TeamArbeit für Deutschland

17.06.2003

Berlin (17.06.03) TeamArbeit für Deutschland – eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus Politik, Kirche, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft – geht an den Start und soll laut Bundesminister Wolfgang Clement das größte Netzwerk gegen Arbeitslosigkeit in Deutschland schaffen. Angesichts von über vier Millionen arbeitslosen Menschen sei es erforderlich, über die Grenzen von Parteien und Interessengruppen hinweg eine Bewegung gegen Arbeitslosigkeit zu schaffen. "Was wir brauchen ist eine neue soziale Bewegung gegen Arbeitslosigkeit. Dafür bieten wir engagierten Menschen eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und anderen Mut zu machen, sich für mehr Arbeitsplätze einzusetzen", sagte Clement.
TeamArbeit für Deutschland ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Die Initiative will bestehende Projekte der Öffentlichkeit vorstellen und vernetzen. Teilnehmer der Auftaktveranstaltung waren neben Dr. Peter Hartz, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, u.a. Florian Gerster, Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Arbeit, Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG und Vorsitzender der Initiative für Beschäftigung, sowie Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der IG Bergbau Chemie Energie und Vertreter von Projekten, die sich bereits aktiv gegen Arbeitslosigkeit einsetzen.

TeamArbeit für Deutschland wird eng mit der "Initiative für Beschäftigung" (IfB) kooperieren. Sie gilt bislang als größte konzertierte Aktion der deutschen Wirtschaft zum Thema Beschäftigung und fördert derzeit 19 regionale Netzwerke von Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Kammern, Arbeitsverwaltung und wissenschaftlichen Einrichtungen. Der IfB- Vorsitzende und Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Dr. Gunter Thielen, und Bundesminister Clement kündigten gemeinsam ein neues Ausbildungsprojekt an, das die IfB mit ihrem Netzwerk von mehr als 400 Unternehmen als Beitrag zur Initiative TeamArbeit für Deutschland unterstützen will. Ebenfalls geplant ist ein Wettbewerb mit Unternehmen, die durch innovative Projekte Beschäftigung geschaffen oder gesichert haben.
Mit dem Start beginnt die Initiative ihre Arbeit:
TeamArbeit für Deutschland geht in die Regionen. Geplant sind bis 2005 etwa 50 regionale Aktionstage gegen Arbeitslosigkeit quer durch die Republik – das ist das Herzstück der Netzwerkarbeit. Sie dienen als Beratungs-, Kontakt- und Infobörsen. Der Auftakt findet im Saarland und in Brandenburg statt. Eine groß angelegte Werbekampagne in den Medien wirbt im Verlauf des Jahres bundesweit um Unterstützer/innen. Nach und nach wird ein umfassendes Handbuch entstehen, in dem alle Profi-Gruppen ganz konkrete Tipps und Anregungen erhalten, was für neue Arbeitsmöglichkeiten und gegen Arbeitslosigkeit getan werden kann.
Ein eigens eingerichtetes Redaktionsbüro macht gute Beispiele bekannt, zeigt Erfolgsgeschichten und vernetzt Initiativen. Es informiert die wichtigen Zielgruppen über neue Möglichkeiten, die sich aus dem Reformprozess ergeben.
Alle Aktivitäten sind im Internet vernetzt. Sämtliche Projekte, Kontakte, Unterstützer/innen, Profis der Nation, regionale Aktionstage – kurz alles, was im Rahmen der Vernetzungsarbeit von TeamArbeit für Deutschland recherchiert wird, findet sich nach und nach unter der Adresse www.teamarbeit-fuer-deutschland.de

 

 

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