Auszeichnung des Deutschen Stahlbaues 2012 für Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hanswille

Medaille wird am 18.10.2012 auf dem Deutschen Stahlbautag überreicht

 

München   -  31.08.2012

Seit 1972 wird mit der 'Auszeichnung des Deutschen Stahlbaues' eine Persönlichkeit der Wissenschaft, der Technik oder der Wirtschaft für hervorragende Leistungen geehrt, die das industrielle Bauen mit Stahlkonstruktionen durch Weiterentwicklung der Technik oder Verbesserung der Wirtschaftlichkeit fördern. Ein Gremium unter Vorsitz von Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Batzke, Geschäftsführer RSB Rudolstädter Systembau GmbH, vormaliger Vizepräsident des Deutschen Stahlbau-Verbandes DSTV, wählte einstimmig Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hanswille, Bergische Universität Wuppertal, für diese hohe Auszeichnung. Urkunde und Medaille werden am 18. Oktober 2012 auf dem Deutschen Stahlbautag in Aachen überreicht.

Die Begründung der Jury lautet:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hanswille, Wuppertal, hat sich als national und international
anerkannter Wissenschaftler im Stahlbau herausragende Verdienste erworben. Seine grundlegenden Arbeiten haben den Verbundbau frühzeitig für eine breite praktische Anwendung erschlossen und so seinen festen Stellenwert als konkurrenzfähige Bauweise im deutschen Markt begründet. Prof. Hanswille hat mit seinem Fachwissen und seinem persönlichen Engagement über die Wissenschaft hinaus bei den Stahlbaufirmen einen exzellenten Ruf erlangt, weil er als erfahrener Ingenieur und Prüfingenieur realisierbare Wege für die Umsetzung der Verbundbauweise in die Praxis aufzeigte. Mit großem Engagement schuf er auch die Voraussetzungen für die Einführung der europäischen Verbundbaunormung in Deutschland und in Europa. Prof. Gerhard Hanswille hat durch seine Arbeit dem Zusammenwirken zwischen Wissenschaft, planendem Ingenieur, Prüfingenieur und ausführender Praxis beispielhafte Impulse verliehen.

Vita Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hanswille:
Prof. Gerhard Hanswille (Jahrgang 1951) studierte und promovierte bei Prof. Roik an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema: Zur Rissbreitenbeschränkung bei Verbundträgern. Anschließend arbeitete er als Oberingenieur am Lehrstuhl für Stahlbau der Ruhr-Universität Bochum. Im Jahre 1993 erhielt er den Ruf an die Bergische Universität-Gesamthochschule Wuppertal, zuerst als C3-Professor für Stahlbau und ab 1996 nach einem abgelehnten Ruf an die Universität Hannover als C4-Professor für das Fachgebiet Stahl- und Verbundkonstruktionen. Im Jahre 1996 richtete er erstmals in Deutschland die international bedeutende Konferenz „Composite Construction“ als Chairman für die Engineering Foundation in New York aus. 1998 erfolgte die Gründung des Instituts für Konstruktiven Ingenieurbau an der Bergischen Universität Wuppertal, an der er maßgebend mitwirkte und bis heute die Funktion des geschäftsführenden Direktors ausübt. Im Jahre 2002 folgte wegen seiner besonderen Leistungen auf dem Gebiet des Verbundbaus seine Aufnahme in die Akademie der Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2000 ist Prof. Hanswille Mitglied des Deutschen Ausschusses für Stahlbau DASt, seit 2006 Vorsitzender des Forschungsbeirates des DAST und stellvertretender Vorsitzender des DASt.

Quelle: Bauformstahl

 

 

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