Ehrenpreis des Verbandes Freier Berufe in Bayern e.V. für Professor Karl Kling

Innenminister Joachim Herrmann: "Herausragende Verdienste um den Berufsstand der Ingenieure"

 

München   -  11.07.2012

Ehrenpreis für Karl KlingProfessor Karl Kling erhielt am 11. Juli 2012 beim Tag der Freien Berufe in München für seine herausragenden Verdienste um den Berufsstand der Ingenieure den Ehrenpreis des Verbandes Freier Berufe in Bayern. Innenminister Joachim Herrmann sagte in seiner Laudatio: "Sie können stolz sein auf das, was Sie geleistet haben, als Ingenieur und Unternehmer, als Erfinder, als Honorarprofessor, als Gründer und langjähriger Präsident der Ingenieurekammer Bayern, als Politiker und in vielen anderen Funktionen und Ehrenämtern. Sie sind ein wirklich vorbildlicher Freiberufler." 

(Foto v.l.: Innenminister Joachim Herrmann, Prof. Dr. Karl Kling und Fritz Kempter, VFB)

Tag der Freien Berufe am 11. Juli 2012

Die Auszeichnung fand im Rahmen des Tags der Freien Berufe statt, der am 11. Juli 2012 unter dem Motto „Zur Kultur der Freiberuflichkeit“ in München stattfand. Dr. Fritz Kempter, der Präsident des Verbands Freier Berufe in Bayern, warnte vor einem Verlust der Vertrauenskultur in Deutschland und betonte den Schutz geistigen Eigentums gerade für die Kultur der Freiberuflichkeit.Auf das Urheberrecht „als Grundstein für die Entstehung und Verbreitung kreativer Werke“ könne eine aufgeklärte Kulturnation nicht verzichten, so Kempter weiter.

PodiumsdiskussionNach dem Impulsreferat „Die Erfindung der Freiheit“ von Dr. phil. Wolf Dieter Enkelmann vom Institut für Wirtschaftsgestaltung, diskutierten MdB Dr. Ralf Koschorrek, Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe, der Soziologe Dr. Martin Abraham und der ehemalige Ministerpräsident und Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Dr. Günther Beckstein, über die Verknüpfung von Urheberrecht und Ethik.

Ehrenpreis für Prof. Dr. Karl Kling

Ehrepreis für Karl KlingFür seine herausragenden Verdienste um den Berufsstand der Ingenieure, so Innenminister Joachim Herrmann in seiner Laudatio, erhielt anschließend Prof. Dr.-lng. Karl Kling, ehemaliger Präsident der Bayerischen Ingenieurkammer-Bau, den Ehrenpreis des Verbands Freier Berufe in Bayern.

Dr. Günther Beckstein hob den großen Einsatz Klings bereits als Landtagsabgeordneter für die Gründung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau hervor.


Zur Person Karl Kling

Karl Kling gründete 1954 in seiner Heimat Krumbach ein Ingenieurbüro für Bauwesen, welches er im Laufe der Jahre zu mehreren Unternehmen mit 180 Mitarbeitern ausbaute. Bauwerke von ihm stehen beispielsweise in Venezuela, Libyen, Irak, Saudi Arabien, Jordanien, Korea und Sudan. Hartnäckig setzte er sich für eine Berufsvereinigung der Ingenieure Bayerns ein. Nach einer leidenschaftlichen Rede Klings am 15. Mai 1990 beschloss der Bayerische Landtag per Gesetz die Errichtung der Ingenieurekammer-Bau in Bayern.

Von 1991 bis 2003 war Karl Kling Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und stand ebenso an der Spitze der Bundesingenieurekammer. Als Dozent an den Baufakultäten der Technischen Universität und der Fachhochschule München gab Kling sein Fachwissen, seine Erfahrungen und seine Leidenschaft für den Beruf des Ingenieurs weiter, aber auch das Wissen um die Verantwortung, die Ingenieure für die Umwelt tragen. Professor Karl Kling war und ist ein wichtiger Impulsgeber und Förderer von Wissenschaft und Hochschulausbildung. Die Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesender Universität der Bundeswehr verlieh im 2002 das Ehrendoktorat.

Neben seiner anspruchsvollen Tätigkeit als freiberuflicher Ingenieur engagierte sich Karl Kling in der Kommunalpolitik und der Landespolitik. Er gehörte von 1960 bis 1996 dem Stadtrat von Krumbach, 1960 – 1992 den Kreistagen von Krumbach und später Günzburg sowie dem Bezirkstag von Schwaben an (1958 bis 1970). Er war erst zweiter, dann erster ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Krumbach und von 1982 bis 1994 Abgeordneter des Bayerischen Landtags.

Professor Kling erhielt für seine Leistungen zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Dazu gehören das Bundesverdienstkreuz am Bande (1969), der Bayerische Verdienstorden (1986), die päpstliche Auszeichnung Kom-tur des Gregoriusordens (1996), die Goldene Balthasar-Neumann-Medaille des BDB-Landesverbandes Bayern (1998) und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (2009). 

Quellen: Bayerisches Staatsministerium des Innern / Bayerische Ingenieurekammer-Bau / Verband Freier Berufe e.V. Bayern
Fotos: Bayerische Ingenieurekammer-Bau

 

 

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