Planung und Bau einer Fußgängerbrücke in Ruanda

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München   -  04.07.2012

Kamajanga-Projekt - Ingenieure ohne Grenzen e.V.Gemeinsam mit ruandischen Studenten plant die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau der Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. eine Fußgängerbrücke mit einer Spannweite von ca. 35 m über den Fluss Giciye am Standort Kamajanga in Ruanda. Direkt anschließend wird diese zusammen mit der lokalen Bevölkerung gebaut.

Der Giciye wird am vorgesehenen Brückenstandort an Markttagen von bis zu 1000 Menschen überquert. Dafür gibt es bisher eine schmale und schwer beschädigte Brücke aus Holzbalken, die während der Regenzeit teilweise vollständig überspült und unbenutzbar wird. Das Unfallrisiko bei der Überquerung führte schon zu mehreren Todesfällen.

Kamajanga-Projekt - Ingenieure ohne Grenzen e.V.Infos zum Projekt

Durch den Bau einer neuen Brücke wird den Bewohnern in der Umgebung der sichere Zugang zu Krankenhäusern, Schulen, Märkten, Lebensmitteln, Arbeitsplätzen und vielem mehr ermöglicht. Um den Anwohnern und Benutzern der Brücke die Motivation und das Wissen zu vermitteln, die Brücke selbst instand zu halten, werden sie aktiv in den Bau mit einbezogen.

Den Studenten des Bauingenieurwesens der ruandischen Universität Kigali Institute of Science and Technology wird durch die gemeinsame Planung und anschließende Umsetzung Erfahrung und Fachwissen vermittelt. Damit können sie in Zukunft ähnliche Projekte eigenständig durchführen.

Die Planungsphase beginnt im September 2012, direkt im Anschluss an das von Ingenieure ohne Grenzen e.V. gehaltene Brückenbauseminar am Kigali Institute of Science and Technology (ebenfalls ein Projekt auf betterplace.org). Die Brücke wird voraussichtlich im März 2013 fertiggestellt sein.

Der Ort Kamajanga liegt nahe der Ortschaft Kabaya, Luftlinie ca. 70 km westlich der Hauptstadt Kigali. Der Großteil der Kosten besteht aus Material-, Transport- und Lohnkosten (für einheimische Arbeiter). Daneben fallen u.a. Kosten für Planung (Büromaterial, Software-Lizenzen, Kommunikation etc.), Verpflegung und Unterkunft auf der Baustelle an.

Kamajanga-Projekt - Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Projekt und der Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau:

www.betterplace.org/de/projects/8781-planung-und-bau-einer-fussgangerbrucke-in-ruanda

www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Kompetenzgruppen/Kompetenzgruppe-Bruecken-und-Hochbau/Projekte/Planung-und-Bau-einer-Fussgaengerbruecke-in-Ruanda

Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich mit der Lösung ingenieurtechnischer Aufgaben in Entwicklungsländern befasst.

Die Kompetenzgruppe Brücken- und Hochbau wurde 2001 gegründet und besteht mittlerweile aus rund 30 ehrenamtlich engagierten Bauingenieuren und zehn Studenten.

Wie können Sie helfen?

Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützige Non-Profit-Organisation und ist auf die Unterstützung durch Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen.

Kontakt

Wer helfen möchte - sei es durch aktive Mitarbeit oder eine Spende - kann gerne jederzeit Kontakt aufnehmen:

christoph-winter@gmx.de
valentin.koslowski@ingenieure-ohne-grenzen.org

Spendenkonto

Empfänger: Ingenieure ohne Grenzen e.V.
Kontonummer: 1030 333 337
Bank: Sparkasse Marburg Biedenkopf
Bankleitzahl: 533 500 00
Stichwort: RWA-IOG 10 Kamajanga

Alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Für Spendenquittungen bitte zusätzlich Ihre Adresse unter Stichwort eintragen.

Download

Flyer (PDF)

Quelle und Fotos: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

 

 

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