ort, um so ein enges Netzwerk aller an Planen und Bauen Beteiligten zu knüpfen.   

Für folgende Regionen wurden bislang Regionalbeauftragte benannt – und sofern die Herren heute hier sind, darf ich Sie bitten, sich kurz zu zeigen:  

Unterfranken: Hans-Reiner Waldbröl / Dr. Heinrich Hochreither  

Oberfranken: Michael Knörnschild / Dr. Hans-Günter Schneider  

Niederbayern: Dr. Werner Weigl / Karl-Heinz Jobst  

Schwaben: Friedrich Dubbert / Karlheinz Gärtner / Herbert Luy   

In Oberbayern ist nicht nur die Ingenieurdichte, sondern auch die Dichte an Vorstandsmitgliedern sehr hoch. Daher haben wir uns entschlossen, den Bezirk Oberbayern durch Mitglieder unseres Kammervorstands zu betreuen.   

 

- Anrede –

ich freue mich, dass Sie alle unserer Einladung zum 14. Bayerischen Ingenieuretag gefolgt sind. Das zeigt mir, das zeigt uns, dass auch Sie ein großes Interesse am Dialog zwischen Kommunen und Ingenieuren haben.   Bedanken möchte ich mich bei der Weihenstephaner Hochschulbigband unter der Leitung von Karl Muskini, die unseren Tag heute musikalisch umrahmen wird.   Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen und informativen Tag und abschließend viele interessante Gespräche im Rahmen unseres Ingenieurdialogs im Foyer.

 

 

 

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